Brynhildr in the Darkness -  Vol. 04

Brynhildr in the Darkness - Vol. 04

Originaltitel: Gokukoku no Brynhildr
Genre: Action • Science Fiction • Drama
Regie: Kenichi Imaizumi
Laufzeit: DVD (100 Min) • BD (100 Min)
Label: Kazé Anime / Studio Arms
FSK 16

Brynhildr in the Darkness - Vol. 04   20.05.2018 von MarS

Verlorene Intensität und ein Wandel in der inhaltlichen Richtung haben uns bereits in der dritten Volume von Brynhildr in the Darkness überrascht. Kehrt die Serie in der finalen vierten Volume noch einmal zu alter Stärke zurück?

 

Was bisher geschah:

Brynhildr in the Darkness - Vol. 01

Brynhildr in the Darkness - Vol. 02

Brynhildr in the Darkness - Vol. 03

 

Inhalt

 

Noch immer stehen Ryota und seine Magierinnen in der Schusslinie und werden gnadenlos von der Organisation verfolgt. Diese hat nun sogar ihre mächtigste Hexe auf den Weg geschickt, um die abtrünnigen Flüchtlinge zu vernichten. Doch eine von ihnen hat vorher noch eine wichtige Aufgabe zu erfüllen, die das Schicksal aller Menschen beeinflussen könnte. Ryota ist sich immer noch nicht sicher, ob es sich bei Neko tatsächlich um seine Kindheitsliebe Kuroneko handelt, doch im Moment hat er einfach keine Zeit, sich darum zu kümmern. Das Medikament der Mädchen reicht nämlich nur noch für fünf Tage, und Ryotas Onkel wird es nicht gelingen, in dieser Zeit für Ersatz zu sorgen. Doch so schnell gibt Ryota nicht auf...

 

Im Gegensatz zu vielen anderen Animeserien, die mit zunehmender Laufzeit immer stärker werden und den Zuschauer damit zu überraschen wissen, ist Brynhildr in the Darkness ein echter Ausnahmefall. Die Serie verliert leider im Verlauf immer mehr den Fokus auf die dramatische, fantasylastige Hauptgeschichte und konzentriert sich zu stark auf seine Harem-Elemente, wodurch die Handlung im Finale letztendlich sehr gehetzt und unübersichtlich erscheint und nicht die Qualität erreicht, die man sich zu Beginn noch erhofft hatte. Unterhaltsam ist das Ganze ohne Frage, bei einer Serie mit lediglich 13 Episoden hätte man sich aber doch etwas mehr auf seine Stärken verlassen sollen, als sich immer mehr davon weg zu bewegen. Eine längere Serie hätte dies vielleicht mühelos verkraftet, Brynhildr in the Darkness verliert dadurch allerdings fast gänzlich seine anfangs extrem starke Atmosphäre und den dichten Erzählfluss. Anstatt der eigentlich interessanten und vielseitigen Erzählung zu einem ansprechenden Ende zu verhelfen, bietet Brynhildr in the Darkness - Vol. 04 erneut einen hohen Anteil an Ecchi-Elementen und ein paar blutigen Actionsequenzen, handelt im Gegenzug aber ansonsten alles viel zu schnell und damit unübersichtlich ab. Konsequenterweise, oder besser als Zeichen für den Verlust der eigentlichen Ausrichtung, behandelt auch die OVA-Folge nicht etwa Hintergründe aus der Haupthandlung, sondern liefert eine humorvolle Geschichte über Ryota und seine Magierinnen.

 

Details der Blu-ray

 

Technisch gibt es erneut nichts auszusetzen. Das Bild liefert scharfe, kontrastreiche Bilder mit einer kräftigen Farbgebung und stimmiger Einbindung von Effekten. Im akustischen Bereich wissen eine gute Dynamik sowie eine klare Sprachausgabe zu überzeugen. Überwiegend auf den vorderen Boxenbereich beschränkt bietet hier vor allem der rocklastige, rasante Soundtrack eine atmosphärische Abmischung, die sich schwungvoll ins Gesamtbild einfügt. 

 

Bildergalerie von Brynhildr in the Darkness - Vol. 04 (5 Bilder)

Episodenguide

 

  • Episode 11 - Unerwartetes Wiedersehen
  • Episode 12 - Hexenjagd
  • Episode 13 - Was es zu schützen gilt
  • OVA - Viel Lärm um Nichts

 

© Lynn Okamoto/Shueisha © VAP, YTV, YTE, GENCO, DAX PRODUCTION


Das Fazit von: MarS

MarS

Brynhildr in the Darkness ist eine Animeserie, die extrem stark anfängt und im weiteren Verlauf diese Qualität leider immer mehr verliert. Zu Beginn werden tatsächlich Erinnerungen an Elfen Lied geweckt, hinter dem die gleichen Macher stecken, doch umso enttäuschender ist der Verlust von Atmosphäre und Inhalt, je weiter die Serie voranschreitet. Brynhildr in the Darkness ist aus eine eigene Art sehr unterhaltsam und trotz seiner Schwächen ein sehr ordentlicher Genrevertreter, bleibt aber am Ende sehr weit hinter seinen Möglichkeiten zurück. 


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