Across the Universe

Across the Universe

Originaltitel: Across the Universe
Genre: Musical • Rock-Drama
Regie: Julie Taymor
Hauptdarsteller: Evan Rachel Wood:
Laufzeit: BD (133 Min)
Label: Sony Pictures Home Entertainment
FSK 12

Across the Universe   03.02.2018 von Panikmike

Filmmusicals gibt es schon lange, doch seit La La Land haben wieder mehrere Fans Interesse daran. Im Jahr 2007 entstand ein US-amerikanisches Filmmusical, welches über 30 Lieder der bekannten britischen Band The Beatles beinhaltet. 11 Jahre nach der Veröffentlichung gibt es den Film nun in 4K, und wir haben uns das alles einmal angeschaut und angehört…

 

Inhalt

 

Jude (Jim Sturgess) kommt aus England und arbeitet in einer Werft. In den 1960ern reist er illegal in die USA, weil er seinen Vater besuchen möchte. Bisher kennt er ihn nicht und er möchte nichts anderes tun, als ihn kennenzulernen und ihm sagen, dass es ihn gibt. Als er ihn dann in einer Universität gefunden hat, lernt er parallel den Studenten Max (Joe Anderson) und seine Schwester Lucy (Evan Rachel Wood) kennen. Max wird kurze Zeit später sein bester Freund, mit dem er fast 24 Stunden zusammenhängt und etwas unternimmt. Zusammen mit ihm zieht er nach New York in eine Wohngemeinschaft, in der es ziemlich laut und bunt zugeht. Als Max dann in die Armee einberufen und nach Vietnam geschickt wird, ändert sich das Leben der beiden jungen Männer drastisch…

 

Wer die Beatles mag und auch die 1960er, der ist hier genau richtig und wird sich während der Laufzeit von ca. 133 Minuten wie auf einem Trip fühlen. Across the Universe ist eigen, optisch fulminant und beinhaltet schöne Songs zum Mitsingen, denn wenn man nicht gerade im Keller wohnt und kein Radio hat, dann kennt man fast jeden Song der im Film enthalten ist. Die Schauspieler selbst haben die kompletten Songs gesungen, eine leichte und hin und wieder starke Abwandlung des Originals kann man nicht leugnen, was Across the Universe aber eine eigene Note verpasst.

 

Bildergalerie von Across the Universe (9 Bilder)

Details der 4K UHD

 

Die 4K UltraHD Version wurde von Sony veröffentlicht und untypischerweise kommt sie mit nur einer Disc. Sony veröffentlicht meistens eine Kombination aus 4K UHD, Blu-ray und Digital Code, in dem Fall gibt es nur die 4K UHD in der Hülle. Die Bildqualität der Disc ist dafür gut geworden, die Farben kommen besonders in den außergewöhnlichen Szenen zur Geltung. Ein Bildrauschen gibt es nur selten zu sehen, der Schwarzwert ist ebenso gut umgesetzt und zeigt, dass Schwarz auch wirklich Schwarz sein kann und nicht Dunkelgrau, wie bei vielen Filmen.  Der Sound strömt aus allen Ecken, insofern man eine gute Anlage zu Hause hat. Lediglich der Bass wird zu wenig beansprucht, dafür kann man diesen ja bei der Anlage hochregeln. Als Extras gibt es leider nur eine Bildergalerie der Schauspieler, mehr ist außer einem sehr schön gestalteten Menü nicht dabei. Ein Manko ist allerdings vorhanden, nämlich die Untertitel. Schaltet man die deutschen Untertitel ein, so begleiten sie einen den ganzen Film – bei manchen Filmen werden nur die Songtexte übersetzt und nicht der komplette Film. Zusätzlich sind nicht alle Texte der Songs übersetzt, sodass die deutschen Untertitel mehr schlecht als Recht umgesetzt wurden.


Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Ich bin eigentlich kein Musicalfan und fand daher La La Land auch nur mittelmäßig, doch Across the Universe hat mich gepackt. Dies liegt zum einen an der Geschichte, die ich angenehm und spannend fand, zum anderen liegt dies aber an den Songs, denn es werden über 30 Lieder der Beatles nachgesungen und in einer Neuinterpretation gespielt. Dabei gibt es Szenen mit psychedelischen Farben, interessante Auslegungen wie zum Beispiel die Szene bei dem Einzug in die Armee und nebenbei eine Lovestory, die aber nicht zu dick aufträgt. Ich mag den Musicalfilm und vergebe daher 8 von 10 Punkte. Wäre das oben genannte Problem mit den Untertiteln nicht, dann hätte ich sogar einen Punkt mehr vergeben.


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