Dobble Cars

Dobble Cars

Genre: Kartenspiel • Reaktion
Spieleverlag: Asmodee
Empfohlenes Alter: 4
Spieldauer: 10 Minuten
Anzahl Spieler: 2-5

Dobble Cars   08.11.2016 von Born2bewild

Nach einer Probepackung von Dobble hatten wir Lust auf mehr. Also nahmen wir das kürzlich erschienene Dobble Cars unter die Lupe. Ob es der Renner oder doch nur eine lahme Ente war, erfahrt ihr in unserem Review...

 

Das Material und die Vorbereitung

 

Die Verpackung von Dobble Cars ist übersichtlich. Es ist eine Metalldose im „Cars“-Design mit einer Umverpackung aus transparentem Kunststoff, der von einem Karton umhüllt ist. So erhält man direkt einen Blick auf das eigentliche Spiel. Im Inneren der Metalldose befinden sich neben den Karten fürs Spiel eine Anleitung und Hintergrundinformationen zur Entstehung des Spiels Dobble.

 

Der Spielaufbau unterscheidet sich teils erheblich von Variante zu Variante. Das Spielprinzip bleibt aber immer gleich.

 

Die Anleitung

 

Die Anleitung von Dobble Cars ist dem Format der Dose entsprechend sehr klein. Hat zwar einige Seiten, jedoch behandelt sie mehrere Varianten des Spiels und jede Variante umfasst zwei Seiten. Mit diesem Umfang schafft man es innerhalb von etwa fünf Minuten die komplette Anleitung mit allen Varianten durchzulesen.

 

Das Spielziel

 

Je nach Variante unterscheidet sich auch das Spielziel. Jedoch gilt es bei jeder Variante gleiche Pärchen zu finden und es laut zu benennen. Auf jeder der runden Karten gibt es sechs Symbole, aber immer pro Kartenpärchen nur ein Symbol, das auf beiden Karten vorhanden ist. Je nach Spielvariante erklären wir im Spielablauf weiter unten wer wann gewinnt.

 

Der Spielablauf (in verschiedenen Varianten)

 

Das Startsignal für alle Spiele ist immer „Dobble“. Sollte jemand zum ersten Mal Dobble spielen, kann man eine Eingewöhnung machen, in dem man einfach den Stapel mischt, immer zwei Karten aufdeckt und wer das Pärchen am schnellsten findet, „gewinnt“ die Runde. Danach hat jeder verstanden, worum es im Spiel selbst immer geht.

 

Hier nun die einzelnen Varianten:

 

1) Das Rennen: Jeder Spieler erhält sechs (bei Kindern vier oder auch weniger Karten) und legt sie offen vor sich ab. In die Tischmitte wird eine Karte aufgedeckt und jeder versucht nun gleichzeitig für alle seine Karten das passende Symbol zu finden. Hat er es entdeckt, darf die eigene Karte als Siegkarte umgedreht werden. Wer als erstes alle seine Karten umgedreht hat, gewinnt diese Partie.

 

2) Die Boxengasse: Die Vorbereitung wie bei Variante 1). Jetzt wird aber jedes Mal, wenn man das Pärchen gefunden hat, die eigene Karte auf den Stapel in der Tischmitte gelegt und jeder muss ein neues Pärchen mit dieser Karte finden. Es gewinnt der Spieler, der als erstes alle seine Karten in der Tischmitte platziert hat.

 

3) Die Tankstelle: Jeder Spieler erhält verdeckt eine Karte. Die restlichen Karten werden als Stapel offen in die Mitte. Alle drehen gleichzeitig ihre Karte um und vergleichen sie mit dem Stapel. Hat man das Paar gefunden und laut genannt, darf man die Karte auf seinen Stapel offen legen und hat somit eine neue Karte zum Vergleichen. Gewonnen hat der Spieler mit den meisten Karten, nachdem alle Karten aus der Mitte verteilt wurden.

 

4) Der Höllen-Canyon: Alle Karten werden reihum nacheinander verteilt und bilden einen verdeckten Stapel, den jeder Spieler für sich selbst nochmal mischt. Die letzte Karte wird offen in die Mitte gelegt. Auf „Dobble“ geht’s los und jeder dreht die oberste Karte seines Stapels um zum Suchen. Der Spieler darf seine oberste Karte auf den Stapel in der Mitte legen, wenn er das Pärchen zuerst gefunden hat. Gewonnen hat natürlich der erste Spieler, der keine Karte mehr vor sich liegen hat.

 

5) Der Ölfleck: Der Aufbau ist wie bei Variante 3). Jetzt muss man aber nicht das Pärchen auf seiner eigenen Karte finden, sondern die Karten aus der Mitte seinen Mitspielern aufdrücken. Sobald man das Pärchen gefunden hat, bekommt dieser Mitspieler die Karte und es geht direkt weiter. Sieger ist, wer am wenigsten Karten auf dem eigenen Stapel hat.

 

Bildergalerie von Dobble Cars (10 Bilder)

Lieferumfang

 

  • 1 Metalldose
  • 1 Spielanleitung
  • 30 Spielkarten

Das Fazit von: Born2bewild

Born2bewild

Alex:

Wir kamen über ein Demopaket zum normalen Dobble. Nachdem unser Großer das Spiel super fand, kamen wir nicht umher, auch das neue Dobble Cars auszuprobieren. Das Spielprinzip ist dasselbe, lediglich die Symbole und Varianten sind andere. Für unseren dreijährigen Sohn war es etwas schwieriger als das normale Dobble, da dort die Symbole für ihn eindeutiger waren. Allerdings hat sich die anfängliche Unsicherheit nach ein paar Runden aufgelöst und wir spielen seitdem regelmäßig „Autos“. Dobble Cars ist auf jeden Fall ein sehr unterhaltsames und faszinierendes Spiel. Irgendwie schon unglaublich, dass sie es schaffen, dass bei 30 Karten und 30 verschiedenen Symbolen bei jedem Kartenpaar nur ein Symbol übereinstimmt. In meinen Augen ist das Spiel auf Grund seiner Größe auch für unterwegs sehr gut geeignet. Daher eine klare Empfehlung von meiner Seite. Ob man sich jetzt das originale Dobble oder einen Ableger wie Dobble Cars anschafft ist dabei reine Geschmackssache. Spielerisch sind es nur kleine Unterschiede die aber eine gewisse Abwechslung bringen.

 

Josi:

Dieses Spiel ist ein super Reisespiel oder auch für eine kurze Partie vor dem Schlafen gehen für die Kinder. Es dauert nicht sehr lange und man kann ca. alle fünf Minuten sagen: Das ist jetzt die letzte Runde. Da die Regeln nicht so eng gesehen werden müssen und man viele verschiedene Varianten hat, ist es sogar ein wenig abwechslungsreich. Auch wenn die Grundregel natürlich immer dieselbe ist. Für unseren fast 4-Jährigen spielt das noch keine große Rolle. Er spielt immer nur die Einsteigervariante. Legt man die Karten anders hin, meckert er, dass man es falsch gemacht hat :) Empfehlenswert ist dieses Spiel nebenbei sicher auch auf einer fortgeschrittenen Party mit Alkoholgenuss, da es ja um Reaktionsschnelligkeit geht.


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