No Escape

No Escape

Originaltitel: No Escape
Genre: Action • Thriller
Regie: John Erick Dowdle
Hauptdarsteller: Owen Wilson
Laufzeit: DVD (99 Min) • BD (103 Min)
Label: EuroVideo
FSK 16

No Escape   15.03.2016 von Assimilator

Im Actionthriller No Escape versucht Owen Wilson seine Familie in Südostasien während einer Revolution zu beschützen. Ob der Film unterhalten kann oder eher im Sumpf der vielen Filme versinkt, klären wir hier für Euch...
 
Nach dem einen oder anderen Fehlschlag in seinem Berufsleben verschlägt es den Ingenieur Jack Dwyer (Owen Wilson) mit seiner Frau (Lake Bell) und seinen Töchtern nach Südostasien. Dort wurde er von einer Firma angeheuert, um die Förderung und Produktion von Trinkwasser zu optimieren. Kurz nach der Ankunft bemerkt Jack jedoch, dass etwas nicht stimmt. Das versprochene Taxi zum Hotel kommt nicht, doch mit der Hilfe von Hammond (Pierce Brosnan), welchen die Familie im Flugzeug kennengerlernt hat, gelingt es das Hotel zu erreichen. Dort verbringt man die ersten Tage und stellt sich auf das Klima und die Leute ein. Eines Tages beschließt Jack, einen Spaziergang zu unternehmen und gerät durch Zufall mitten in eine Straßenschlacht zwischen Polizei und Demonstranten, wobei diese die Oberhand gewinnen. Geschockt rennt Jack durch Hinterhöfe und Seitenstraßen zurück in Richtung Hotel, um dort mit eigenen Augen zu sehen, wie die Aufständischen ausländische Hotelgäste exekutieren. Durch einen Hintereingang gelingt es, in das Hotel zu gelangen und so kann Jack seine Familie warnen, doch plötzlich befindet sich die Familie in mitten eines Staatsputsches...

Können die Dwyers den das Land lebend verlassen und was hat es mit dem geheimnisvollen Hammond auf sich?
 
Wenn man sich die Story von No Escape anschaut, merkt man direkt, dass hier leider kein großes Augenmerk auf eine realistische Story gelegt wurde. Bereits zu Beginn des Films wundert man sich, warum zur Hölle Jack mit seiner Familie blind in ein Land der dritten Welt fliegt und so seine Kinder und seine Frau einer Gefahr aussetzt, die hätte vermieden werden können. Hinzu kommen die gesellschaftskritischen Seitenhiebe, welche sich der Film nicht verkneifen kann. Das I-Tüpfelchen der Abstrusität ist, wie der Film Jack und seine Firma, welche Trinkwasser produzieren soll, nutzt und den Grund für den Staatsstreich liefert. Spätestens hier merkt jeder Zuschauer, dass No Espace leider nicht wirklich hält, was die Schauspieler auf dem Cover versprechen. Dabei geben diese sich sogar reichlich Mühe, allen voran Owen Wilson als sorgender Familienvater. Die Kamera und der Schnitt sind dafür durchaus gut gelungen. Ersteres kann vor allem in den Verfolgungsszenen überzeugen und erweckt beim Zuschauer den konstanten Eindruck, dass dieser auf der Flucht ist. Die Musik schließt sich diesem Urteil an. Leider hilft dies dem Gesamtwerk jedoch auch nicht mehr, dafür ist die Story einfach zu unglaubwürdig.
 

Bildergalerie von No Escape (12 Bilder)

Die Blu-ray bringt den Film in sehr guten Bildern in das heimische Kino. Alle Farben sowie die Schwarz/Weiß-Werte passen und lassen No Escape authentisch aussehen. Der Sound ist leider fast ausschließlich aus den Frontspeakern zu hören, was der Atmosphäre ein wenig schadet. Apropos Atmosphäre: Wer dem englischen mächtig ist, sollte den Film auf jeden Fall im Original schauen. Die deutsche Version ist zwar akzeptabel, jedoch verleihen sowohl die verzweifelten Stimmen der Kinder, als auch Pierce Brosnans englischer Akzent dem Film eine ganz besondere Note. Untertitel lassen sich leider nur in Deutsch hinzuschalten. Die Extras auf der Blu-ray bestehen aus Audiokommentaren, gelöschten Szenen und einer Featurette.

Das Fazit von: Assimilator

Assimilator

Nachdem ich den Trailer zu No Escape gesehen hatte, war ich eigentlich sehr neugierig auf den Film, immerhin zeigt diese kleine Vorschau eine sehr intensive Szene. Umso größer war meine Enttäuschung, nachdem ich den kompletten Film gesehen hatte. Besagte Szene aus dem Trailer findet bereits nach ca. 30 Minuten statt und stellt eigentlich auch den Höhepunkt des gesamten Films dar. Alles Weitere ist zwar intensiv, jedoch hat No Escape die Messlatte bereits so hoch angelegt, dass der Rest im Vergleich schlichtweg abstinkt. So wird der Zuschauer am Ende zwangsläufig enttäuscht. Hätte man sich bei der Story ein wenig mehr Mühe gegeben und würde diese nicht so aufgesetzt wirken, könnte man auch gerne über 7 oder 8 Punkte reden. So gibt es jedoch nur eine 6/10 von mir. Schade.


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