Onikira: Demon Killer

Onikira: Demon Killer

Publisher: Headup Games
Entwicklerstudio: Digital Furnace Games
Genre: 2D Platformer
Sub-Genre: Indie
Art: Midprice
Erscheinungsdatum: 27.08.2015

Onikira: Demon Killer   08.09.2015 von VanTom

Als Samurai gegen Horden von Dämonen in einer Art von feudalen Fantasy-Japan zu kämpfen hört sich interessant an. Das neue Spiel Onikira: Demon Killer bewegt auf diesen Pfaden. Auf der Spielseite wird damit geworben, dass die Kampfmechaniken von bekannten 3D Beat 'em Ups wie Ninja Gaiden und Bayonetta, mit 2D-Mechaniken aus Plattform-Games kombiniert wurden. Dies klingt nach einem interessanten Konzept. Wir haben uns das Spiel angesehen und sagen Euch, ob das Konzept aufgegangen ist...

 

Wir sind der Samurai Jiro und beginnen des Spiel als wir feststellen, dass das Dorf von Dämonen angegriffen wird. Wir ziehen unser Katana und machen uns auf den Weg. Dieser Weg wird in einer 2D-Ansicht dargestellt. Je nach Dramaturgie wird das Spielfeld dabei näher oder weiter weg dargestellt. Sonderlich weit kommen wir auf unserem Weg allerdings nicht. Plötzlich kommen vor uns und hinter uns merkwürdige Säulen aus dem Boden und erlauben kein weiteres vorankommen. Zu allem Übel öffnet sich ein Dimensionsspalt und speit die ersten Gegner aus. Damit wird auch das erste Tutorial gestartet und wir erfahren, dass wir mit „X“ zuschlagen können. Von der X-Taste machen wir dann auch sogleich Gebrauch und schlagen zu bis kein Gegner mehr steht. Anschließend verschwinden auch die Säulen wieder und wir können den Weg fortsetzen. Dies geht dann auch so weiter und wir lernen bei jeder Begegnung mit Dämonen die Steuerung etwas besser kennen und weitere Angriffsarten. Mit manchen Schlägen können wir Gegner in die Luft wirbeln, selbst springen und dann in der Luft draufdreschen wenn der Gegner wehrlos ist.

 

So erforschen wir den ersten Level und sammeln alles ein was wir finden. So finden wir nach einem ersten Zwischengegnerkampf einen Drachen, welchen wir sofort - nein nicht in das Inventar stopfen - sondern als neuen Begleiter mitnehmen. Zum einen haben wir kein wirkliches Inventar (wir sind ja in keinem Adventure), zum anderen kann der Drache ganz gut selbst fliegen. Er hat aber neben der Fähigkeit in Zwischensequenzen zu reden auch den positiven Effekt, einen Teil der Energie der Gegner (welche wir besiegt haben) in Lebensenergie für unseren Helden umzuwandeln.

 

Das Spiel selbst ist in verschiedene Level unterteilt. Wir bewegen uns zweidimensional und laufen dabei von Herausforderung zu Herausforderung. Dies kann ein Kampf sein oder aber verschieden schwierige Geschicklichkeitspassagen. Zwischen den einzelnen Passagen gibt es Checkpoints. Sollten wir in einem Kampf oder in einer Falle unser Ende finden, werden wir zum letzten Checkpoint transportiert. Leider werden die Checkpoints nicht gespeichert. Sollten wir also kurz vor dem Ende eines Levels eine Pause machen wollen oder das Spiel abstürzen, so müssen wir das Ganze Level nochmal von vorne anfangen. Dies kann durchaus frustrierend sein.

 

Bildergalerie von Onikira: Demon Killer (16 Bilder)

Bei den meisten Stellen des Spiels hat der Spieler das Gefühl, dass es herausfordernd, aber nicht unfair ist. Die Checkpoints sind fair gesetzt und nach den meisten schwierigen Passagen findet sich ein Checkpoint. Das Spiel weiß zu motivieren. Es ist interessant gegen die verschiedenen Gegner die entsprechende Taktik oder Waffe zu entwickeln. Apropos Waffen... während dem Spielen können wir weitere Waffen neben unserem Katana finden. Bei manchen Kämpfen zwingt uns das Spiel auch eine entsprechende Waffe zu wählen, da der Gegner einen Schutzschild gegen andere Waffen hat. Dann muss dieser Schutzschild erst mit der entsprechenden Waffe gebrochen werden. Ansonsten bekommen wir noch die Möglichkeit uns am bestimmten Punkten von Plattform zu Plattform zu schwingen. In den meisten Fällen ist es schnell ersichtlich wie der Spieler weiterkommen kann. Ansonsten gibt es versteckte Passagen in der Bonuswährung gefunden werden kann. Diese Fundstücke können im Shop verwendet werden um die Waffen zu verstärken und weiter auszubauen. Dies ist aber nur rudimentär möglich.


Das Fazit von: VanTom

VanTom

Grafisch macht Onikira: Demon Killer einen ordentlichen Eindruck und weiß durchaus zu faszinieren. Der Stil passt zu einem Spiel dieser Art. Die Musik geht in Ordnung und passt zum Geschehen auf dem Bildschirm. Sie ist nicht aufdringlich. Die Sounds gehen in den meisten Fällen auch in Ordnung. Allerdings bleibt mir ein Rätsel warum sterbende Dämonen sich anhören müssen, als wäre versehentlich einen Hund getreten worden. Auch hätte eine größere Anzahl von Gegnertypen und -grafiken dem Spiel gut getan. Natürlich haben die Gegner andere Fähigkeiten, aber sie sehen doch alle sehr gleich aus. Eine Ausnahme bilden natürlich die Zwischengegnern. Insgesamt macht das Spiel Spaß, kann aber auch zu Frustration an manchen unfairen Stellen führen. Es ist solide Kost und interessierte Spieler sollte dem Spiel eine Chance geben, sofern man auf Beat 'em Ups steht.


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positiv negativ
  • Schöne und ansprechende Grafiken
  • Interessantes Konzept
  • Auswahl an verschiedenen Waffen
  • Stellenweise unfair
  • Wenig Gegnerabwechselung





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