Seattle Superstorm

Seattle Superstorm

Originaltitel: Seattle Superstorm
Genre: Katastrophen-Science-Fiction-Thriller
Regie: Jason Bourque
Hauptdarsteller: Esai Morales
Laufzeit: Ca. 89 Minuten
Label: dtp Entertainment AG
FSK 16

Seattle Superstorm   05.12.2012 von Panikmike

Trash-Alarm, Trash-Alarm!!! Das Cover dieses Films lässt den Betrachter automatisch an eine Katastrophe denken. Allerdings ist das nun meinerseits nicht auf den Film bezogen, sondern eher auf die Art des Werks. Seattle Superstorm ist ein Katastrophenfilm, für den zwar nicht gerade viel Budget zur Verfügung stand, der aber durchaus anschaubar ist …

Seattle ist für seine regnerischen und wolkenreichen Tage bekannt. Daher ist es auch nichts Ungewöhnliches, wenn auf einmal viele dunkle Wolken am Horizont auftauchen. Die Einwohner der Stadt bekommen trotzdem Panik, als die Regierung plötzlich eine Evakuierung ausspricht. Die Wolke kam nämlich nicht, wie erst vermutet wurde, aus dem Nichts, sondern aus einem abgestürzten Wrack. Über dem Pazifik wurde ein unbekanntes Flugobjekt abgeschossen und Teile davon stürzten in den Hafen von Seattle.

Emma Peterson (Ona Grauer) bekommt die Aufgabe, die Stadt wieder sicher zu machen, den Evakuierungsplan zu erstellen und zusammen mit ihrem Verlobten Tom Reynolds (Esai Morales) den wahren Grund des Unwetters herauszufinden. Mit beiden Kindern im Schlepptau kommt Tom eine Idee, den Sturm und somit auch die Katastrophe aufzuhalten …

Die Erwartungen in Bezug auf einen B- oder C-Movie sind naturgemäß nicht gerade hoch. Während manche B- oder C-Movies überraschen, sind andere wiederum zum Kotzen. Seattle Superstorm ist ein Film, der gar nicht mal so schlecht ist, wenn die Logikfehler und unsinnigen Dialoge im kompletten Werk außer Acht gelassen werden. Die Story geht in Ordnung, jedoch ist sie beim näheren Betrachten auch nicht wirklich oscarreif. Wer sich so einen Film kauft oder ausleiht, der ahnt jedoch im Normalfall, was auf einem zukommt. Die Schauspieler sind mittelmäßig, ihre Rollen spielen sie gut, zumindest sofern es das Drehbuch zulässt. Das Setting in Seattle ist entsprechend dem niedrigen Budget gut gelungen, auch wenn manches sehr billig aussieht. So sieht es leider auch mit den Computereffekten aus, vor ca. 10 Jahren wären diese noch gut gewesen. Heutzutage sind sie in fast jeder TV-Produktion besser.

Bildergalerie von Seattle Superstorm (8 Bilder)

Abgesehen von den offensichtlichen Schwächen des Films macht er dennoch so einiges richtig. Die Bildqualität der Blu-ray ist mittelmäßig. Das Bild ist zeitweise verrauscht, die Schärfe geht in Ordnung und die Farben sind ein wenig blass. Tontechnisch wird dem Fan mehr geboten, der Bass wird zwar fast nicht in Anspruch genommen, dafür darf die Dolby-Digital-Anlage hin und wieder mitmischen. Fans von Specials werden allerdings enttäuscht sein: Die blaue Scheibe hat abgesehen von einer Bildergalerie, dem Trailer und einer Trailershow nichts zu bieten – schade! Wobei ich mir nicht sicher bin, ob ein Making-of hier angebracht wäre.


Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Es ist nicht immer einfach, einen Trash-Film zu bewerten. Zum einen ist das Budget in der Regel im Gegensatz zu den Produktionen aus Hollywood stark eingeschränkt und zum anderen sollte man sich trotzdem zum vorliegenden Material eine Meinung bilden. Ganz ehrlich? Ich fand ihn gar nicht so schlecht, wie ich es erwartet hätte. Anfangs war ich noch sicher, dass der Film maximal 2 Punkte ergattern kann, mittlerweile habe ich meine Meinung geändert. Auch wenn ich nur 4 von 10 vergebe, so muss ich zugeben, dass Seattle Superstorm einen gewissen Unterhaltungswert hatte und ich einige Male richtig schmunzeln musste. Das lag allerdings nicht am Film, sondern eher an den dummen und sinnfreien Dialogen oder an den billigen Effekten. Nichtsdestotrotz hat der Film seine Daseinsberechtigung, zumindest für Fans dieses Genres.


Die letzten Artikel des Redakteurs:




Kommentare[X]

[X] schließen