7eventy 5ive

7eventy 5ive

Originaltitel: 7eventy 5ive
Genre: Horror
Regie: Brian Hooks
Hauptdarsteller: Rutger Hauer • Antwon Taner
Laufzeit: Ca. 98 Minuten
Label: MiG Filmgroup
FSK 18

7eventy 5ive   09.04.2011 von DeWerni

Eine Gruppe Kinder spielt am Abend einer gemeinsamen Nacht gerne Telefonstreiche und schockiert dabei eine Menge Leute, während die Eltern eine Party feiern. Plötzlich taucht aus dem Nichts ein vermummter Mann auf und verstümmelt vor den Augen der Kinder die Erwachsenen. Diese sind schockiert. Doch der Spuk ist nicht vorbei, zehn Jahre später tauchen am College Berichte über ähnliche Morde auf…

 

Eine Gruppe von Kindern ist froh, während die Eltern gemeinsam eine Party feiern, eine Nacht voller Spaß haben zu dürfen. Sie haben dabei nichts Besseres zu tun, als witzige Telefonstreiche zu spielen. Einer der Jungen kommt dabei auf die Idee, dass alle versuchen sollten, den gegenüber mindestens 75 Sekunden lang am Telefon zu halten. Nach einer Menge Spaß schlafen sie dann schließlich alle ein. Doch plötzlich klingelt in der Nacht das Telefon. Am Apparat ertönt eine düstere Stimme, die ihre Telefonstreiche verdammt. Plötzlich stürmt eine vermummte Gestalt ins Haus und zerstückelt die feiernden Eltern mit einer Axt vor den Augen der Kinder, die schockiert und teilweise gestört aus der Sache hervorgehen. Diese grausamen Morde konnten nie aufgeklärt werden, sie gehen als die Whaley-Morde in die Geschichte ein.

Einige Jahre später steht mal wieder die alljährliche Campusparty von Brandon O’Connell (Jonathan Chase) auf dem Programm. Er hat eine elitäre Gruppe von Studenten in die abgelegene Villa seines Vaters eingeladen, um das Semesterende gebührend zu feiern. Seine Ex-Freundin Katrina (Jud Tylor) konnte er auch überreden, auf die Party zu kommen. Allerdings nur unter der Bedingung, dass sie ihre besten Freunde mitbringen darf, was Brandon zunächst gar nicht gefällt. Am Abend lädt er die ganze Clique in seinen Jeep und nimmt sie mit zur Villa. Dort angekommen staunen sie aufgrund des verschwenderischen Luxus nicht schlecht. Außerdem lernen sie auch gleich Brandons beste Studienkollegen kennen und dürfen das komplette Anwesen erkunden. Doch bevor die Party richtig in Fahrt kommt, schlägt Marcus (Brian Hooks) vor, das spaßige Spiel „Seventy Five“ zu spielen. Durch zu viel Alkohol vergessen die Jungs, bei einem Anruf die Nummer zu unterdrücken. Ausgerechnet dabei scheinen sie einen Mann am Apparat zu haben, der überhaupt keinen Spaß versteht. Er gibt vor, gerade eine Frau umzubringen, die im Hintergrund um Hilfe schreit. Nachdem sie im Schock einfach aufgelegt haben, klingelt es kurz darauf wieder: Der Killer droht nun auch der Party-Truppe. Eine ganze Zeit lang denkt keiner mehr an den Anruf, als es wieder klingelt. Es meldet sich der Pizzamann, der die Adresse des Hauses wissen möchte. Als dann 30 Minuten später die Türklingel geht, wird der Gruppe ganz anders zumute, als auch schon die ersten seltsamen Dinge passieren…

Wer steht da wirklich vor der Türe? Was hat es mit dem Pizzamann auf sich? Wird der vorgegebene Killer wirklich in der Villa auftauchen und sich an den Jugendlichen rächen?

 

Die Schärfe des Bildes kann zu nahezu jedem Zeitpunkt überzeugen, auch wenn es hier und da mal ein wenig an den Details im Bild fehlt. Die Farben wirken meist recht authentisch, nur an einigen Stellen werden die Farben zu Stileffekten verfälscht, was aber durchaus passend ist. Der Kontrast ist gut bis sehr gut und trennt helle und dunkle Einstellungen überzeugend. Das Bild ist insgesamt von ordentlicher Qualität, nur ein leichtes Bildrauschen über fast die komplette Laufzeit des Films trübt den Genuss ein wenig. Der Ton des Werks geht in Ordnung, ohne wirklich zu überzeugen. Die Dialoge sind jederzeit kräftig umgesetzt und deswegen gut zu verstehen. Die Surroundeffekte sind teils sehr gut abgemischt, trotzdem wäre bei so einer Art Film etwas mehr schöner und effektiver gewesen. Zusammenfassend handelt es sich um eine ordentliche, technische Realisierung des Films.


Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

Bei 7eventy 5ive braucht man außer der Schreibweise nicht viel Außergewöhnliches zu erwarten. Es handelt sich hierbei um einen typischen College-Horrorstreifen, der erwartungsgemäß viel Sex, Drugs und Blut bietet. Auch wenn sich das nicht wirklich vielversprechend anhört, so ist die Story trotz allem anschaubar und die Spannung wird hoch gehalten, bis sie sich schließlich zum Ende hin zuspitzt. Die Idee mit dem netten Spiel Seventy Five ist sogar nicht mal schlecht, wenn man meiner Meinung nach auch etwas zu wenig über die Hintergründe der Morde erfährt. Für Fans des Genres sicherlich nette, oberflächliche Unterhaltung, die teilweise mit guten Splattereffekten aufwartet. Alle anderen sollten vielleicht erst einmal in der Videothek ihres Vertrauens zuschlagen.


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