Prey: Mooncrash (DLC)

Prey: Mooncrash (DLC)

Publisher: Bethesda
Entwicklerstudio: Arkane Studios Austin
Genre: Action
Sub-Genre: Rogue-like
Art: Downloadcontent
Erscheinungsdatum: 11.06.2018
USK 16

Prey: Mooncrash (DLC)   18.06.2018 von GloansBunny

Nach dem großen Erfolg von Prey vergangenes Jahr sorgt Bethesda für neues Futter im furchteinflößenden All. Was der DLC Prey: Mooncrash wohl zu bieten hat und ob sich ein Blick lohnt, lest Ihr hier!

 

Wo man 2017 in Prey noch als Wissenschaftler Morgan Yu die mysteriösen Vorkommnisse auf der Weltraumstation "Talos 1" erforschte und stets auf der Hut vor den wandelbaren Typhon sein musste, setzt das Add-On Prey: Mooncrash auf den virtuellen Gegenpart. Die Kasma Corp, das Konkurrenzunternehmen zur das Hauptspiel bestimmenden Firma TranStar Industries, entsendet Mitarbeiter zur Mondbasis "Pytheas", die dasselbe Schicksal ereilte wie einst die "Talos 1". Um das Schicksal der auf dem Planeten gefallenen Forscher zu ergründen, startet das technisch etwas marode ausgestattete Unternehmen eine Simulation, in der die Erinnerungen von bis zu fünf Crewmitgliedern zu ergründen. Und hier kommt Ihr ins ähnliche, aber doch völlig andere Spiel...

 

Steuerung und Sound: Alles lebendig auf dem Mond


Das Add-On greift auf das altbekannte Steuerungsprinzip des Hauptspiels zurück und beweist mit stoischer Konsequenz, wie angenehm intuitiv und direkt das Shooter typische Tastenlayout funktionieren kann. Solltet Ihr Euch eine längere Pause von Prey gegönnt haben, dann hilft ein Blick in das Optionen-Menü: hier könnt Ihr das Steuerungsschema jederzeit einsehen und bei Bedarf an Eure Vorlieben anpassen. Auch akustisch liefert der rund 15 GB große DLC wieder gewohnt hohe Qualität, sowohl der auf die Situation abgestimmte Soundtrack, als auch die Umgebungsgeräusche samt guter Sprachsynchronisation sorgen erneut für die typische Prey-Atmosphäre.

 

Bildergalerie von Prey: Mooncrash (DLC) (13 Bilder)

Grafik, Gameplay und Umfang: Es hätte alles so schön sein können...
 

Prey: Mooncrash, welches sowohl als Standalone-DLC, als auch im Paket mit der Prey Digital Deluxe-Edition inklusive dem Hauptspiel zu haben ist, steckt Euch zunächst in die simulierte Haut des PSI-Volontärs Andrius Alekna, dessen oberstes Ziel die Flucht von der optisch hübsch gestalteten, atmosphärischen Mondbasis ist. Mit allerlei Waffen, Hilfsmitteln und den für das Spiel typischen PSI-Fähigkeiten gilt es, vier Areale, die im Gegensatz zur Planetenoberfläche recht karg und leblos erscheinen, zu erkunden und nach dem Zufallsprinzip generierte und platzierte Gegner, Neuromods und Items ausfindig zu machen. Dabei erfüllt Ihr kleine Minimissionen wie etwa das Aufspüren vermisster Personen oder das Töten eines bestimmten Typhons mit einer vorgegebenen Waffe, die Euch mit Simulationspunkten belohnen. Diese dürft Ihr in die Fähigkeiten der bis zu fünf freispielbaren Charaktere investieren, die für die erfolgreiche Flucht unabdingbar sind und klug "verbraucht" werden müssen, um die Rettungskapsel zu erreichen. Die unterschiedlichen Fertigkeiten der Figuren ermöglichen es Euch etwa, Portale zu hacken oder zu reparieren, weshalb Ihr Euch gerade zu Beginn des auf Dauer monotonen Rogue-likes oft vor unüberwindbar erscheinenden Hindernissen vorfinden werdet. Bis Ihr alle erforderlichen Charaktere wie etwa die Reinigungskraft oder die Technikerin zur Verfügung habt, vergehen mehrere frustrierende Durchgänge mit komplettem Reset der Spielwelt. Gut, dass sämtliche Fortschritte im Fertigkeitensystem erhalten bleiben - für eine echte Langzeitmotivation sorgen nämlich weder die unauffällige Hintergrundstory, noch das auf den Faktor "Zeit" ausgelegte Gameplay. Wenn man nach rund einer Stunde mühevoller Schleich- und Action-Arbeit im Arcade-Stil kurz vorm rettenden Ausweg steht, die Simulation aber eine neue Beschädigungsstufe erreicht und eine Masse an stärkeren Gegnern die Station überrennt, kann man schnell die Lust am häufigen Trial-and-Error-Prinzip...


Das Fazit von: GloansBunny

GloansBunny

 

Die Zusatzerweiterung Prey: Mooncrash verbindet die typischen Elemente des bärenstarken Hauptspiels mit einem zufallsgenerierten Rogue-like-Antlitz, das zwar kurzzeitig für Spielspaß sorgt, aber Mangels Balance und Tiefgang bald monoton wird. Wer eine hohe Frusttoleranz besitzt und über optische wie inhaltliche Schwächen hinwegsehen kann, der darf gerne einen Blick auf das Add-On werfen. Die kostengünstige Prey Digital Deluxe-Edition kann ich allerdings viel mehr wegen dem genialen Prey selbst, als wegen Mooncrash empfehlen...


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positiv negativ
  • Fünf Charaktere mit fünf Lösungswegen
  • Zufallsgenerierte Spawns
  • Viele Modifizierungen und Fertigkeiten
  • Gute akustische Inszenierung mit tollen Sprechern
  • Monotones Gameplay mit viel Trial-and-Error
  • Zu Beginn viele frustrierende Neustarts
  • Lebendigkeit und optische Finesse des Hauptspiels fehlen





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