In Fear

In Fear

Originaltitel: In Fear
Genre: Horror
Regie: Jeremy Lovering
Hauptdarsteller: Ian De Caestecker
Laufzeit: DVD (82 Min) • BD (85 Min)
Label: Studiocanal
FSK 16

In Fear   12.09.2014 von GloansBunny

Romantische Kurztripps können gewaltig in die Hose gehen. Der Horrorthriller In Fear zeigt, was einem blühen kann, wenn man vom rechten Weg abkommt ...

 

Tom (Iain De Caestecker) und Lucy (Alice Englert) sind frisch verliebt und wollen nach zwei Wochen Beziehungsglück auf einem Rockfestival in England festigen. Doch der Weg auf das abgeschiedene Gelände ist weit und Tom ist durch die vergangene Nacht mit seiner Liebsten etwas übermüdet. Spontan beschließen die beiden, in einem kleinen Hotel zu schlafen, welches auf ihrer Route liegen soll. Ohne zu zögern folgen die beiden den zahlreichen Schildern, die ihnen den Weg zur nächtlichen Unterkunft weisen. Doch die Vorfreude auf das lockende Doppelbett währt nicht lange, denn irgendetwas scheint mit der ausgeschilderten Strecke nicht zu stimmen. Immer und immer wieder erreichen sie ihren Ausgangspunkt und fahren im Kreis. Die Stimmung im Wagen wird immer angespannter und mit Hereinbrechen der Dämmerung geraten Lucy und Tom in einen Streit. Als zudem immer seltsamere Dinge geschehen, die den Anschein machen, als würden sie verfolgt werden, hält Panik Einzug ins junge Liebesglück. Doch unverhofft naht Hilfe in Form von Tramper Max (Allan Leech), den die beiden auf ihrer Rundfahrt einsammeln. Aber schon nach kurzer Zeit müssen Lucy und Tom feststellen, dass mit dem Anhalter auch das Grauen in ihren Wagen gestiegen ist ...
 
In Fear ist ein Horrorthriller mit geringem Budget, der im Prinzip nur mit drei unverbrauchten Schauspielern, ein paar wenigen Kulissen und vielen Dialogen arbeitet. Die drückende Atmosphäre und die authentischen Darsteller samt wenigen, aber wohl platzierten Schockmomenten harmonieren gekonnt mit der Entwicklung der Charaktere und spielen mit den Urängsten der Zuschauer. Dem Film fehlt am Anfang das erzählerische Tempo und auch manch Erklärung für die Geschehnisse bleibt einem In Fear schuldig, dennoch kommen nur gelegentlich spannungsarme Momente auf. Für einen Oscar reicht das alles  natürlich nicht, aber für einen einmaligen Blick auf einen soliden C-Movie macht Regisseur Jeremy Lovering doch mehr richtig als falsch.
 
Technisch kann sich In Fear durchaus sehen lassen. Das primär aus dunklen Szenen bestehende Bild ist meist scharf und glänzt mit knackigen Schwarzwerten, die nur gelegentliches Rauschen zeigen. Sowohl die deutsche als auch die englische Tonspur ist authentisch synchronisiert  und klar verständlich. Im Extras-Bereich warten der Originaltrailer, eine Programmvorschau und das obligatorische Wendecover.
 

Bildergalerie von In Fear (9 Bilder)


Das Fazit von: GloansBunny

GloansBunny

 

In Fear ist ein solider, in sich stimmiger Horrorthriller mit geringem Budget. Die glaubwürdigen Darsteller harmonieren gut miteinander und auch die zugegeben etwas langatmige Story kann mit einigen Wendungen überraschen. Das Ausbleiben von Erklärungen und die immer gleiche Kulisse des Fahrzeuginnenraumes hinterlassen einen faden Nachgeschmack, dürften aber Genrefans und Freunden des Low-Budget-Segments dennoch gefallen. Für einen einmaligen Filmabend ohne allzu hohe Ansprüche ist dieser Drei-Mann-Film aber durchaus geeignet!


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