Independence Day: Wiederkehr

Independence Day: Wiederkehr

Originaltitel: Independence Day: Resurgence
Genre: Action • Science-Fiction
Regie: Roland Emmerich
Hauptdarsteller: Liam Hemsworth
Laufzeit: DVD (115 Min) • BD (120 Min)
Label: Twentieth Century Fox
FSK 12

Independence Day: Wiederkehr   21.11.2016 von Born2bewild

In Kürze erscheint Independence Day: Wiederkehr auf Blu-ray. Ob sich der zweite Tag der irdischen Unabhängigkeit gelohnt hat, erfahrt Ihr in unserem Review...

 

Zwanzig Jahre sind seit dem Angriff der Aliens auf die Erde vergangen. Seit dem Sieg über die Invasoren ist sehr viel passiert. Präsident Whitmore (Bill Pullman) ist mittlerweile durch die weibliche Präsidentin Lanford (Sela Ward) abgelöst worden und vegetiert etwas vor sich hin. Seit der telepathischen Verbindung mit den Aliens ist sein Geisteszustand nicht mehr das, was man als gesund bezeichnen würde.

 

Während Captain Steven Hiller (Will Smith) leider sein Leben gelassen hat, ist David Levinson derweil zum Direktor der Earth Space Defense aufgestiegen. Nachdem neuerdings in Afrika bei einem gelandeten Raumschiff die Lichter wieder zu blinken begannen, begibt sich David direkt vor Ort zum Warlord Umbutu (Deobia Oparei), der ihn mehr oder minder mit offenen Armen empfängt und ihm von der Schlacht seines Volkes gegen die Aliens berichtet.

 

Seit der Invasion haben die Menschen nicht geruht. Sie haben die irdischen Konflikte beigelegt und sich zusammengeschlossen und die Alientechnologie in die eigene integriert. So wurde eine Abwehr erschaffen, die einem erwarteten neuen Angriff standhalten sollte. Auf dem Mond wird eine riesige Waffe aufgestellt, bei der der Pilot Jake Morrison (Liam Hemsworth) als Schlepperpilot aushilft. Wie üblich geht etwas schief, was ihn nicht unbedingt besser bei seinem verhassten Vorgänger dastehen lässt.

 

Zum Anlass der Feierlichkeiten begibt sich auch die Fliegerstaffel um Hillers Sohn auf den Mond. Während ihres Aufenthalts taucht auf einmal ein fremdes Raumschiff auf. David vermutet, dass es sich nicht um die feindliche Alienrasse handelt, aber Präsidentin Lanford beschließt gemeinsam mit dem Sicherheitsrat das unbekannte Objekt abzuschießen.

 

Zwar gelingt der Abschuss des Objektes, doch die Freude ist von kurzer Dauer, denn hinter dem Mond taucht ein weiteres riesiges Raumschiff auf, das von seiner Größe die bereits bekannten bei weitem übertrifft. Nicht nur durch seine Größe, auch durch seine Waffensysteme wirken die Menschen eher wie Eingeborene, die mit primitiven Waffen gegen Hightech antreten.

 

Wird es der neuen Generation gelingen, die außerirdische Bedrohung wie schon vor zwanzig Jahren  zu beseitigen? Werden Hillers Sohn Dylan (Jessie T. Usher) und Jake für das Überleben der Menschheit ihre Differenzen beilegen können?

 

Bildergalerie von Independence Day: Wiederkehr (10 Bilder)

 

Independence Day: Wiederkehr bietet neben der eigentlichen Fortsetzung eine Art Déjà-vu des ersten Films (Hier unser Review zu Independence Day: 20 Jahre Jubiläums Edition) in den 90er Jahren. Natürlich sind die Menschen (primär Amerikaner) wieder einmal chancenlos gegen die außerirdische Bedrohung und natürlich wird auch wieder sehr viel zerstört.

 

Schauspielerisch kann der Film zwar überzeugen, doch wirkt gerade Dylans Leben sehr konstruiert und etwas übertrieben dramatisch. Wie schon im Vorgänger, wenn auch nicht so massiv, spielt auch hier der amerikanische Patriotismus eine große Rolle. Dafür sind die vielen Stars wie Bill Pullman, Jeff Goldblum und Brent Spiner aus dem ersten Teil ein echter Pluspunkt.

 

Technisch gesehen weiß die Umsetzung des Effektspektakels auf Blu-ray zu überzeugen. Soundtechnisch klingt der Film aus der heimischen Soundanlage bombastisch und man muss gerade bei den basslastigen Szenen aufpassen, dass einem nicht das Popcorn vom Tisch vibriert. Insgesamt wirken sie aber nicht übertrieben, sondern passen sehr gut zu den jeweiligen Szenen. Bildtechnisch gibt es auch nichts zu meckern. Die Bildqualität ist einwandfrei, hervorragend scharf und bietet einen sehr guten Kontrast. Aber auch in Sachen Extras werden die Fans verwöhnt. Ob es nun um entfallene Szenen geht, die unter anderem eine andere Eröffnungssequenz beinhalten, oder etwas für die Lachmuskeln in Form misslungener Szenen, es gibt einen Haufen zu sehen.


Das Fazit von: Born2bewild

Born2bewild

Alex:

Ich habe mir erst kürzlich die Jubiläumsedition des ersten Teils angesehen. Wenn man einmal davon absieht, das meiner Meinung nach im ersten Teil einer Wiederkehr der Aliens dank der Zerstörung des Mutterschiffs (auf dem sich laut der mentalen Verbindung des Präsidenten alle Vertreter der Alienrasse befinden) ausgeschlossen wurde, bietet der Film sehr gutes Popcornkino. Man bekommt eigentlich das was man erwartet - eine Art Fortsetzung zu Independence Day. Vom Plot her wirkt er aber, abgesehen von den Anspielungen auf Teil eins und die futuristische Technologie, eher wie eine Art  Remake. Gerade die Geschichte um Captain Hillers Sohn wirkte für mich schon sehr störend konstruiert. Darüber hinaus verpflichtet das Ende – im Gegensatz zum ersten Teil – schon zu einer Fortsetzung. Die Gags und auch die ganze Action und Geschichte wirken nicht so gut wie im ersten Teil. Betrachtet man den Film als alleiniges Werk und lässt die Anspielungen auf den ersten Teil außer Acht, so bekommt man einen sehr guten Action-Science-Fiction-Film geboten. Der erste Teil hatte ja den Vorteil, dass er einfach etwas völlig Neues zur damaligen Zeit bot. Dies bleibt dem zweiten Teil verwehrt. Somit würde ich sagen, der Film für sich ist sehr gut gelungen, aber als Fortsetzung und im Vergleich zu Teil eins stinkt er aber etwas ab. Somit komme ich auf gemütliche 7/10 Punkte und einer Empfehlung für Fans des alten Films sowie Fans der actionreichen Kinounterhaltung.


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