Planet der Affen: Survival

Planet der Affen: Survival

Originaltitel: War for the Planet of the Apes
Genre: Action • Abenteuer • Drama
Regie: Matt Reeves
Hauptdarsteller: Andy Serkis
Laufzeit: DVD (140 Min)
Label: Twentieth Century Fox
FSK 12

Planet der Affen: Survival   02.08.2017 von Born2bewild

Denkt man an Motion Capturing, ist einem sicherlich ein Name geläufig: Andy Serkis. Der Gollum-Darsteller macht sich in Planet der Affen: Survival zum dritten Mal (hier unser Review zum zweiten Teil) in Form des Caesar buchstäblich zum Affen. Ob er dabei abermals überzeugen konnte und ob der Film der Trilogie einen würdigen Abschluss bereitet, erfahrt Ihr in unserem Review…

 

Zwischen den Menschen und den Affen herrscht Krieg. Während sich Caesar (Andy Serkis) mit seinen Artgenossen in die Wälder zurückgezogen hat, versuchen die Menschen ihn ausfindig zu machen. So auch ein Stoßtrupp, der einen Stützpunkt der Affen angreift. Es gibt ein ziemliches Gemetzel, bei dem aber die Menschen gegen die intelligenten Affen den Kürzeren ziehen. Es gibt ein paar Überlebende, die Caesar nutzt, um dem verfeindeten Colonel (Woody Harrelson) ein Friedensangebot zu machen. Die Affen wollen nur den Wald für sich, dann wird es kein Blutvergießen mehr geben. Caesar und seine Mitstreiter ziehen sich alsdann zurück in ihr Versteck. Dort kehrt Caesars Sohn von einer Erkundung zurück mit froher Kunde. Er hat eine gute Bleibe für die Affen gefunden. Also steht schnell der Entschluss fest, dass sie sich möglichst bald aufmachen, um sich weit weg von den Menschen zu verstecken. Doch der Plan wird durchkreuzt als sich drei Elitekämpfer dem Affenunterschlupf nähern und einen feigen Angriff durchführen. Einer von Ihnen, der Colonel, kann fliehen.

 

Während sich Caesars Volk auf den Weg zur neuen Bleibe macht, kann er an nichts anderes denken als an Rache am Colonel. Also macht er sich alleine auf zu den Menschen, während sein Volk mit der Aussicht auf Frieden davonzieht. Es dauert aber nicht lange, da gesellen sich ein paar seiner treuen Gefährten, darunter auch der Orang-Utan Maurice (Karin Konoval) zu ihm. Er kann sie natürlich nicht davon abbringen, ihn zu begleiten und so ziehen die Affen los, um sich für Caesar am Colonel zu rächen.

 

Wird es Caesar gelingen, seine Rachepläne umzusetzen? Wird das Volk der Affen seinen Frieden finden?

 

Der dritte Teil der „Planet der Affen-Trilogie setzt Caesar nicht nur vor sehr schwierige Entscheidungen zwischen seinem Volk und seiner eigenen Rache, sondern führt die kleine Gruppe auch quer durchs Land. Startend in den Wäldern führt es sie durch verlassene Siedlungen und in kältere Gefilde. Dabei lernen sie das kleine Menschenmädchen Nova (Amiah Miller) kennen, an dem anfangs nur Maurices Herz und später auch das der anderen Affen hängt. Dem gegenüber steht der verrückt scheinende Colonel, hervorragend verkörpert von Woody Harrelson, dessen Ziele offenbar nur auf den Krieg und das Abschlachten der Affen ausgelegt sind. Andy Serkis mimt den mittlerweile ziemlich gealterten Caesar dabei ebenfalls ausgezeichnet.

 

Bildergalerie von Planet der Affen: Survival (10 Bilder)

Der Film bietet eine beeindruckende Kulisse, die vielleicht gerade durch die 3D Fassung, die wir auf Englisch begutachten durften, besonders zur Geltung kommt. Ebenso wie schon bei Spider-Man: Homecoming würden wir auch hier die 3D Fassung der 2D Fassung vorziehen. Musikalisch und soundtechnisch wird dann noch eins oben draufgesetzt. Die Soundeffekte wirkten im Kino so realistisch, dass man das Gefühl hatte, man wird gleich von hinten von irgendetwas angesprungen. Alles in allem bietet sich so eine Atmosphäre, die authentisch wirkt und den Zuschauer mit einem Wechselbad der Gefühle durch den Film führt. Von Trauer über Hass und auch etwas Humor ist alles dabei.


Das Fazit von: Born2bewild

Born2bewild

Alex:

Ich hatte mir eigentlich fest vorgenommen, mir vor dem dritten Teil noch den ersten und zweiten anzusehen. Mit dem zweiten hat es leider nicht ganz geklappt und so hatte ich eine leichte „Bildungslücke“. Diese wurde aber schon in den ersten paar Minuten durch eine Art „Was bisher geschah“-Text gefüllt. So fehlten mir zwar ein paar Details, diese waren aber nicht so wichtig für die weitere Handlung. Insgesamt hat mich dieser Film begeistert, die Kulissen sind beeindruckend und die 3D-Effekte ein Augenschmaus. Eigentlich bin ich eher jemand, der 3D aus dem Weg geht, besonders im Heimkino, aber auch dieser Film hat mich gelehrt, dass 3D auch etwas Gutes sein kann. Es dominiert den Film nicht, sondern bestärkt ihn in seiner Atmosphäre. Auch wenn die Handlung hin und wieder vorhersehbar war, so hat mich dieser Film emotional sehr mitgerissen und ich habe Caesar sehr gut verstehen können und mit ihm gefühlt.


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