Brake

Brake

Originaltitel: Brake
Genre: Action-Thriller
Regie: Gabe Torres
Hauptdarsteller: Stephen Dorff
Laufzeit: Ca. 92 Minuten
Label: Concorde Home Entertainment
FSK 16

Brake   14.02.2013 von Panikmike

Stephen Dorff ist ein bekannter Schauspieler, der in der letzten Zeit fast nur noch in B-Movies mitspielte. Richtig bekannt wurde er 1998 durch Blade, weitere Megaerfolge blieben aus. Im aktuellen Film Brake spielt er einen Agenten, der in einer Plexiglaskiste aufwacht. Er weiß nicht, warum er gefangen ist und wie er aus dieser Situation entkommen soll …

 

Jeremy Reigns (Stephen Dorff) erwacht eines Tages in einer Plexiglaskiste, die gerade einmal groß genug ist, dass er sich darin umdrehen kann. Auf der einen Seite sieht er eine Digitaluhr, die von vier Minuten jede Sekunde herunter zählt. Er weiß nicht, warum er in diesem Glassarg gefangen ist, aber er hat eine Vermutung – seine Spielschulden. Als die Uhr auf 0:00 steht, bewegt sich die Kiste und Jeremy ist der Meinung, dass sie sich im Kofferraum eines Autos befindet. Als er sein Gefängnis im Dunklen untersucht, bemerkt er ein Funkgerät neben ihm und hört kurze Zeit später eine Stimme. Ein anderer Mann ist auch in einer Kiste gefangen und weiß ebenso wenig, was um ihn herum passiert. Plötzlich spricht jemand aus dem Auto mit ihm und möchte von ihm den Standort von Roulette wissen.

 

Als er nach einigen Minuten immer noch keine Antwort weiß, lassen seine Entführer Bienen in seine Kiste. Sie wissen genau, dass Jeremy gegen sie allergisch ist und nur ein Stich zum Tod führen kann. Doch die Unbekannten lassen ihn nicht sterben und verabreichen ihm nach seiner Ohnmacht ein Antitoxin. Minuten für Minuten vergehen, doch es schaut nicht so aus, als würden sie Jeremy gehen lassen …

 

Der Anfang von Brake erinnert stark an Buried – Lebendig begraben, im Laufe des Films ändert sich aber die Situation. Der Zuschauer wird mit diversen Spannungskurven bei Laune gehalten, immer wieder kommen die tickende Digitaluhr und die Glaskiste zum Tragen, die aus den verschiedensten Blickwinkeln immer anders wirkt. Regisseur Gabe Torres schafft es mit vielen Licht- und Schatteneffekten und mit Bewegung eine solide Geschichte von 0 auf 100 zu bringen. Der Zuschauer wird an sein Sofa gefesselt und wundert sich zum Schluss über das Ende des Films, weil der Schlussplot nicht vorhersehbar ist.

 

Bildergalerie von Brake (9 Bilder)

Die Qualität der Blu-ray ist Concorde gut gelungen. Obwohl sich viel im Dunklen abspielt, sind die Schärfe und der Detailgrad gut und auch die Schwarzwerte können sich sehen lassen. Ein Bildrauschen ist zwar meistens zu erkennen, es hält sich aber in Grenzen. Tontechnisch passiert in Brake viel und das kann die Dolby Digital Anlage gut umsetzen. In diversen Szenen kracht es in allen Ecken, die Atmosphäre bekommt dadurch einen Schub. Auch die Stimmen kommen klar und deutlich aus den Boxen. In Sachen Extras hat sich Concorde ein wenig zurückgehalten. Der Fan bekommt ein Making-Of, einen Audiokommentar vom Regisseur, ein Musikvideo und den Trailer. 


Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Ich mag Stephen Dorff, verbinde ihn aber eher mit mittelmäßigen B-Movies. In Brake kann er seine schauspielerischen Qualitäten wieder ein wenig mehr unter Beweis stellen. Die Geschichte ist zwar anfangs ähnlich wie Buried – Lebendig begraben, jedoch ändert sich dies im Laufe der Zeit. Ich wurde die gesamte Laufzeit an mein Sofa gefesselt, das hätte ich nach den ersten Minuten wirklich nicht gedacht. Wer auf Thriller steht und Buried gut fand, der sollte auf alle Fälle einen Blick auf dieses Werk werfen. Ich fühlte mich gut unterhalten und vergebe daher faire 8 von 10 Punkten.


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