Sahara - Der Kinofilm

Sahara - Der Kinofilm

Originaltitel: Sahara
Genre: Klassiker • Abenteuerkomödie
Regie: Andrew V. McLaglen
Hauptdarsteller: Brooke Shields • Lambert Wilson
Laufzeit: Ca. 106 Minuten
Label: dtp Entertainment AG
FSK 12

Sahara - Der Kinofilm   13.05.2012 von DeWerni

Dales Vater baut mit Leidenschaft erfolgreich Rennwagen. Um die Unterstützung eines Investors zu bekommen, macht er eine Testfahrt, bei der er unglücklich ums Leben kommt. Dale tritt sofort in seine Fußstapfen und möchte das härteste Rennen der Welt durch die Sahara für ihn gewinnen. Doch dabei kommt alles anders als geplant …

Chicago im Jahre 1927 - Dales (Brooke Shields) Vater ist leidenschaftlicher Rennfahrer und auch Konstrukteur der Wagen. Nun bietet sich ihm die große Chance, als einer der großen Investoren bei einer der Testfahrten anwesend ist. Nachdem Dale es gelingt, die Investoren mit guten Rundenzeiten und spektakulären Fahrmanövern fast schon zu überzeugen, stellt der Investor nur noch eine Bedingung: Er möchte, das der Wagen an dem größten Rennen der Welt quer durch die Sahara teilnimmt, um seine dauerhafte Leistungsfähigkeit zu beweisen. Als am Abend die große Fete zur Feier des Erfolgs stattfindet, schraubt Dales Vater weiter, um den Motor noch zu optimieren. Doch plötzlich erreicht Dale eine schreckliche Nachricht: Ihr Vater ist bei einer der Testfahrten tödlich verunglückt. Doch sie reagiert trotzig: Gemeinsam mit den beiden Assistenten beschließt sie, für ihren Vater an dem großen Rennen teilzunehmen und sein Erbe somit weiterleben zu lassen. Allerdings sind bei dem Rennen keine Frauen zugelassen, sie muss sich also heimtückisch verkleiden.

So gelingt es ihr schließlich, an den Start zu gehen. Doch um das Rennen gewinnen zu können, trifft sie bereits kurz nach dem Start eine folgeschwere Entscheidung. Statt den langen und sicheren Weg zu nehmen, entscheidet sie sich, die Abkürzung quer durch die Sahara zu durchfahren – und das, obwohl dort gerade Krieg zwischen den verfeindeten Wüstenstämmen herrscht. Und so lässt das Chaos auch nicht lange auf sich warten – sie gerät zwischen die Fronten und wird schließlich von einem der Stämme festgehalten. Der Sieg beim Rennen scheint so in weite Ferne für sie und ihre Crew zu rücken. Doch so schnell mag sie sich nicht geschlagen zu geben. Auch wenn der skrupellose Rasoul (John Rhy-Davies) sie zu seiner Frau nehmen mag, gelingt ihr zunächst die Flucht. Doch mehr oder weniger glücklicherweise hat auch der für sie attraktive Scheich Jaffar (Lambert Wilson) ein Auge auf sie geworfen. Nachdem sie erneut gefangen genommen wurde, erfährt sie im Lager eine angemessene Behandlung. Während sich zwischen ihr und Scheich Jaffar aufkeimende Liebe entwickelt, geht das Rennen weiter. Schließlich muss sie die Entscheidung zwischen Liebe und Ruhm treffen …

Bildergalerie von Sahara - Der Kinofilm (13 Bilder)

Wie wird sich Dale schlussendlich entscheiden? Gibt es für sie überhaupt ein Happy End oder wird sie keines ihrer Ziele erreichen? Welcher Stolpersteine muss sie auf dem Weg zu Ruhm und Liebe noch aus dem Weg räumen?

 

Dem Filmmaterial sieht man das Alter der Films durchaus an. Das Ganze liegt allerdings eher an der Machart des Werks als an seiner Qualität. Der Film erscheint in Deutschland erstmals auf DVD. Man kann erkennen, dass das Material digital bearbeitet wurde und damit auch eine ordentliche Qualität aufweist, die man von einer aktuellen DVD-Veröffentlichung auch erwartet. Etwas schwach dagegen ist das Drumherum, es werden leider keinerlei Extras mitgeliefert. Da hätte man durchaus etwas nachlegen können – schade!


Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

Dieses Werk ist ein typischer Vertreter der 80er Jahre, das gilt vor allem für die Machart und die Story. Auch wenn der Titel etwas ganz anderes verspricht, enthält der Film mit seinen zwei unterschiedlichen Facetten sowohl interessanten Stoff für Männer- als auch für die Frauenwelt: Racing-Action mit klassischen Autos aus den 20er Jahren für den harten Kern der Männer und eine teils rabiate, aber doch romantische Liebesentwicklung für das sentimentale Frauenherz. Klar ist, dass dieses Werk in seiner Art recht unspektakulär daherkommt, was einfach dem Alter des Films zuzuschreiben ist. Die Qualität des Bildmaterials ist dagegen durch die digitale Überarbeitung überraschend gut. Wer den Klassiker noch nicht gesehen hat und die Story durchaus ansprechend und interessant findet, der sollte sich den Film auf keinen Fall entgehen lassen. Ich für meinen Teil wurde auf jeden Fall mit ordentlicher Unterhaltung positiv überrascht, ohne ein Highlight geboten zu bekommen.


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