Raising Hope Staffel 1

Raising Hope Staffel 1

Originaltitel: Raising Hope - Season 1
Genre: Sitcom / Serie
Regie: Eyal Gordin • Michael Fresco • uvm.
Hauptdarsteller: Lucas Neff
Laufzeit: Ca. 480 Minuten
Label: Fox Deutschland
FSK 12

Raising Hope Staffel 1   12.04.2013 von Panikmike

Seit 2010 läuft im Fernsehen eine neue Sitcom von den Machern von My Name Is Earl, die von 2005 bis 2009 ausgestrahlt wurde. Ein Mann namens Jimmy schwängert einen One-Night-Stand und muss nach neun Monaten seine Tochter Hope ohne Mutter aufziehen, weil diese im Gefängnis hingerichtet wurde …

 

Der  23-jährige Jimmy Chance (Lucas Neff) wohnt noch bei seinen Eltern Virginia (Martha Plimpton) und Burt (Garret Dillahunt) in einem bescheidenen Haus. Er arbeitet bei seinem Vater als Gärtner und Poolreiniger und verdient sich so seinen Lebensunterhalt. Eine Freundin hat er nicht. Irgendwie ergibt sich nie die Chance, eine Frau kennenzulernen. Doch eines Tages wendet sich das Blatt. Als er gerade unterwegs zum Einkaufszentrum ist, wird die gutaussehende Lucy von einem Mann verfolgt, und Jimmy entschließt sich, ihr zu helfen. Als Dank fährt sie mit ihm nach Hause und verbringt mit ihm eine wundervolle Nacht. Im Frühstücksfernsehen am nächsten Morgen entpuppt sich Lucy allerdings als Serienmörderin und wird ohne zu überlegen von Virginia mit einer Pfanne zu Boden geschlagen und von der Polizei ins Gefängnis gebracht. Jimmy sieht seine Bekanntschaft nun einige Monate lang nicht wieder. Eines Tages besucht er sie im Knast und stellt fest, dass er nun Vater ist und auf seine Tochter aufpassen muss, da Lucy hingerichtet wird. Von nun an muss sich der 23-jährige Jimmy um sein Fleisch und Blut kümmern, obwohl er doch vom Vatersein keinen blassen Schimmer hat.

 

Seine chaotische Familie hilft ihm natürlich dabei, obwohl Virginia und Burt das Kind anfangs am liebsten abschieben würden. Dennoch helfen sie Jimmy, damit das Baby trotz der ärmlichen Verhältnisse ein schönes Leben bekommt. Virginia zum Beispiel gibt das Rauchen auf, um mit dem gesparten Geld eine Kinderbetreuung bezahlen zu können. Doch auch Burt hilft, in dem er auf das Baby aufpasst und mehr arbeitet. Selbst Uroma Maw Maw (Cloris Leachman) möchte sich um Hope kümmern. Leider macht ihr ihre Krankheit einen Strich durch die Rechnung. Täglich denkt sie eine andere Person zu sein, was es der Familie Chance nicht gerade einfach macht, weil sie sich immer quasi um zwei Babys kümmern müssen. Jimmy jedoch reißt sich buchstäblich den Hintern auf, um seiner Tochter ein besseres Leben bieten zu können.

 

Im Folgenden möchte ich noch kurz ein paar Worte zu den Charakteren sagen. Jimmy ist eigentlich ein Niemand, er hat kaum Freunde, keine Freundin und wird in der Welt kaum beachtet. Der Job bei seinem Vater macht ihm keinen Spaß, doch irgendwoher muss ja das Geld kommen. Sein Dad Burt hingegen liebt den Poolreiniger-Job und kommt damit klar. Er ist sein eigener Boss, auch wenn er mit dem Geld gerade noch sich und seine Familie über Wasser halten kann. Seine Frau Virginia ist die meiste Zeit zu Hause und kümmert sich um den Haushalt. Wenn sie einkaufen geht, dann klebt sie illegal Rabattmarken auf Produkte ihrer Wahl, um somit Geld zu sparen. Sie ist nicht auf den Mund gefallen, was Jimmy des Öfteren zu spüren bekommt. Besonders als er Sabrina im Supermarkt kennenlernt und sich in sie Hals über Kopf verliebt. Dummerweise hat sie einen Freund, der sich allerdings zu wenig um sie kümmert. Doch wer weiß, was sich aus Jimmy und Sabrina im Laufe der ersten Staffel entwickelt …

 

Zu guter Letzt gibt es meinerseits noch die Auflistung aller Episoden der ersten Staffel, bevor ich zum Fazit komme:

 

  • Folge 01 – … und dann kam Hope!
  • Folge 02 – Auf Messers Schneidezahn
  • Folge 03 – Wenn Träume landen lernen
  • Folge 04 – Bitte lächeln!
  • Folge 05 – Der Mann mit der Maske
  • Folge 06 – Zukünftige Geheimnisse?
  • Folge 07 – Rotznase
  • Folge 08 – Unter Hunden
  • Folge 09 – Mein Baby, seine anderen Großeltern und ich
  • Folge 10 – Burt rockt
  • Folge 11 – Die scheinheilige Familie
  • Folge 12 – Romeo und Romeo
  • Folge 13 – Höllisch viele Keime
  • Folge 14 – Meine Cousine kann mich mal
  • Folge 15 – Schnipp, schnapp
  • Folge 16 – Vier Männer und ein Trauschein
  • Folge 17 – Maw Maw und die Mungos
  • Folge 18 – Don Juan für Jung und Alt
  • Folge 19 – Schlaftraining
  • Folge 20 – Flirten … bis der Stalker kommt
  • Folge 21 – Heimlich, still und leise
  • Folge 22 – Vier vor fünf Jahren


Cover & Bilder © www.sofahelden.de


Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Ich kannte die Serie nicht, war aber positiv überrascht, als ich mittendrin war. Die ersten Folgen sind noch relativ spannungsarm und unspektakulär, jedoch wird die Serie dann von Folge zu Folge besser. Auch wenn einige Situationen richtig dämlich und im Endeffekt sehr niveaulos sind, so konnte mich die komplette Staffel 1 von Raising Hope dann dennoch überzeugen. Die Witze zünden die meiste Zeit, die Schauspieler machen ihre Sache gut und auch die besprochenen Themen bieten viel Abwechslung. Das Beste an der Serie ist allerdings die Uroma Maw Maw, über die man in fast jeder Folge lachen kann. Fans von Sitcoms sollten unbedingt einen Blick drauf werfen, sich aber von den ersten paar Folgen nicht den Spaß verderben lassen. Geduld meine Freunde!


Die letzten Artikel des Redakteurs:




Kommentare[X]

[X] schließen