Reine Fellsache

Reine Fellsache

Originaltitel: Furry Vengeance
Genre: Komödie
Regie: Roger Kumble
Hauptdarsteller: Brendan Fraser
Laufzeit: Ca. 92 Minuten
Label: Concorde Home Entertainment
FSK 6

Reine Fellsache   16.03.2011 von Sandmelchen

Der Auftrag, in einer unberührten Waldlandschaft neben dem kleinen Dörfchen Rocky Springs in Oregon eine komplett neue Wohnsiedlung im ökologischen Stil zu errichten, ist für den idealistischen Dan Sanders (Brendan Fraser) der Traum seiner Karriere – auch wenn er dafür samt Familie für ein Jahr „aufs Land“ ziehen muss. Doch der Genuss des idyllischen Lebens und Arbeitens in der Natur ist nicht von langer Dauer. Sohn Tyler (Matt Prokop) findet die ländliche Abgeschiedenheit schrecklich und ersehnt bereits das Ende der Jahresfrist, um schnell wieder in die Stadt zu seinen Freunden zu kommen. Seine Baufirma Lyman Industries entpuppt sich nach und nach als doch nicht so „grün“ wie ihr Image und sein fieser Boss Neil Lyman (Ken Jeong) eröffnet ihm, dass nun der gesamte Wald einer riesigen Trabantenstadt weichen soll – in einem vierjährigen Projekt. Dan sieht nicht nur die Pläne für „seine“ beschauliche, naturnahe Siedlung in „Rocky Springs“ schwinden... Er weiß auch nicht, wie er seiner Frau Tammy (Brooke Shields) und Tyler klar machen soll, dass sie weitere vier Jahre auf einer riesigen Baustelle im Nirgendwo verbringen müssen.

Doch damit nicht genug! Die wirklichen Probleme fangen erst an, als die bisherigen Bewohner der Region – die Tiere des Waldes – von dem Bauvorhaben Wind bekommen. Sie denken gar nicht daran, ihre Heimat kampflos aufzugeben und so macht bald eine ganze Armee von Nagern mit einem cleveren Waschbären als Anführer Dan das Leben zur Hölle. Die erste Warnung, einen riesigen Felsblock, der über eine von Waschbär und Co. geschickt errichtete Dominokonstruktion in die Seite seines Autos kracht und ihn damit von der Straße fegt, versucht Dan noch zu ignorieren. Doch recht schnell kommt ihm der Verdacht, dass sich die Natur gegen ihn verschworen hat. Das Schlimme ist nur: Außer ihm scheint keiner diese Revolte zu bemerken! Denn die haarigen Gegner verschwinden jedes Mal so fix, wie sie gekommen sind... und so hält ihn nicht nur seine Familie bald für verrückt.

Und während die Nager immer drastischere Mittel anwenden, um Dan von seinem Unrecht zu überzeugen, bringt sein Chef auch noch einen indischen Investor auf den Plan. Damit Mr. Gupta (Gerry Bednob) den Vertrag unterschreibt, braucht Lyman allerdings noch eine gelungene Präsentation des Projektes. Als er von dem jährlichen Waldfest erfährt, das Tammy als neue Lehrkraft der Schule von Rocky Springs organisieren soll, tritt er kurzerhand als Sponsor auf und krempelt die Veranstaltung in gewohnt skrupelloser Manier um. Doch wie soll Dan verhindern, dass die Waldtiere die Pläne seines Chefs durchkreuzen? Der Sergeant bringt ihn mit seinem Betäubungsgewehr auf eine Idee: Er fängt die Tiere einzeln damit ein und sperrt sie in eine riesige Käfigburg im Wald. Doch er hat die Rechnung ohne seinen Sohn Tyler und dessen Mitschülerin Amber (Skyler Samuels) gemacht: Amber liebt die Natur und den Wald und Tyler... liebt Amber. Deshalb setzen sie sich auf dem Waldfest gemeinsam mit Megaphon und Plakaten gegen das Bauvorhaben ein. Da begreift auch Dan, dass Lyman ihn gelinkt hat und befreit die Tiere, die prompt zu einem letzten Schlag gegen Lyman und seinen indischen Investor ausholen – und schließlich gewinnen.


Das Fazit von: Sandmelchen

Sandmelchen

Klamaukige Familienkomödie, die wohl eher für Kinder unterhaltsam ist. Auch wenn ich von der Felsblock-„Kugelbahn“ durchaus beeindruckt war, sind die restlichen Gags doch eher platt bis niveaulos, wenn Dan wiederholt von Stinktieren attackiert, von Waschbären angepinkelt oder von einem Bären in der Baustellentoilette über den Platz gerollt wird. Es gibt sicherlich für Kinder geeignetere Filme mit ökologischer Botschaft!


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