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Tekken
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BEWERTUNG |
14.10.2010 von TobiPlaystation-Fans aufgepasst. Jetzt hält doch tatsächlich eine Verfilmung des Spiele-Klassikers „Tekken“ Einzug in unsere Wohnzimmer. Wer wollte nicht schon immer mal die heiße Nina Williams mit ihrer „ausgeschnittenen“ Hose in einer Kampfarena sehen? Das Cover und auch der Trailer machen eindeutig Lust auf den Film. Ob man mit Regisseur Dwight H. Little, der sich hauptsächlich durch diverse B-Movie-Produktionen einen Namen gemacht hat, auf das richtige Pferd gesetzt hat?
Bisher hat es noch keine Verfilmung eines Beat-Em-Up-Spieles geschafft mich wirklich zu überzeugen. „Street Fighter“ und auch „Mortal Kombat“ sind eher durchschnittlich und bringen den Zuschauer mehr zum Lachen, als zum Staunen. Das ist natürlich für die Spielefans unter uns sehr ärgerlich. Der Film „Tekken“ hat leider das gleiche Problem. Die Story ist einfach zu banal, als das man hier schnell Bezug zu den einzelnen Charakteren finden kann. Dennoch wissen die Schauspieler zu überzeugen. Der junge John Foo, welcher Jin Kazama spielt, ist wirklich sehr charismatisch und besonders die weiblichen Zuschauer werden Gefallen an ihm finden. Doch auch für das männliche Wohl wird natürlich gesorgt. Die weiblichen Kämpferinnen sehen allesamt sehr lecker aus und es macht Spaß dabei zuzusehen, wie sie sich gegenseitig auf die Schnauze hauen.
Damit wären wir auch schon bei den Kampfszenen. Diese sind zwar recht gut in Szene gesetzt, aber der richtige Funke will einfach nicht überspringen. Die Kämpfe sind einfach zu unspektakulär, denn das hat man alles schon mal besser gesehen. Wenn hier ein wenig mehr Zeit und Geld investiert worden wären hätte man die Schwächen der Story ausmerzen können. Doch dem ist leider nicht so. Dafür ist das Setting des Filmes ziemlich cool. Man bekommt schnell das Gefühl, dass hier alles ein wenig futuristisch ist, was gut für den Look von „Tekken“ ist. Es wurden auch einige Kampfarenen aus dem Spiel übernommen, welche man schnell wieder erkennt. Dazu gibt es einen recht passenden Soundtrack, der immer für gute Stimmung im Wohnzimmer sorgt. Doch das allein reicht natürlich nicht aus, um einen guten Film zu erschaffen. Nächstes Mal klappt es vielleicht besser.
Für meinen Bericht stand mir die Blu-ray aus dem Hause Splendidfilm zur Verfügung. Diese ist mit einer Freigabe ab 18 Jahren ungekürzt und beinhaltet sogar einen Fan-Aufkleber und ein Wendecover. Gerade der Aufkleber ist eine ziemlich coole Idee. Die Bildqualität dieses Filmes ist leider nur im durchschnittlichen Bereich. Der Schärfegrad ist zwar gut, aber es gibt zu viel Rauschen und Unreinheiten. Das geht definitiv besser. Die HD-Tonspuren sind leider auch nicht so sehr HD, denn gerade die hinteren Boxen haben leider wenig zu tun und auch der Subwoofer hat meistens Pause. Das ist gerade bei den Kampfszenen sehr schade. Bonusmaterial gibt es nur wenig und muss hier auch nicht weiter erwähnt werden. Insgesamt handelt es sich wie beim Film selbst um eine durchschnittliche Veröffentlichung, die beim richtigen Preis durchaus attraktiv sein kann. Das Fazit von: Tobi
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Wir schreiben das Jahr 2039. Diverse Kriege haben den größten Teil der Menschheit vernichtet und es existieren keine Regierungen mehr. Stattdessen werden die neuen „Teile der Welt“ von mächtigen Konzernen geleitet. Einer dieser Konzerne heißt Mishima Zaibatsu, der sich für „Tekken“ verantwortlich zeichnet. Heihachi Mishima, Chef dieses Konzerns, veranstaltet hier jedes Jahr das Kampfsport-Ereignis „King Of Iron Fist Tournament“. Dabei treffen die besten Kämpfer der Welt aufeinander. Auch der junge Jin Kazama hat dieses Jahr vor daran teil zu nehmen. Er hat mit Heihachi noch eine Rechnung offen, denn dieser soll Schuld am Tode von Jins Mutter sein. Als Kämpfer aus dem Volk der Mitte nimmt Jin den Kampf gegen das Mishima-Imperium auf und stößt dabei schnell an seine Grenzen. Doch ein echter Kämpfer gibt niemals auf!


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