Deepwater Horizon

Deepwater Horizon

Originaltitel: Deepwater Horizon
Genre: Katastrophenfilm • Action-Drama
Regie: Peter Berg
Hauptdarsteller: Mark Wahlberg
Laufzeit: DVD (104 Min) • BD (108 Min)
Label: Studiocanal
FSK 12

Deepwater Horizon   05.04.2017 von Panikmike

Seit mehreren tausend Jahren ist der wichtige Rohstoff Erdöl bekannt und in unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Um es aber verarbeiten und nutzen zu können, braucht man zuerst sogenannte Bohrplattformen, welche auf hoher See tief in die Erde bohren müssen. Eine dieser Bohrplattformen war die Deepwater Horizon, welche 2010 in Brand geriet und danach unterging. Der gleichnamige Film mit Mark Wahlberg zeigt auf dramatische und actionreiche Weise, wie der Unfall passierte…

 

Mike Williams (Mark Wahlberg) ist der Chefelektriker auf der Bohrplattform Deepwater Horizon. Er muss dort verschiedene stromfressende Geräte warten und hat eigentlich einen relativ ungefährlichen Job. Das Arbeitsklima ist sehr gut, was unter anderem auch an Jimmy Harrell (Kurt Russell) liegt. Er ist der Chef dort und weiß, wie er mit seinen Mitarbeitern umgehen muss. Dummerweise herrscht derzeit ein etwas rauer Ton, da sie 43 Tage im Zeitplan zurückliegen und der Auftraggeber BP viel Druck macht. Dennoch möchte Jimmy nicht auf einen Drucktest der Bohrleitung verzichten, da der eigentliche Betontest aufgrund der Zeit und des Geldverlustes nicht durchgeführt wurde. Die Tests verlaufen alles andere als gut und dennoch gibt es das GO, um mit der Arbeit weiterzumachen. Kurze Zeit später stellt sich diese Entscheidung aber als fataler Fehler heraus mit der schwersten Umweltkatastrophe in der Geschichte als Folge.…

 

Der Film basiert auf der wahren Begebenheit, welche im April 2010 im Golf von Mexiko passierte. Aufgrund des starken Drucks des Erdgases und der schlampigen Ausführung des Tests kam es zu einem Blowout, welcher 11 Menschenleben und viele Verletzte forderte. Fast drei Monate lang strömte das Rohöl ins Meer, was für BP zu einer Strafzahlung von über 20 Milliarden US-Dollar führte. Wer damals die Nachrichten verfolgte, kam an diversen Meldungen der Bohrplattform nicht vorbei. Regisseur Peter Berg, der schon für den Actionknaller Battleship verantwortlich war, schuf mit Deepwater Horizon einen Film, der auf dramatische und actionreiche Weise erzählt, wie sich die letzten Stunden abgespielt haben müssen. Nach über fünf Monaten harter Arbeit (Mai – August 2015) und 156 Millionen Dollar weniger im Portemonnaie wurde die finale Klappe geschlagen und der Film erschien dann knapp ein Jahr später in den Kinos.  

 

Bildergalerie von Deepwater Horizon (10 Bilder)

Die Blu-ray Veröffentlichung war am 06.04.2017, sieben Jahre nach der eigentlichen Katastrophe. Die Bildqualität ist bombastisch, die gezeigten Bilder sind scharf und rauschfrei. Die Farben sind in jeder Einstellung sehr natürlich und selbst die Nachtszenen am Ende des Films sind ohne Makel. In Sachen Ton hat Studiocanal ebenso Gas gegeben, es gibt sehr viel für die Ohren. Die deutschen Stimmen wurden gut gewählt, der Bass darf immer wieder mitspielen und die Effekte wie auch die Musik reizen die Dolby-Digital-Anlage aus. An Extras gibt es auch eine Masse zu sehen, besonders interessant sind die Aufnahmen in „Behind the Scenes“.


Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Als ich damals zum Kinostart den Trailer gesehen habe, konnte ich es kaum erwarten, bis der Film fürs Heimkino erscheint. Regisseur Peter Berg zeigt abermals, dass er sein Handwerk, einen Actionfilm zu drehen, versteht. Deepwater Horizon ist aber kein Actioner im klassischem Stil, sondern eher ein spannendes Drama mit actionreichen Szenen, welches sich in Wirklichkeit abgespielt hat. Die Hauptdarsteller Mark Wahlberg, Kurt Russell und Dylan O’Brian machen dabei eine sehr gute Figur, doch auch der restliche Cast wurde gut gewählt und passt in den Film. Leider ist die Einführung am Anfang ein wenig lang und zäh, was die Unterhaltung anfangs ein wenig trübt. Ab ca. 50 Minuten wird der Film aber dann sehr spannend, sodass man keinen Augenblick mehr wegschauen kann und schon fast jede Minute ein OHHHH, AHHHH und KRASS im Kopf herumschwirrt. Von mir gibt’s daher 8 von 10 Punkte und eine Empfehlung für alle, die Mark Wahlberg und Katastrophenfilme mögen. 


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