Nagi no Asukara - Vol. 03

Nagi no Asukara - Vol. 03

Originaltitel: Nagi no asukara
Genre: Fantasy • Romantik
Regie: Toshiya Shinohara
Laufzeit: DVD (113 Min) • BD (118 Min)
Label: KSM Anime
FSK 6

Nagi no Asukara - Vol. 03   20.06.2018 von MarS

Auch wenn der Winterschlaf bereits vor der Tür steht, macht die Liebe in Nagi no Asukara keine Pause. Wir sind auch in der dritten Volume der romantischen Animeserie wieder für Euch abgetaucht...

 

Was bisher geschah:

Nagi no Asukara - Vol. 01

Nagi no Asukara - Vol. 02

 

Inhalt

 

Die Schiffsparade steht endlich kurz bevor, und damit auch der Winterschlaf der Meeresbewohner. Hikari, Manaka, Kaname und Chisaki haben Angst davor, sich vielleicht nie mehr wiederzusehen, sollten sie zu unterschiedlichen Zeiten erwachen. Deshalb beschließen sie, sich gegenseitig ihre Liebe zu gestehen, auch auf die Gefahr hin, dass sich ihre Freundschaft dadurch verändern könnte. Der schlimmste Schicksalsschlag steht ihnen jedoch erst noch bevor, denn der Tag der Schiffsparade wird für alle zum tragischen Erlebnis. Doch es bleibt keine Zeit, über die Ereignisse nachzudenken, denn von diesem Tag an vergehen ganze fünf Jahre, bevor Hikari als erster der Freunde wieder aus dem Winterschlaf erwacht. Wer weiß, wie sich die Welt in dieser langen Zeit verändert hat und ob ihre Freundschaft noch die gleiche ist, die sie einmal war...

 

Zweifelsohne stellt die Schiffsparade mit all ihren dramatischen und tragischen Ereignissen den bisherigen Höhepunkt von Nagi no Asukara dar und weiß den Zuschauer völlig in ihren Bann zu ziehen. Leider ist dies allerdings erneut das einzige wirkliche Highlight in der mittlerweile dritten Volume der Serie, denn abgesehen davon konzentriert sich das Geschehen wieder gänzlich auf die romantische Komponente und all die tragischen Liebesverstrickungen unter den Figuren. Einerseits wird man auf die Weise das Gefühl einfach nicht los, dass hier mit etwas mehr Mühe für die Geschichte deutlich mehr drin gewesen wäre, auf der anderen Seite jedoch sind einem die sympathischen Charaktere inzwischen so ans Herz gewachsen, dass man trotz tragisch-schnulziger Atmosphäre irgendwie doch mit ihnen fühlt. Dementsprechend verwirrend ist auch der plötzliche Zeitsprung zwischen der Schiffsparade und den folgenden Episoden, da hier auf zahlreiche Fragen keine Antwort gegeben wird und gerade die interessanten Aspekte des Winterschlafs überwiegend ignoriert wurden. Als Folge verliert Nagi no Asukara erneut den roten Faden, der sich in der zweiten Volume zumindest im Ansatz gezeigt hatte, und bietet dadurch zwar wieder emotionale Kost für Romantiker, aber kaum echte Unterhaltungswerte für alle anderen.

 

Dieser fehlende Unterhaltungswert wird erneut durch die grandiose optische Gestaltung ausgeglichen, die immer noch wirklich beeindruckende Bilder liefert. Was hier visuell auf den Zuschauer losgelassen wird sucht tatsächlich seinesgleichen und weiß auch nach inzwischen 16 Episoden noch immer zu begeistern. Wenn schon nicht viel inhaltlich geboten wird, optisch ist Nagi no Asukara ohne Zweifel ein echtes Highlight.

 

Details der Blu-ray

 

Ebenso wie die Animationen bleibt auch die technische Qualität der Blu-ray auf höchstem Niveau. Gestochen scharfe, farbenfrohe Bilder mit kräftiger, ausbalancierter Kontrastierung dominieren das Geschehen, während der perfekt abgestimmte Soundtrack die Ereignisse abrundet. Auch die neuen Intro- und Outrosongs fügen sich harmonisch in die Serie mit ein. 

 

Bildergalerie von Nagi no Asukara - Vol. 03 (7 Bilder)

Episodenguide

 

  • Episode 12 - Ich möchte zärtlich sein
  • Episode 13 - Eine unerreichbare Hand
  • Episode 14 - Der versprochene Tag
  • Episode 15 - Hüter des Lächelns
  • Episode 16 - Das Flüstern der Wellen in der Ferne

Das Fazit von: MarS

MarS

Nagi no Asukara ist und bleibt auch in der dritten Volume ein visuell grandioser Anime für alle Romantiker. Die tragischen, emotionalen Liebesgeschichten leben von den sympathischen, wenn auch wenig tiefgründigen Figuren, ansonsten jedoch verpasst es die Serie, ihr inhaltliches Potential weiter auszubauen. Nagi no Asukara liefert zweifelsohne einen ersten Höhepunkt, ruht sich aber ansonsten darauf aus, Romantik und Emotionen in den Mittelpunkt zu stellen. Dass gerade beim Höhepunkt auf Erklärungen verzichtet wird und das Geschehen einfach sprunghaft ansetzt hinterlässt dabei leider einen etwas faden Beigeschmack. Dennoch hat sich die Serie einen Zusatzpunkt verdient, da sie es trotz aller inhaltlicher Mängel irgendwie geschafft hat, immer sympathischer zu werden.


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