Maggie

Maggie

Originaltitel: Maggie
Genre: Zombie-Drama
Regie: Henry Hobson
Hauptdarsteller: Arnold Schwarzenegger
Laufzeit: DVD (95 Min) • BD (98 Min)
Label: Splendidfilm
FSK 18

Maggie   11.10.2015 von Panikmike

Arnold Schwarzenegger ist seit den 80ern ein berühmter Filmstar, und nach seiner Zeit als Gouverneur von Kalifornien kehrt er zu diesen Wurzeln zurück. In Maggie spielt er aber keinen Actionhelden der alten Schule, sondern einen besorgten Vater, der seine Tochter nicht durch den Necro-Ambulist Virus verlieren möchte…

 

Die Welt wie wir sie kennen existiert nicht mehr. Auf den Feldern wächst nichts mehr, die Städte sind zerstört und überall lauern Infizierte des Necro-Ambulist Virus auf menschliche Opfer. Daher haben sich viele Überlebende aufs Land zurückgezogen, weil hier die Lage noch unter Kontrolle ist. Einer davon ist Farmer Wade Vogel (Arnold Schwarzenegger), der zusammen mit seinen zwei Kindern und seiner zweiten Frau Caroline (Joely Richardson) in einer abgelegenen Farm wohnt. Seine dritte und älteste Tochter Maggie (Abigail Breslin) wurde infiziert und ist in der Großstadt in einem speziell gesicherten Lager untergebracht. Doch weil Wade noch Zeit mit seiner Tochter verbringen möchte, holt er sie ab und bringt sie auf die Farm. Die Ansteckungsgefahr ist groß, daher werden die jüngeren Geschwister zur Tante gebracht – von nun an sind nur noch er, seine Frau und seine Tochter Maggie auf der Farm. Normalerweise heilt die Zeit alle Wunden, in diesem Fall ist es aber genau andersherum…

 

Wer die alten Filme mit Arnold Schwarzenegger kennt, wird hier kaum seinen Augen trauen. Der Superstar und ehemalige Gouverneur gibt hier eine Glanzleistung ab, so hat man den Muskelmann noch nie gesehen. Er spielt den besorgten Vater sehr gut; dazu gesellt sich eine überzeugende Tochter, die von Abigail Breslin verkörpert wird. Die beiden Tragen den Film und können die tragische Story sehr gut in die Köpfe der Zuschauer transportieren. Allerdings darf man sich kein Actionfeuerwerk mit Gedärmen und literweise Blut erwarten, Maggie ist und bleibt ein Drama mit ein paar leicht brutalen Szenen. Dennoch frage ich mich, warum der Film ab 18 Jahren freigegeben ist – richtig brutal und auch blutig ist der Film nämlich nicht!

 

Bildergalerie von Maggie (8 Bilder)

Maggie ist auch in Sachen Ton sehr ruhig, die Dolby-Digital-Anlage sowie der Bass werden nur selten eingesetzt. Bei einem Film dieser Art ist dies aber nicht verwunderlich, dafür sind die wenigen Effekte gut eingesetzt und auch die Stimmen sind jederzeit gut verständlich. Dafür kann man über das Bild nicht meckern, die Schärfe ist super und es gibt keine Mängel. Die Farben sind absichtlich blass gehalten und nur selten gibt es ein Bildrauschen zu sehen. Wer nach dem Film noch Zeit hat, der kann das Bonusmaterial ansehen. Zugleich zur normalen Blu-ray gibt es auch ein limitiertes Steelbook mit einem alternativen Cover.


Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Ich habe mich nach dem Trailer sehr auf den Film gefreut und war sehr gespannt, wie Arnold den besorgten Familienvater spielen würde. Zu meiner Überraschung mimt er die Rolle grandios und ich kann mit bestem Gewissen behaupten, dass er spätestens jetzt wieder positiv im Filmbusiness auffällt. Doch auch seine Schauspielkollegin Abigail Breslin kann überzeugen und gibt dem Drama ein gewisses Flair, welches man so bisher nur selten gesehen hat. Dennoch ist Maggie reine Geschmackssache, da nicht wirklich viel passiert, der Film sehr ruhig ist und genau das nicht allen Zuschauern schmecken wird. Ich habe lange überlegt, aber 7 von 10 Punkten ist der Film auf alle Fälle wert.


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Kommentare

15.10.2015 13:50:03 von Klaus Thiel-Klenner


stimme dir voll zu > die FSK18 ist absolut albern und nicht zu rechtfertigen > vielleicht haben die ja Arnold und Zombies gelesen und sind automatisch von einem Blutbad ausgegangen, statt sich den Film anzusehen. Sehr ruhiges Schauspieldrama, das sich mit menschlichen Beziehungen vor dem Hintergrund einer globalen Katastrophe beschäftigt. Statt Zombies hätte auch jeder andere Virus dafür verantwortlich sein können, aber bei Zombies weiß der Zuschauer halt schon konkret um die Gefahr, so dass man sie nicht erst etablieren muss. Arnold ist sehr gut in dieser komplett ungewohnten Rolle, Abigail Breslin ist gewohnt gut, ebenso wie Joely Richardson als Ehefrau und Stiefmutter (die gern beim Lob vergessen wird) - feines Schauspielkino!

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