Senran Kagura – Vol. 1

Senran Kagura – Vol. 1

Genre: Anime • Action
Regie: Takashi Watanabe
Laufzeit: DVD (75 Min) • BD (75 Min)
Label: KAZÉ Anime
FSK 16

Senran Kagura – Vol. 1   24.12.2016 von LorD Avenger

  Offiziell ist die Hanzô-Akademie in Tokyo eine berühmte Eliteschule. Hinter verschlossenen Türen jedoch wird eine Gruppe von fünf Schülerinnen zu Ninjas ausgebildet – die besonders schlagkräftige Argumente vorweisen können. Da wäre zum einen Naivchen Asuka, die in die Fußstapfen ihres Großvaters treten soll, aber leider nicht besonders viel auf die Reihe bekommt. Zusammen mit Nesthäkchen und Tollpatsch Hibari muss sie noch viel lernen, um mit der pflichtbewussten Ikaruga, Grapscherin Katsuragi und Wunderkind Yagyû mithalten zu können. Denn Training allein nützt nicht viel, wenn eine uralte Fehde mit dunklen Ninja-Mächten plötzlich wieder auflebt. Nun müssen sich die sexy Mädchen dem Bösen in der Welt entgegenstellen – zur Not auch ohne Klamotten!

   

Das erste Mal mit Senran Kagura in Berührung gekommen... mhmm, Berührung... bin ich vor einigen Jahren, als ich mir Neuheiten aus Japan angeschaut habe. Dort gab es das gleichnamige PS Vita-Game, das ein Beat 'em Up mit ausschließlich weiblichen Charakteren darstellte, deren Klamotten mit zunehmendem Schaden in Mitleidenschaft gezogen wurden. Als Minispiel konnte man den Handheld auch schräg halten und mithilfe des Touchscreens die Brüste der Hauptfiguren hüpfen lassen, aber das ist eine andere Geschichte. Es soll nur verdeutlichen, auf welcher simplen Grundlage dieser Anime basiert, auch wenn Senran Kagura hierzulande als Spiel lediglich auf dem 3DS erschienen ist.

 

In erster Linie mithilfe eines Erzählers versucht man dem Ganzen ein wenig Hintergrund und Geschichte zu verleihen. So handelt es sich bei den allesamt großbusigen Mädchen um Ninjas, die im Geheimen neben dem Schulalltag ihre Kampffertigkeiten ausbilden. Damit ist die Story im Grunde genommen auch schon zusammengefasst, abgesehen von dem Clan bösartiger und nicht minder aufreizender Frauenninjas auf der Gegenseite, der in den ersten drei enthaltenen Folgen aber noch nicht sonderlich Gefühle der Bedrohung aufkommen lässt. Seelenruhig albern die Protagonistinnen herum und trainieren, begrabschen die Brüste von ihren Freundinnen und beschwören mächtige Tierwesen herauf, die ihnen im Kampf helfen sollen - alles durchgängig untermalt von den berühmten "Panty Shots" (Höschenaufnahmen). BHs gibt es auch zeitweise zu sehen, damit hat es sich dann aber auch schon - mehr nackte Haut gibt es nicht, womit die Serie im Vergleich zu z.B. Highschool DxD noch sehr artig bleibt. Was sich hinter der Unterwäsche verbirgt bekommen wir also nicht zu Gesicht, dass es aber ein höchst eigensinniges biologisches und physikalisches Eigenleben führt zeigt bereits das Cover allzu deutlich.

 

Bildergalerie von Senran Kagura – Vol. 1 (6 Bilder)

Zeichnungen und Animationen sind gute Mittelklasse und auch die deutschen Synchronstimmen gehen einem nicht so auf den Keks, wie man es bei einem Anime mit 5 Mädchen als Protagonistinnen befürchten könnte.   

 

 ©2012 Marvelous AQL/SENRAN-KAGURA Partners   


Das Fazit von: LorD Avenger

 LorD Avenger

Die ersten drei Folgen von Senran Kagura starten vorsichtiger als sie sollten. Die Story ist so flach wie keines der Mädchen, die wiederum alle eindimensionale, altbekannte Charaktertypen aufweisen. Das tollpatschige Dummchen, die kühle Alleskönnerin... es gibt sogar den klassischen Lustmolch-Opa, der nach Muten Roshi aus Dragonball spätestens ausgelutscht war. Ein Blick auf die Höschen der Mädchen wir dem Zuschauer häufig gegönnt und auch die aus dem Spiel bekannten zerreißenden Klamotten kriegen wir zu Gesicht, mehr nackte Haut gibt es allerdings nicht und wirklich auf sexy gemacht ist davon auch rein gar nichts. Selbst die ältesten der Mädchen wirken trotz Pamela Andersson-Vorbau noch wie kleine Kinder und verhalten sich größtenteils auch so. Immerhin scheint die Rahmenhandlung mit den Antagonisten einen konstanteren und nachvollziehbareren Weg einzuschreiten als Highschool DxD Born. Gespannt wie es weitergeht bin ich aber trotzdem nicht.


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