Spider-Man: Homecoming

Spider-Man: Homecoming

Originaltitel: Spider-Man: Homecoming
Genre: Action • Abenteuer • Science-Fiction
Regie: Jon Watts
Hauptdarsteller: Tom Holland
Laufzeit: DVD (133 Min)
Label: Sony Pictures Home Entertainment
FSK 12

Spider-Man: Homecoming   12.07.2017 von Born2bewild

Nachdem die letzte „Spider Man“-Erfahrung mit der Tobey Maguire Trilogie für unseren Redakteur etwas her ist, kam er nicht umher, mit Spider Man: Homecoming wieder einen Blick in das Marvel-Universum zu werfen und das völlig ohne Vorkenntnisse der „The Avengers-Filme. Ob der Film trotzdem bei ihm punkten konnte, erfahrt Ihr in unserem Review…

 

Nachdem die Chitauri (siehe The Avengers) zurückgeschlagen wurden, New York und auch der Stark-Tower zum Teil zerstört sind, machen sich Bauunternehmer wie Adrian Toomes (Michael Keaton) daran, die Trümmer und Hinterlassenschaften der Aliens zu entsorgen. Doch gerade als es gut zu laufen scheint, taucht eine unbekannte Organisation auf, die dem Bauunternehmer einen Strich durch die Rechnung macht. Er muss abziehen. Dennoch gelingt es ihm, die eine oder andere Alientechnologie von der Baustelle zu schmuggeln und so gründet er im Untergrund eine Art Imperium, das Waffen aus Chitauri-Technologie entwickelt und auf dem Schwarzmarkt verkauft.

 

Einige Jahre später hat der junge Peter Parker (Tom Holland) ein fantastisches Erlebnis in Leipzig (siehe Captain America: Civil War). Dabei durfte er  als Spider-Man unter der Anleitung von Tony Stark alias Iron Man (Robert Downey Junior) Captain America (Chris Evans) festnehmen. Dieses Erlebnis hat ihn extrem gepusht und Mr. Stark hat ihm sogar den hochtechnologischen Anzug überlassen. Doch dann lies er ihn scheinbar fallen wie eine heiße Kartoffel, denn während Peter nur darauf wartet, dass Mr. Stark ihn anruft und Spider-Man für eine neue Mission benötigt, kommt nichts. Also bleibt Peter nichts anderes übrig, als seinem von Stark zugeteilten Babysitter Happy (Jon Favreau) zu nerven, wann er denn wieder an der Seite der Avengers kämpfen dürfte. Dieser vertröstet ihn allerdings nur, gebietet ihm keinen Blödsinn zu machen und sich auf kleinere Kriminelle in seiner Stadt zu konzentrieren. Eines Tages begegnet Spider-Man dann einer Gruppe, die Waffen bei sich trägt, die nicht von dieser Welt zu stammen scheinen. Natürlich meldet er dies gleich Tony Stark, der ihn aber nicht für voll zu nehmen scheint. Also bleibt ihm nichts anderes übrig, als dieser Sache alleine nachzugehen…

 

Wird es Peter gelingen, dem Ausgangspunkt dieser Waffen auf die Schliche zu kommen? Bekommt er sein Doppelleben in den Griff? Wird er es schaffen, ein fester Bestandteil der Avengers zu werden?

 

Spider-Man: Homecoming ist ein perfekter Start für den neuen Helden. Er ist kein Herr der Lüfte, der immer auf magische Weise die nächsten Ziele für seine Netze ausmacht, sondern ein Teenager, der auch das eine oder andere Mal auf der Nase landet. Es gibt viel in diesem Film zu lachen, vor allem auch als Peters bester Freund Ned (Jacob Batalon) ihm auf die Schliche kommt. Tom Holland spielt die Rolle des unsicheren, sehr intelligenten Teenagers sehr gut und wirkt den ganzen Film über sehr authentisch. Sein Schwarm Michelle (Zendaya Coleman), seine Konflikte mit den Schulveranstaltungen, weil er immer wieder auf einen Anruf von Stark hofft. All das passt sehr gut zusammen.

 

Bildergalerie von Spider-Man: Homecoming (10 Bilder)

Wir hatten das Vergnügen die 3D Fassung im Originalton anzusehen. 3D ist ja immer ein strittiges Thema, aber in diesem Film sind die Effekte sehr gut gelungen und dienen hervorragend als Unterstützung der Atmosphäre des Films. Sie wirken nicht zu sehr konstruiert, sondern eher dezent und natürlich. Soundtechnisch bekommt man auch einige gute Musikstücke auf die Ohren, die (leider?) noch nach dem Film zum mitsummen animieren.


Das Fazit von: Born2bewild

Born2bewild

Alex:

Wie so häufig habe ich im Vorfeld nicht so viel zum Film gelesen, um weder gespoilert zu werden, noch voreingenommen durch andere Meinungen zu sein. Das Einzige, was mich beschäftigt hatte, war, ob er einen Zusammenhang zu den „Amazing Spider-Man“-Filmen hat, was aber nicht der Fall ist. Allerdings ist es in diesem Zusammenhang etwas ungünstig, dass ich die „Avengers“-Filme nicht kenne, denn der Film baut auf The Avengers und Captain America: Civil War auf. Das betrifft aber vor allem den Anfang, bei dem es als Unwissender schwierig ist nachzuvollziehen, was genau Stark und Peter verbindet, auch wenn man die Szene vielleicht schon im einen oder anderen Trailer oder Teaser zu Captain America: Civil War gesehen hat. Außerdem wusste ich natürlich nicht, was hinter dieser Alientechnologie steckt.  Aber nach ein paar Minuten hat sich dieses Defizit gelegt und man kann der Handlung ohne weiteres folgen. Für mich war der Film einfach perfekt. Der Humor, geprägt durch Slap-Stick-Einlagen, die Action und die Entwicklung von Peter Parker. All das passt irgendwie gut zusammen und wirkt authentischer als ein Spider-Man, der seine Bewegungen perfekt beherrscht und sich ungebremst durch die Häuserschluchten New Yorks schwingt. Einzig und allein ein Detail war für mich schon fast von Beginn des Filmes an klar, doch das möchte ich an dieser Stelle nicht weiter ausführen. Aus meiner Sicht ist der Film eine absolute Empfehlung, egal ob man die anderen „Avengers“-Filme kennt oder nicht. Dieses Mal auch in 3D, obwohl ich normalerweise kein Fan davon bin. Ich muss mir jetzt auf alle Fälle noch die restlichen „Avengers“-Filme besorgen und angucken. Vielen Dank dafür, Spider-Man! ;)


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Das Fazit von: LorD Avenger

 LorD Avenger

In der Flut der Superhelden- und speziell MARVEL-Verfilmungen ist der neuste - und inzwischen dritte Spider-Man in 10 Jahren - sicher etwas Besonderes. Die Art, wie er trotz seiner Leistung in Captain America: Civil War von Tony Stark nur müde belächelt und bevormundet wird und wie er sich von seinen Superheldenkollegen ausgegrenzt fühlt, ist definitiv ein ungewöhnlicherer Ansatz. Und nach den ganzen Neustarts ist es sicherlich auch angenehm, die Geschichte mal ganz woanders zu beginnen. In einem deutlich jüngeren Alter und bereits lange nach dem Biss der Spinne. Doch genau aus dem Grund kann man den Helden sowie die Handlung weniger ernst nehmen und alles ist logischerweise deutlich weniger episch - trotz der nicht wenigen Gastauftritte von Robert Downey Jr. als Iron-Man. Gerade im Mittelteil gab es für meinen Geschmack viel zu lange Durststrecken mit zu dünner oder doch zumindest zu langatmiger Handlung. Sicherlich ein interessanter Ansatz und ein guter Film und ich bin immer noch dankbar, dass sich SONY dazu bereit erklärt hat, endlich mit MARVEL zusammenzuarbeiten, aber mehr als eine 7/10 kriegt der Film von mir nicht.


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