Freundschaft plus

Freundschaft plus

Originaltitel: No Strings Attached
Genre: Komödie
Regie: Ivan Reitman
Hauptdarsteller: Natalie Portman • Ashton Kutcher
Laufzeit: Ca. 108 Minuten
Label: Paramount
FSK 12

Freundschaft plus   01.08.2011 von Panikmike

Die Kombination aus Natalie Portman und Ashton Kutcher wird hier gut in eine Komödie gepackt. Beziehungen sind wichtig und auch das Thema Sex. Wenn man lediglich die Lust auf den Gegenpart verspürt, aber keine Bindung haben möchte, dann einigt man sich eben auf eine Sex-Freundschaft. Genau das denken anfangs auch Emma und Adam…

Als Emma (Natalie Portman) und Adam (Ashton Kutcher) noch Kinder waren, hatten sie auf einer Party ihren ersten Kuss. Adam wollte mehr, Emma aber nicht. Jahre später treffen sie sich per Zufall wieder auf einer Party und verstehen sich auf Anhieb großartig. Doch Emma hatte zu dieser Zeit keinen Bedarf und auch keine Lust auf oberflächliche Freundschaft, da sie sich aufs kommende Medizinstudium vorbereiten wollte. Adam hingegen war nur am Feiern, Saufen und holte sich des Öfteren Frauen ins Bett. Daher war das plötzliche Zusammentreffen nur von kurzer Dauer, beide verlieren sich das zweite Mal aus den Augen. Wie es der Zufall aber so will, treffen sie sich ein paar Jahre später erneut. Da die Zeit drängt, tauschen sie Handynummern aus und hoffen beide insgeheim, dass nun die Freundschaft endlich einmal komplettiert wird. Nach einer kurzen SMS befindet sich Adam am nächsten Tag auf Emmas Couch, vollkommen nackt und mit einem Kater deluxe. Er hatte erfahren, dass er seine Freundin an seinen Dad (Kevin Kline) verloren hatte. Daher musste er sich die Kante geben und wettete mit seinen Freunden (Ludacris und Jake M. Johnson), dass er heute Nacht noch eine Frau ins Bett bekommt. Das war wohl nichts, die Nacht verlief, außer einer Karussellfahrt wegen des Alkohols, sehr ruhig. Als die beiden dann aber über den Vorfall quatschen, landen sie auch prompt im Bett. Adam ist verliebt, Emma möchte aber nur jemanden fürs Bett – wie soll das Enden?

Die Qualität des Ashton Kutcher spricht eigentlich für sich - wenn er mitwirkt, dann kann der Film nicht schlecht werden. Hier spielt er einen charmanten jungen Mann, der sich in eine Frau verliebt, die er aber nicht haben kann. Natalie Portman hingegen hat die Rolle der kalten Emma, die nur Sex möchte und sich nicht mehr in ihrem Leben traut. Sie hat sehr viel Angst vor einer Beziehung, wobei sie nur „Ja“ sagen müsste.  Viele Zuschauer werden sich in die eine oder andere Rolle reinversetzen können, daher ist der Film keine Fiktion, sondern beinhaltet sehr viel Wirklichkeit. Der Film selbst ist eine einfache Kost für Fans, die einen schönen Abend – am besten mit seiner Liebsten – verbringen möchten. Männer werden sich auch unterhalten fühlen, man muss nicht glauben, der Film wäre reine Frauensache!

Die Bildqualität der Blu-ray ist gut gelungen. Paramount schafft es erneut, die Schärfe hoch zu halten und das Bildrauschen zu verstecken. Die Farben sind naturgetreu und auch der Schwarzwert passt. Beim Ton ist es ähnlich, vier Sprachen werden in Dolby Digital 5.1 präsentiert. Die Effekt-Lautsprecher und der Bass kommen selten zum Einsatz, was aber bei einer Komödie nicht ungewöhnlich ist. Die Stimmen wurden sauber getrennt, die deutsche Übersetzung passt ebenso. Alles in allem ist Paramount die Blu-ray-Umsetzung gelungen!


Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Anfangs dachte ich, dass es ein reiner Frauenfilm sein könnte, doch schon nach ein paar Minuten sah ich, dass es nicht so ist. Der Film selbst ist gut gelungen, auch wenn er keine Granate ist. Die Kombination aus Ashton Kutcher und Natalie Portman ist durchweg gelungen, beide passen sehr gut zueinander. Die Geschichte ist nur teilweise aus der Luft gegriffen und geht daher auch in Ordnung. Der Zuschauer wird permanent unterhalten, der Humor passt und auch die Qualität der Blu-ray. Man darf zwar keinen Hammer erwarten, aber als Film für zwischendurch ist er durchaus sehenswert.


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