Steel Dawn

Steel Dawn

Originaltitel: Steel Dawn
Genre: Endzeit-Action
Regie: Lance Hool
Hauptdarsteller: Patrick Swayze
Laufzeit: Ca. 96 Minuten
Label: MIG Filmgroup
FSK 16

Steel Dawn   05.09.2009 von Der Ohm

Irgendwann nach dem 3. Weltkrieg ist die Erde im wahrsten Sinne des Wortes verwüstet. Wasser gilt wieder als das höchste Gut. Der ehemalige Soldat Nomad (Patrick Swayze) streift einsam durch die Wüsten. In einer Enklave trifft er nach Jahren seinen ehemaligen Vorgesetzen (John Fujioka), der nun als Friedenswahrer arbeitet. Leider ist die Wiedersehensfreude von kurzer Dauer, da dieser kurzerhand ermordet wird. Wenig später trifft Nomad an dem Ort ein, wo sein Freund eingesetzt werden sollte und heuert als Arbeiter auf einer Wasserfarm an. Nachdem es zwischen Nomad und der Farmerin Kasha(Lisa Niemi, Patrick Swayzes Ehefrau) zu knistern beginnt, müssen die beiden gemeinsam ihre Farm verteidigen. Eine Bande von wassergierigen Halunken möchte sich an der Quelle bereichern. Nachdem der Oberbösewicht Sho Kashas Sohn Jux entführen lässt, gibt es für beide kein Zurück mehr. Gelingt es den beiden den Jungen zu retten und Ihre Farm zu verteidigen?

Dieser mittlerweile 22 Jahre alte Film wurde seinerzeit in 4:3 Vollbild gedreht, liegt hier aber als zurechtgestutzte Widescreen-Fassung vor. Daher fehlen, besonders in späteren Szenen, teilweise halbe Köpfe. Die Bildqualität ist leider auch nicht perfekt. Gerade in den Totalen in der Wüste stören die Kratzer massiv. Bei Nahaufnahmen stören diese Fehler weitaus weniger. Ansonsten sind die Farben frisch und das Bild recht ruhig.

Bildergalerie von Steel Dawn (6 Bilder)

Der Ton liegt im Dolby Surround-Mix vor und ist unaufdringlich. Surround-Effekte sucht man vergebens. Auf jeden Fall erwähnenswert ist der Soundtrack des Filmes. Komponiert von Brian May, der auch schon für Mad Max und Mad Max 2 zuständig war. Der Film liegt hier zum ersten Mal auf einem deutschen Medium ungeschnitten vor, die Fernsehfassungen basierten interessanterweise immer auf der Uncut-Fassung. Sehr seltsam!


Das Fazit von: Der Ohm

Der Ohm

Ein gelungenes Mad Max Plagiat mit klassischen Western-Elementen. Der Soundtrack von Brian May ist sehr stimmig, wenn er auch nicht ganz die Klasse von Mad Max und Mad Max 2 erreicht. Die Actionszenen kommen zwar ein wenig kurz und die Fahrzeuge sehen wirklich dämlich aus, aber Spaß macht der Film trotzdem. Die Charaktere sind glaubwürdig dargestellt und auch die postapokalyptische Stimmung ist gut eingefangen. Für Fans des Genres auf jeden Fall sehenswert.


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