Krabat

Krabat

Originaltitel: Krabat
Genre: Fantasy-Drama
Regie: Marco Kreuzpaintner
Hauptdarsteller: David Kross • Daniel Brühl
Laufzeit: Ca. 120 Minuten
Label: Twentieth Century Fox
FSK 12

Krabat   29.01.2013 von DeWerni

Eines Nachts sucht den armen und jungen Bettler Krabat (David Kross) ein Traum heim, in dem ihn ein paar Raben und eine Stimme dazu auffordern, ihnen zu folgen. In der Hoffnung auf Besserung folgt er und findet sich kurze Zeit später in den Fängen der schwarzen Magie wieder. Er versucht, sich und „sein Mädchen“ aus der Lage zu befreien…

 

Krabat ist ein 14-jähriger Junge, der seine Mutter an die Pest verlor. Seit diesem Moment streunt er mit seinen Freunden durch die Gegend und lebt in einer halb zerfallenen Holzhütte ein jämmerliches Bettlerleben. Eines Nachts ereilt ihn ein Traum, in dem Raben und eine mysteriöse Stimme ihn heimsuchen. Sie fordern ihn auf, ihnen zu folgen und dem Elend zu entkommen. In seiner verzweifelten Lage folgt er diesem Ruf und findet sich kurz darauf in einer alten Mühle wieder. Ein alter Mann (Christian Redl) empfängt und fragt ihn, ob er sein Schüler werden möchte. Solange Krabat sich immer in der Nähe der Mühle aufhält und den Anweisungen seines Meisters folge leistet, soll es ihm an nichts fehlen. Der unwissende Junge nimmt an.

 

In seiner ersten Nacht wird er unsanft aus dem Schlaf gerissen. Elf weitere Lehrlinge kommen in großem Gelächter in die Schlafgemache gestampft. Die Truppe stellt sich ihm vor. Schnell merkt er, dass er sich erst durchsetzen und seinen Platz erkämpfen muss. Doch einen Freund hat er schon gefunden: Tonda (Daniel Brühl), der momentane Anführer der Gruppe, schützt ihn vor den anderen. Mit der Zeit fallen Krabat jedoch immer wieder merkwürdige Sachen in der alten Mühle auf: Die Anderen sind des Öfteren für eine ganze Zeit verschwunden und in der Vollmondnacht findet auf dem Hof ein seltsames Treffen mit einer dunklen Gestalt wieder, bei der alte Knochen in der Mühle zu Mehl gemahlen werden. Nur er darf nicht daran teilnehmen.

 

Eines Tages muss er seine Lehrlingsprüfung ablegen: Er schleppt Tag und Nacht Säcke voller Korn in die Mühle und das gemahlene Mehl wieder ins Lager, bis ans Ende seiner Kräfte. Doch als „Belohnung“ wird er nun endgültig in den Lehrlingskreis aufgenommen und seine Wunden der Schufterei schließen sich wie durch ein Wunder. Nun erfährt er auch, was hinter den mysteriösen Vorgängen steckt. Der Meister lehrt die Gruppe in den Kräften der schwarzen Magie. Fortan darf auch Krabat daran teilnehmen und als verzauberter Rabe die Gegend erkunden. Alles entwickelt sich zum „Guten“.

 

Bildergalerie von Krabat (14 Bilder)

Doch plötzlich ändert sich alles. Die heimliche Freundin von Tonda aus einem in der Nähe liegenden Dorf wird tot im Bach gefunden. Der Meister mag es nicht, wenn die Jungen sich nicht auf ihre Arbeit konzentrieren. Auch Krabat hat in dem Dorf ein Mädchen mit dem Namen Kantorka (Paula Kalenberg) gefunden und er beginn sich Sorgen zu machen. Nachdem am Neujahrstag Tonda auch noch selbst durch die schwarzen Machenschaften des Meisters getötet wird, versuch er alles um diesem Teufelskreis zu entkommen. Wird er sich, sein Mädchen und die anderen aus den Klauen der schwarzen Magie befreien können?


Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

Krabat ist ein gut gelungenes Fantasy-Drama. Die entwickelte Atmosphäre, die schauspielerische Leistung und die Story können gerade für eine deutsche Produktion überzeugen, auch wenn die einzelnen Charaktere manchmal etwas plump wirken. Einzig die Kameraführung in den Actionszenen ist grauenhaft: Dabei wird so schnell zwischen sehr viele Szenen gewechselt, dass man irgendwann nicht mehr weiß, wohin man eigentlich schauen soll. Ansonsten ist der Film für Fantasy-Liebhaber und Fans der schwarzen Magie auf jeden Fall zu empfehlen, auch wenn es sich sicherlich um keinen absoluten Top-Titel handelt. Sehenswert! 


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