Ikki Tousen: Xtreme Xecutor – 4. Staffel – Vol. 1

Ikki Tousen: Xtreme Xecutor – 4. Staffel – Vol. 1

Originaltitel: Ikkitousen
Genre: Anime • Action
Regie: Takashi Watanabe
Laufzeit: DVD (75 Min) • BD (75 Min)
Label: KAZÉ Anime
FSK 16

Ikki Tousen: Xtreme Xecutor – 4. Staffel – Vol. 1   23.12.2016 von LorD Avenger

  Die Ruhe im Kantô-Gebiet währt wie immer nur kurz. Rotzfrech kreuzt nämlich die junge Môki Bachô vor der Kyoshô-Schule auf, um Sôsô Môtoku zum Kampf herauszufordern und ihren Bruder zu rächen. Als sie besiegt wird und unverrichteter Dinge wieder abziehen muss, beschließt sie, noch viel stärker zu werden. Deshalb will sie auch unbedingt von Dummerchen Hakufu Sonsaku trainiert werden. Zum Glück passen die beiden perfekt zusammen, denn Bachô ist mindestens genauso durchgeknallt – und fast so gut ausgestattet! Gleichzeitig müssen sich die sexy Kriegerinnen aber auch auf ein neues Turnier der Kämpfer vorbereiten, das von Nanban-Oberhaupt Kentei ausgerufen wird. Trotz kurzer Röcke und knapper Blusen wird es also sicher wieder ganz schön heiß!

 

Nach den letzten ernüchterten Veröffentlichungen im "Softporno"-Bereich der hierzulande erschienenen Anime (Highschool DxD Born, Senran Kagura)  hatte ich die Hoffnung schon längst aufgegeben, noch etwas Brauchbares vorgesetzt zu bekommen. Unabhängig davon, dass ich bisher ja nur die drei enthaltenen Folgen gesehen habe, versprickt Ikki Tousen mit seinen Tussen (sorry, der brannte mir schon die ganze Zeit unter den Nägeln...) aber die ernstzunehmendste Anime-Variante mit ein paar aufblitzenden Nippeln zu sein - zumindest was das genannte Dreiergespann angeht.

 

Die erste Disc beginnt kommentarlos mit einem Zusammenschnitt der bisherigen Ereignisse - so vermute ich zumindest als jemand, der die vorangegangenen drei Staffeln nicht gesehen hat. Für treue Fans mag das eine willkommene Auffrischung der Erinnerungen sein, Neueinsteiger verwirrt es aber nur unnötig, weil man kaum eine Szene mit der anderen in Verbindung setzen kann, geschweige denn ein Gefühl dafür bekommt, worum es geht und welche Charaktere es gibt. Was man aber bekommt sind die Aussicht auf teilweise recht blutige Kämpfe und Fantasy-Elemente à la Dämonenkönig. Und Brüste natürlich, vergesst die Brüste nicht! So gesehen sind diese Flashbacks vielleicht doch gar keine so schlechte Idee, denn die ersten drei enthaltenen Folgen lassen nicht unbedingt etwas dergleichen vermuten. Wir haben das gewohnte Umfeld von jungen Schülerinnen und Schülern, die von Schule zu Schule gegeneinander rivalisieren und Kämpfe austragen. Fantasy-Elemente kommen lediglich durch die übermenschlichen Kräfte einiger Charaktere auf, die unverletzt von einem Hochhaus springen oder andere durch ein ganzes Gebäude treten können - alles allerdings in einem Rahmen, der weitaus mehr Normalität verspricht und durchscheinen lässt.

 

Ins Zentrum der Handlung rückt die offenbar neue Figur Môki, die voller Selbstüberschätzung Gesichtsfäuste und Eiertritte verteilt, bis sie selber relativ schnell besiegt und gedemütigt wird. Hilfe sucht sie anschließend bei dem Cover-Mädchen Hakufu, das einwilligt sie zu trainieren, während sich parallel ein neues Kampfturnier ankündigt.

 

Die ersten drei Folgen präsentieren gleich eine Vielzahl von gut ausgestatteten, gleichzeitig aber auch durchaus interessanten Frauen, die selbstredend männliche Charaktere weit in den Hintergrund verfrachten. Nicht zuletzt, weil nahezu allen auftauchenden Kerlen innerhalb von Sekunden die Visage poliert wird (wenn sie Glück haben...).Was mich ebenfalls sehr freut: Anders als bei Senran Kagura oder Highschool DxD Born, scheint der Fan Service um die Handlung herum gebaut worden zu sein und nicht andersherum. Sprich: Es gibt die berühmten Panty Shots, es gibt auch nackte Oberkörper, aber lediglich dann, wenn es auch tatsächlich passt und sie werden nicht nur um des Zeigens Willen gezeigt. Das hat zur Folge, dass die Handlung flüssig und spannenden voranschreitet und nicht von dummen sinnlosen Dialogen gestört wird.

 

Bildergalerie von Ikki Tousen: Xtreme Xecutor – 4. Staffel – Vol. 1 (7 Bilder)

Zu ernsthaften Kämpfen ist es in den ersten drei Episoden noch nicht gekommen, ein paar der gezeigten Moves lassen aber aufsehenerregende Action erwarten, gerade im Umfeld eines Turniers voller Gleichgesinnter. Darüber hinaus wartet man auch gespannt auf den Einsatz der Fantasy-Elemente, da den Kämpfern in der Serie offenbar die Geister altertümlicher Krieger innewohnen.


Das Fazit von: LorD Avenger

 LorD Avenger

Ikki Tousen präsentiert sich im Auftakt der vierten Staffel als offenbar ideale Mischung aus Action und Sexappeal. Man versteckt keine nackte Haut, man reibt sie dem Zuschauer aber auch nicht unnötig unter die Nase, wenn es gerade absolut keinen Sinn macht. Die Story ist nach drei Episoden noch schwer einzuschätzen, baut sich aber schon einmal gelungen auf und präsentiert ihre Charaktere, zu denen man trotz ihrer Anzahl auch als Quereinsteiger Bezug findet - Flashbacks ihrer Vorgeschichten helfen hierbei. Obgleich sich alles um Kämpfen zu drehen scheint, hält sich die Serie anfänglich noch zurück mit ernstzunehmenden Kampf-Moves, scheint in der Hinsicht aber einiges im Petto zu haben. Die Montage vorheriger Staffeln am Anfang lässt auch erahnen, dass es nicht sehr mädchenhaft zugehen wird... Ich habe große Hoffnungen für Runde 4 von "Karate im Minirock"!


Die letzten Artikel des Redakteurs:




Kommentar verfassen

Schreibe hier einen Kommentar. Du musst einfach alle Felder, die mit einem *-markiert sind, ausfüllen.

Noch 1000 Zeichen übrig

Meine Eingaben merken?

Ich akzeptiere die AGBs


Kommentare[X]

[X] schließen