Barry hat es sich zur Aufgabe gemacht, naive Frauen ins Bett zu bekommen und mit ihnen nur einmal zu schlafen. Auf Beziehungen hat er keinen Bock, was sich an einem Tag allerdings schlagartig ändert. Eine kräftiger Schlag mit einer Trompete verändert sein komplettes Leben …
Barry Munday (Patrick Wilson) ist ein Frauenheld, er hat permanent andere Partner im Bett. Auf eine Beziehung hat er keinen Bock, in seinem jetzigen Leben geht es ihm prima. Eines Tages lernt er ein junges Mädchen kennen und verabredet sich prompt mit ihr im Kino. Schon nach ein paar Minuten im Kinosessel kann es seine Begleitung nicht lassen und fängt an, ihn zu begrabschen. Plötzlich kommt ihr Vater ins Kino, sieht seine minderjährige Tochter und verpasst Barry einen Schlag mit einer Trompete. Mit amputierten
Hoden wacht Barry wenige Stunden später im Krankenhaus auf und er kann sich an keine Einzelheiten mehr erinnern. Wie es der Zufall so will, bekommt er kurze Zeit später den nächsten Schicksalsschlag ins Gesicht. Seine ehemalige Affäre Ginger (Judy Greer) ist von ihm Schwanger.
Barry sieht daher keinen Ausweg, als sich seinem Schicksal zu stellen und gemeinsam mit Ginger sein Leben zu verbringen. Er möchte mit ihr eine Freundschaft eingehen, sodass er sich so um sein Kind kümmern kann. Ginger findet seine Idee gut, allerdings kann sie sich niemals mehr mit ihm vorstellen. Barry krempelt sein ganzes Leben um, besucht sogar Gingers Eltern und macht Bekanntschaft mit ihrer hinterlistigen Schwester …
Die Barry Munday Story ist ein Film mit einer seichten Geschichte. Die Schauspieler sind bekannt, keiner von ihnen liefert allerdings eine Glanzleistung ab. Der Untertitel „Keine Eier … aber Kinder“ deutet auf eine Komödie hin, leider gibt es in diesem Werk nicht viel zu lachen. Die Kombination aus melodramatischen Elementen mit komödiantischen Einlagen ging schief, der Regisseur hätte sich für ein Genre entscheiden sollen. Viele Gags hängen in der Luft und die Dialoge sind auch nicht wirklich von guter Qualität. Der gesamte Film wirkt eher wie ein Erstlingswerk und nicht wie Profiarbeit.
Bildergalerie von Die Barry Munday Story (5 Bilder)
Qualitativ ist die Blu-ray auf mittelmäßigem Niveau. Das Bild ist detailreich, scharf und farbgetreu, allerdings kann man in keiner Weise von einer Referenz sprechen. Hin und wieder denkt man eine DVD vor sich zu haben, dass sollte bei einer Blu-ray nicht passieren. Leider zieht ein permanentes Bildrauschen durch den Film, das sehr störend wirkt. Beim Ton ist es ähnlich. Die Trennung der Kanäle ist zwar gut gelungen, jedoch haben der Subwoofer und die restliche Dolby-Digital-Anlage die meiste Zeit Pause. Immerhin hat Koch Media eine Menge an Extras spendiert, welche dem Fan ein wenig das Herz höher schlagen lassen.
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