Shrieker – Die Fratze des Todes

Shrieker – Die Fratze des Todes

Originaltitel: Shrieker
Genre: Horror
Regie: David DeCoteau
Hauptdarsteller: Tanya Dempsey • Jamie Cannon
Laufzeit: Ca. 70 Minuten
Label: cmv Laservision

Shrieker – Die Fratze des Todes   26.06.2012 von Tobi

Wie versprochen gibt es nun auch den Bericht zum dritten Film der Charles Band Reihe namens Shrieker – Die Fratze des Todes. Ich war recht gespannt auf diesen Film, denn besonders The Brain hatte mich gut unterhalten. Meine Erwartungen habe ich mal ein wenig nach unten geschraubt, denn hier musste ich mir einfach bewusst werden, dass dieser Film Trash vom Allerfeinsten sein wird. Das habe ich spätestens beim Betrachten des Covers und beim Lesen der Inhaltsangabe bemerkt. Lest selbst, was mal wieder für eine Perle auf euch Zuschauer losgelassen wird ...

 

Es war einmal vor langer Zeit, als im tiefsten Mittelalter ein Geschöpf der Hölle aus dem Schlaf gerissen wurde. Aufgrund mangelnden Schlafes war dieses Biest so sauer, dass fünf arme Seelen notwendig waren, um es wieder einzuschläfern. Wenn es auch nur jemand wagt, die magischen Zeichen wieder zu entschlüsseln, so erwacht es wieder zum Leben und trachtet nach fünf weiteren Seelen, um wieder pennen zu können. Eine holde Maid namens Elaine will ihren Eltern weiter auf der Tasche liegen und studiert Mathematik. Dennoch hat sie einfach zu wenig Kohle, um sich eine Wohnung zu leisten.

 

 

Schnell ist Abhilfe in Form eines alten Krankenhauses geschaffen. Vier andere Studenten wohnen bereits kostenfrei darin, denn jeder Student weiß, dass alte alleinstehende Krankenhäuser die beste Bleibe sind. Da Elaine Mathematik studiert, bemerkt sie auch recht schnell den Geruch von Magnesium in den alten Gemäuern. Wer kennt dies nicht? Sie geht ihrer Nase nach und stellt fest, dass sie und ihre Mitstudenten nicht allein sind. Ein Depp namens Robert versucht die mysteriösen Zeichen des mittelalterlichen Biestes zu entschlüsseln, was für alle Beteiligten katastrophale Folgen hat. Werden sie es schaffen das Biest aus der Hölle wieder loszuwerden? Und was hat das Magnesium damit zu tun?

 

Selten schreibe ich meine Rezensionen ein wenig ironisch, aber hier ist dies einfach notwendig. Dieser Film hat eine Story, die einfach nur absurd ist. Hier passt gar nichts zusammen und man bedient sich einfach an verschiedenen Genres, um hier was zu erschaffen. Nur was? Natürlich handelt es sich hier um einen Trashfilm, aber es fehlt einfach so viel. Es gibt kaum Blut, keine Spannung und die Effekte sind wieder mal für den Sperrmüll. Hatten die beiden letzten Charles Band Filme immerhin noch schmückendes Beiwerk in Form von Brüsten zu bieten, so bietet Shrieker auch das nicht. Wie soll das denn nur funktionieren?

 

Bildergalerie von Shrieker – Die Fratze des Todes (6 Bilder)

Wieder mal bin ich irgendwie enttäuscht, denn der Film hat mich zu keiner Zeit unterhalten. Obwohl die Laufzeit mit gerade mal 70 Minuten sehr sportlich ist, so ist mir fast nichts im Gedächtnis geblieben. Dieser Film wurde wirklich nur für Charles Band Fans geschaffen und der bin ich wohl definitiv nicht. Lass das Biest ein wenig mehr metzeln und lass ein paar Nackte durch das Bild laufen, dann bin ich dein Mann. Aber so? Niemals. Die deutsche DVD ist natürlich wieder unzensiert, hat eine durchschnittliche Bildqualität und befindet sich im typischen Hartcover. Und ja, es ist die Nummer 93 der Trash Collection. Also auf ihr Sammler und kauft!


Das Fazit von: Tobi

Tobi

Wisst Ihr, was ich momentan überhaupt nicht mag? Zeitverschwendung. Genau das habe ich gedacht, als ich Shrieker angesehen habe. Miese Schauspieler sprechen Dialoge, wo man sich als Zuschauer fragt, welche Drogen der Drehbuchautor eingeworfen haben muss. Wie kann man für diese Werke nur eine Finanzierung bekommen? Gibt es wirklich jemanden da draußen, der das sehen will? Ich denke schon, aber ich bin es wirklich nicht. Vielleicht bin ich mittlerweile einfach zu alt für solchen Blödsinn. Ich kann nur allen Mainstream-Zuschauern raten, die Finger von dem Film zu lassen. Alle CMV- und Trash-Fans hören eh nicht auf mich. Von daher schaut Euch das Ding an und bildet Euch Eure eigene Meinung. Ich gebe zwei Punkte, aber nur weil ich es kann.


Die letzten Artikel des Redakteurs:




Kommentare[X]

[X] schließen