King Kong (1976)

King Kong (1976)

Originaltitel: King Kong
Genre: Action
Regie: John Guillermin
Hauptdarsteller: Jeff Bridges • Jessica Lange
Laufzeit: DVD (129 Min) • BD (134 Min)
Label: Studiocanal
FSK 12

King Kong (1976)   12.09.2017 von Der Ohm

Mit dem großen Erfolg von Der weiße Hai in der Mitte der Siebziger Jahre griffen so einige Produzenten in die Mottenkiste der Monsterfilme und schauten womit noch Geld verdient werden könnte. Dino De Laurentiis stieß dort auf den Vater aller Untiere, King Kong. Doch war es in einer Zeit vor CGI und Dolby Atmos die richtige Entscheidung ein Remake zu drehen? Wir klären dies in der folgenden Kritik...


Fred Wilson (Charles Grodin), Chef der Öl-Kompanie Petrox Corp., setzt sein ganzes Engagement in die Suche nach neuen Ölfeldern. Seine neueste Expedition verschlägt ihn auf eine einsame Insel im Südpazifik. Neben der Besatzung hat sich der Paläontologe Jack Prescott (Jeff Bridges) mit auf das Schiff geschmuggelt. Er vermutet dass der Nebel, der die komplette Insel bedeckt, von großen Tieren erzeugt wird. Schlußendlich stößt noch die hübsche Dwan (Jessica Lange) zu dieser illustren Truppe. Als einzig überlebende einer Schiffshavarie wird sie aus dem Meer geangelt. Auf der Insel angekommen entdecken sie einen Eingeborenenstamm, dessen Lager mit einer riesigen Mauer abgesichert ist. Dient diese als Schutz vor einem Monster?

 

Es haben sich, bis auf ein paar japanische Godzilla-Ableger, bald vierzig Jahre keine Filmproduzenten mehr an den Stoff herangetraut. Die Hammer Studios versuchten sich an einem Remake, mussten diesen Plan aber aufgrund vernichtender Kritiken bei ersten Screenings wieder begraben. Menschen in Monster Kostümen wirken leider zu oft unfreiwillig komisch um wirklich einen gruseligen Schauer zu erzeugen. Für diese Verfilmung wurde sogar ein komplett mechanischer King Kong gebaut, der letzten Endes aber nur ein paar Sekunden zu sehen ist. Regisseur John Guillermin setzte daher auf eine andere Taktik. Er lässt sein Monster erst nach über einer Stunde Film erscheinen umso eine gewisse Spannung aufzubauen. Trotz eines zähen Einstiegs weiß dann die letzte Hälfte des Films zu überzeugen. Die handwerklich gut umgesetzten Special Effects, sowie die noch am Anfang ihrer Karriere stehenden Schauspieler Jeff Bridges und Jessica Lange, sind schön anzusehen. Auch der für mich wichtigste Aspekt an King Kong, der Punkt, dass die Zivilisation letzten Endes das Monster ist, wird nicht vergessen.

 

Bildergalerie von King Kong (1976) (8 Bilder)

Das aufgearbeitete Bild kommt mit frischen, kräftigen Farben daher. Der Kontrast ist gut und es sind kaum defekte des Ausgangsmaterials zu erkennen. Leider leidet der Film unter kräftiger Körnung, was besonders in den dunklen Szenen auffällt. Gut, der Film ist nun über 40 Jahre alt, dafür kann und muss man sowas akzeptieren. Der Ton ist als positiv unauffällig zu bezeichnen. Aus einer DTS-HD-Mono-Tonspur kann naturgemäß kein großes Effekte-Feuerwerk erwartet werden. Dafür sind die Dialoge verständlich und alles rauschfrei. Als Bonusmaterial gibt es ein paar geschnittene Szenen sowie einen Trailer - leider zu wenig um zu überzeugen.


Das Fazit von: Der Ohm

Der Ohm

Zum ganz großen Klassiker hat es das Remake aus den Siebzigern leider nicht geschafft. Dafür hat er zu viele Längen und wohl trotz allem ein zu geringes Budget. Für einen nostalgischen Abend reicht es aber noch, dank des guten Bildes, der schönen Schauplätze und der jungen Jessica Lange. Vielleicht folgt ja eines Tages eine Special Edition mit mehr Bonusmaterial, denn ein paar Informationen über die Dreharbeiten als Kommentar über den Film gesprochen fände ich doch sehr interessant.   


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