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Pokémon Pokopia
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BEWERTUNG |
26.03.2026 von WolfMit Pokémon Pokopia veröffentlicht Nintendo für die Nintendo Switch 2 erstmals einen Pokémon-Titel, der dem Genre Lebenssimulation zugeordnet werden kann. Es werden ein "Paradies zum Selbstgestalten", "eine vielfältige Welt", "einzigartige Pokémon-Freunde" sowie "gemeinsame Kreationen" im Mehrspielermodus versprochen. Pokémon ohne Kämpfe? Kann das Spaß machen?
Der Einstieg
Pokémon Pokopia beginnt mit der Charaktererstellung. Man schlüpft in die Person eines Dittos, das Menschenform annimmt. Das Aussehen kann im Nachhinein an jedem Spiegel in der Spielwelt angepasst werden. Ditto erwacht in einer kargen, leeren Wüste, dem Gebiet Kargwüstia und trifft dort nach kurzer Zeit auf Professor Tangoloss. Der Professor erklärt, dass Pokémon und Menschen mysteriöserweise verschwunden sind. Die Städte der Menschen sind verfallen. Professor Tangoloss glaubt allerdings, dass wenn man es schafft, die natürlichen Habitate der Pokémon wiederherzustellen, diese nach und nach wieder zurückkehren werden und mit ihnen irgendwann auch die Menschen.
Der Titel erklärt zu Beginn die grundlegende Steuerung: Laufen, Dinge aufheben, Blöcke emporklettern. Es dauert nicht lange, bis man auf die ersten Pokémon trifft. Welche außer Bisasam, Glumanda und Schiggy sollten das auch sein? Von Bisasam lernt man "Blattwerk", eine "Attacke", mit der man Pflanzen aus dem Boden sprießen lassen kann. Glumanda kann helfen, brennbare Dinge wie Lagerfeuer oder Kerzen anzuzünden. Schiggy wiederum lehrt einen "Aquaknarre", womit vertrocknete Bäume, Büsche, Blumen und Erde wieder zum Leben erweckt werden können, sowie brennende Dinge und sogar Lava gelöscht werden können. Das erste große Ziel ist es, das Pokémon-Center in Kargwüstia wieder aufzubauen. Dafür benötigt es Material und viele helfende Pokémon.
Das Spiel In Pokémon Pokopia gilt es, die Welt wieder mit allen Pokémon zu bevölkern. Von Hause aus bringt das Spiel 300 Pokémon mit. Durch zeitlich befristete Events wird diese Zahl steigen. Derzeit läuft ein solches Event, bei dem drei zusätzliche Habitate wiederhergestellt und drei zusätzliche Pokémon gefunden werden können. Habitate werden wiederhergestellt, indem Möbel, wie Tische oder Stühle, Pflanzen, wie Blumen, Büsche oder Bäume, oder sonstige Gegenstände in einer bestimmten Anzahl und Umgebung wie vorgesehen arrangiert werden. Gelingt dies, so besteht eine Chance, dass das Habitat ein oder mehrere vordefinierte Pokémon anzieht. Welches Pokémon erscheinen wird, ist abhängig von der grundsätzlichen Wahrscheinlichkeit, die von "häufig" bis "extrem selten" reicht, sowie von der Tageszeit und dem Wetter. Jedes Pokémon kann nur einmal erscheinen. Hat ein Pokémon ein Habitat bezogen, so können von diesem Habitat keine weiteren Pokémon mehr angelockt werden. Kann ein Habitat mehrere Pokémon anlocken, so kann das Habitat entweder noch einmal errichtet werden oder das das Habitat besetzende Pokémon in ein anderes Habitat oder ein Haus umgezogen werden. Häuser können entweder direkt oder mittels Bausätzen gebaut werden. Für den direkten Bau von Häusern besteht völlige Freiheit, solange erforderliches Material vorhanden ist. Das Spiel wertet ein von einer Wand aus Blöcken umgebenes Areal mit einer Tür als Haus. Für den Bau mittels Bausätzen muss das benötigte Material gesammelt werden und es müssen Pokémon zur Hilfe gebeten werden, die in vielen Fällen auch bestimmte Eigenschaften haben müssen. Der Bau mittels Baussatz benötigt zwischen 15 Minuten bis hin zu dem darauffolgenden Tag in realer Zeit. Wem das zu lange dauert, der kann die Systemzeit der Nintendo Switch entsprechend manipulieren.
Insgesamt gibt es fünf Gebiete in Pokémon Pokopia wieder zu bevölkern. Vier davon enthalten Geschichtselemente, die die Geschichte vorantreiben. Das fünfte Gebiet ist für das ganz individuelle Gestalten gedacht. Es gibt jeweils Pokémon, die nur in bestimmten Gebieten anzutreffen sind. Die Gebiete sind durch Tore voneinander getrennt und werden durch Voranschreiten in der Geschichte freigeschaltet. Der grundsätzliche Ablauf sieht dabei vor, das örtliche Pokémon-Center wieder aufzubauen sowie eine lange Auftragsserie zu erfüllen, an deren Ende ein mysteriöses Pokémon erscheint. Darüber hinaus gibt es sogenannte Wunderinseln, die verfügbar werden, sobald man Driftlon gefunden hat. Driftlon bringt einen, sofern man ihm ein Kuscheltier, "Plüschi" genannt, zeigt, zu einer von fünf verschiedenen Wunderinseln. Auf diesen können seltene Materialien sowie legendäre Pokémon gefunden werden.
Die Technik Pokémon Pokopia läuft in der Vollversion ausschließlich auf der Nintendo Switch 2. Die Grafikgestaltung ist serientypisch bunt und sieht auch auf einem 4k-Fernseher scharf aus. Der Titel läuft vollständig ruckelfrei. Einzig beim Wechsel zwischen den Gebieten kommt es zu spürbaren Ladezeiten. Musikalisch werden die bekannten Titel aus der Serie, beginnend mit den allerersten GameBoy-Spielen geboten; es gibt in der Spielwelt einen Haufen CDs mit entsprechenden Liedern zu finden. Die Steuerung funktioniert bereits im regulären Controllermodus präzise. Für perfekte Kontrolle kann jederzeit der Mausmodus der Nintendo Switch 2 aktiviert werden. Es gibt keine Schwierigkeitsgrade, da es keine Kampfelemente gibt. Der Titel lässt sich online sowie lokal mit bis zu vier Personen spielen. Gameshare wird zwischen bis zu vier Switch unterstützt, allerdings nur in einem bestimmten Bereich. Für die Verwendung je Nintendo Switch ist jeweils eine Nintendo Switch 2 erforderlich. Das heißt, dass die Kombinationen: eine Nintendo Switch, bis zu drei Nintendo Switch 2 und zwei Nintendo Switch, zwei Nintendo Switch 2 funktionieren. Cover & Bilder © 2026 Pokémon. ©1995–2026 Nintendo / Creatures Inc. / GAME FREAK inc. ©2026 KOEI TECMO GAMES Das Fazit von: Wolf
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Je mehr Pokémon angelockt werden, desto mehr Wünsche dieser gibt es zu erfüllen. Dafür winken Belohnungen in Form von Hinweisen auf neue Habitate, seltenen Gegenständen oder neuen Attacken oder Komfortfunktionen. Beispielsweise bringt einem Karpador seine stärkste Attacke bei, das Springen. Jede Attacke wird für bestimmte Manipulationen der Spielwelt benötigt: Zerteiler, um Pflanzen, Holz und Blöcke zu zerteilen und daraus Rohstoffe zu gewinnen, Zertrümmerer, um das gleiche mit besonders harten Blöcken zu tun und daraus ggf. Erze zu gewinnen, sowie Fundsachen zu finden, Pflüger, um den Boden für die Aussaat von Pflanzensamen vorzubereiten, oder bestehende Pflanzen umzusetzen, Imitator, um beliebige Objekte in der Spielwelt nachzuahmen oder Surfer, um bequem und schnell große Wasserflächen zu überqueren. Werden genügend Wünsche der Pokémon erfüllt und deren Habitate durch die Ergänzung von Möbeln, Nahrung und der Schaffung angenehmer Lichtverhältnisse aufgewertet, so steigt deren Zufriedenheit und damit auch das Umgebungslevel der jeweiligen Umgebung an. Dadurch werden an den PCs der Pokémon-Center neue Gegenstände, Samen, Inventarvergrößerungen oder Bauanleitungen freigeschaltet, die wiederum wieder zur Manipulation der Spielwelt genutzt werden können. 





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