Hyrule Warriors

Hyrule Warriors

Publisher: Nintendo
Entwicklerstudio: Koei Tecmo Games
Genre: Action
Art: Fullprice
Erscheinungsdatum: 19.09.2014
USK 12

Hyrule Warriors   17.11.2014 von Born2bewild

Hyrule ist in Gefahr! Böse Kreaturen greifen die Festung an. Prinzessin Zelda zieht sogleich an die Front und der unscheinbare Recke Link zieht los um ihr zu helfen. Klingt alles nach einem normalen Zelda, oder? Aber Hyrule Warriors ist anders …

 

Prinzessin Zelda ist besorgt. Finstere Kreaturen stehen vor den Toren des Schlosses und drohen es einzunehmen. Sie gibt die Hoffnung nicht auf, das eines Tages der Krieger kommt, der den sagenumwobenen grünen Wams mit dem Schwert an sich nimmt und Hyrule von allem Bösen befreit.

 

Als Prinzessin Zelda in die Schlacht zieht,  fühlt sich Link berufen, sie bei Ihrer Befreiungsaktion zu unterstützen. Also schlüpft der Spieler in die Rolle des jungen Link und beginnt sich durch die Horden unscheinbarer Gestalten zu schnetzeln. Hierbei hilft ihm sein treues Schwert, das er für normale Angriffe und Spezialattacken einsetzen kann. Zusätzlich gibt es noch einen wirkungsvollen magischen Angriff. Sowohl für die Spezialattacken als auch für den magischen Angriff benötigt Link Energie, welche sich im Kampf auflädt. Die normalen kleinen Gegner sind mit Leichtigkeit zu besiegen. Hier schlägt Link bereits mehrere Gegner mit normalen Angriffen zu Boden, während er mit den aufgeladenen Angriffen ganze Horden von ihnen auf einmal niedermäht. Kniffliger wird es bei Bossgegnern, die sich entweder nur mit einer bestimmten Taktik an ihrer Schwachstelle besiegen lassen oder einfach nur besonders harte Gegner sind.

 

Ziel der Missionen im Legenden-Modus ist es, die immer wieder neuen Missionsziele zu erfüllen. Dies reicht von „Lauf zu Prinzessin Zelda, sie braucht deine Hilfe“ über „Befreie Außenposten X“ bis hin zu „Besiege den Boss Y“. Primär geht es aber darum, Horden an Gegnern zu besiegen und nebenher noch diverse Außenposten einzunehmen, um den Feinden den Nachschub abzuschneiden. Das Einnehmen gelingt durch das Besiegen einer bestimmten Anzahl an kleinen Feinden. Ist dieser erste Schritt geschafft, erscheint der Hauptmann, der etwas stärker ist und besiegt werden möchte. Kaum ist er gefallen, stürmen die verbündeten Soldaten in den Außenposten und er gilt als eingenommen. Zusätzlich gibt es hier und da den ein oder anderen Bonus zu entdecken.

 

Zwischen den Missionen gilt es, sich und seine freigespielten Charaktere auf dem Marktplatz auszurüsten, zu skillen und zu leveln. Das Ausrüstungssystem ist recht übersichtlich. Es wird einem angezeigt, welche Schadensart die jeweilige Waffe macht und welchen Schaden sie verursacht. Es wird zwar auch angezeigt, welchen Level und welche Qualität sie hat, aber diese Werte wirken sich nur unmittelbar auf den Schaden aus. Somit ist das System recht einsteigerfreundlich. Die Skillung der Charaktere erfolgt über sogenannte Runen. Sie sind als Skill-Baum aufgebaut und man kann hier mit Hilfe der Materialien, welche man in den Missionen gesammelt hat, Runen aktivieren. Erwähnenswert ist noch, dass in der Missionsauswahl eine empfohlene Schadensart angezeigt wird, sodass man sich hier bei der Waffenauswahl und beim Kauf leichter tut. Außerdem kann man hier den Schwierigkeitsgrad der jeweiligen Mission auswählen. Am Ende der Missionen bekommt man angezeigt, welche neuen Charaktere man freigespielt, sowie die Waffen, die man gefunden hat.

 

Den Abenteuermodus kann man zu zweit bestreiten. Ein Spieler spielt mit bzw. auf dem Gamepad, der andere auf dem Fernseher mit Wii-Mote und Nunchuck oder dem Pro Controller. Man startet auf einer Karte, welche die ältere Generation sicherlich noch aus der NES-Zeit kennt. Hier wählt man seine Mission aus. Je besser man diese bestreitet, desto mehr Auswahlmöglichkeiten hat man in der nächsten Runde. Die Missionsgestaltung ist ähnlich des Legenden-Modus, allerdings ist die Zeit begrenzt. Die Zeit ist fair bemessen, aber man hat keine Zeit, die Landschaft zu genießen, sondern muss sich voll auf die Missionsziele konzentrieren.

 

Bildergalerie von Hyrule Warriors (12 Bilder)

Die Grafik des Spiels ist sehr gut und passt zu der comichaften Grafik und somit auch sehr gut zum Zelda-Universum. Die Musikalische Untermalung ist gelungen. So tragen einen die Heavy-Metal Klänge durch die Schlachten in Hyrule und betonen die Action, währen immer wieder das Zelda-Retro-Feeling geweckt wird, wenn altbekannte Melodien eingemischt werden. Eine Sprachausgabe gibt es quasi nicht. Die meisten Passagen sind untertitelt und der jeweils „sprechende“ Charakter leitet seine Passage durch einen kurzen Seufzer ein. Die Steuerung auf dem Gamepad ist gelungen, nahezu jede Taste ist belegt. Als zweiter Spieler hat man es mit der Bewegungssteuerung etwas schwerer, denn der normale Schlag wird durch einen Hieb mit der Wii-Mote ausgelöst.


Das Fazit von: Born2bewild

Born2bewild

Uns beiden gefällt das Spiel sehr gut. Auf der einen Seite kann es mit einem richtigen Zelda in Sachen Rätsel lösen nicht mithalten. Es beschränkt sich hauptsächlich darauf, dass man bei Bossgegnern erstmal die entsprechende Taktik herausfinden muss, um sie zu besiegen. Auf der anderen Seite lässt es – vor allem bedingt durch die Charaktere, das Umfeld und die musikalische Untermalung – das Zelda-Gefühl aufkommen. Man fühlt sich sofort wie der Held in der Schlacht und möchte durch die Gegnerhorden nur so durchpreschen. Gerade die Magie- und Spezialangriffe machen Spaß, da man hier einfach nur so durch die kleineren Gegner durchpflügt. Gleichzeitig bieten aber die kleineren und größeren Bossgegner einen gewissen Anspruch. Kritisieren müssen wir vor allem das Gestöhne der Charaktere während der Dialoge und die Bewegungssteuerung im Multiplayer-Modus. Wir sind zwar absolute Fans der Wii-Bewegungssteuerung, allerdings führt sie hier eher zu einem Tennisarm als zur Freude. Sehr gut gefallen uns aber wiederum die Ausrüstungs- und Skill-Möglichkeiten, die wir von einem Spiel, welches eher in die Action-Richtung geht, nicht erwartet hätten. Hardcore-Fans sind sicherlich etwas enttäuscht, da der Abenteuer- und Rätsel-Teil der klassischen Zelda-Spiele wenig bis gar nicht vorhanden ist. Nichts desto trotz fühle ich mich in der Zelda-Welt von Hyrule Warriors wohl und gebe hier eine Kaufempfehlung für Zelda-Action-Fans.


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positiv negativ
  • Schöne Grafik
  • Einfaches, aber fesselndes Gameplay
  • Geniale und passende Hintergrundmusik mit wiedererkennungswert
  • Übersichtliches Ausrüstungssystem
  • Übersichtliches Skillsystem
  • Schöne Bosskämpfe
  • Effektive Spezialfähigkeiten
  • Innnovatives Multiplayerkonzept mit Gamepad & Fernseher
  • Bewegungssteuerung führt zu Tennisarm
  • Keine Sprachausgabe
  • Kein Koop-Modus in der Kampagne





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