Defendor

Defendor

Originaltitel: Defendor
Genre: Drama-Komödie
Regie: Peter Stebbings
Hauptdarsteller: Kat Dennings • Woody Harrelson
Laufzeit: ca. 97 Minuten
Label: Sony Pictures Home Entertainment
FSK 12

Defendor   03.06.2010 von Panikmike

Arthur Poppington (Woody Harrelson) ist ein normaler Bürger, der ein paar Hobbys hat und einem normalen Job nachgeht. Doch Arthur ist ein wenig trottelig, er hat kaum Freunde und keine Eltern mehr. Seinen Vater hat er nie kennengelernt, er ist der Meinung, er hätte überhaupt keinen. Seine Mutter ging fort, als er noch ein kleiner Junge war. Seit der Zeit hat sich sein Leben verändert. Er ist sich sicher, dass seine Mutter nicht mehr unter den Lebenden weilt. Schuld daran ist kein anderer als Captain Industry. So macht er sich jede Nacht mit einem selbstgebastelten Kostüm und einer schwarzen Gesichtsbemalung auf die Suche nach dem Bösewicht, doch nicht als Arthur, sondern als maskierter Superheld. Er selbst nennt sich Defendor und wird sichtbar böse, wenn man ihn Defender (engl. für Beschützer) nennt.

Bewaffnet mit alltäglichen Dingen, wie Murmeln, aufgebrachten Insekten, einem hölzernen Schlagstock und einer Videokamera in seinem Helm, versucht er Captain Industry und seine Schergen zu finden. Er sucht in dunklen Gassen nach Hinweisen, verhört auf seine Art verschiedene Gangster und zeichnet dies alles als Beweismaterial auf Video auf. Doch eines Tages kommt es, wie es kommen muss und Defendor wird von ein paar Leuten brutal zusammengeschlagen. Doch die Prostituierte Kat (Kat Dennings) hilft ihm und bringt ihn nach Hause. Da sie im Moment Schwierigkeiten mit ihrem Freier hat, beschließt sie kurzerhand, ein paar Tage bei Arthur zu bleiben. Wie sich zu seinen Gunsten herausstellt, kennt sie einen Cop, der Kontakte zum Untergrund und zu Captain Industry hat. So entwickelt sich langsam aber sicher eine gute Freundschaft zwischen Arthur und Kat, die ihm helfen möchte, seine Aufgabe zu erfüllen…

Der Film wirkt am Anfang wie eine Komödie, doch relativ schnell stellt sich heraus, dass es eher ein Drama ist. Woody Harrelson spielt den Möchtegern-Superhelden grandios, man nimmt ihm jederzeit den etwas hinterher gebliebenen Arthur ab. Woody passt unglaublich in diese Rolle, ich glaube man hätte niemand besseren finden können! Ebenso können die Nebenrollen überzeugen. Kat Dennings macht ihre Sache als Prostituierte ebenso sehr gut, auch ihr nimmt man stets ihre Rolle ab. Ebenso können Elias Koteas als Bösewicht und Sandra Oh als seine Psychaterin punkten.

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Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Wenn man den Film nüchtern betrachtet und sich nicht allzu viel erwartet, dann ist er wirklich gut. Hin und wieder kommt man sehr ins Schmunzeln, vor allem wenn Defendor alias Arthur seine Haushaltsutensilien zum Kämpfen benutzt. Doch eigentlich ist Arthur ein bedauernswerter, verwirrter Mann, den man eher bemitleidet als auslacht. Der Film zeigt anhand einiger Superhelden-Klischees auf, was Fiktion und was Realität ist. Die Rolle ist Woody Harrelson wie auf den Leib geschnitten, seine Mimik und sein Ausdruck sind seine Stärken. Ich persönlich mag fast alle seine Filme, Defendor unterstreicht allerdings seine Fähigkeiten als Schauspieler. Wer Defendor nicht als Komödie, sondern als Drama sieht, der wird sicherlich nicht enttäuscht! Insider Tipp!


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