The Gambler

The Gambler

Originaltitel: The Gambler
Genre: Drama • Thriller
Regie: Rupert Wyatt
Hauptdarsteller: Mark Wahlberg
Laufzeit: DVD (106 Min) • BD (111 Min)
Label: Paramount Home Entertainment
FSK 12

The Gambler   30.06.2015 von Assimilator

Im Film The Gambler spielt Mark Wahlberg einen spielsüchtigen Universitätsprofessor. Wir sagen Euch, ob sich der Film lohnt ...

Jim Bennett (Mark Wahlberg) hat eigentlich ein gutes Leben. Seine Familie hat Geld, er wohnt in einem schönen Haus, fährt ein tolles Auto und unterrichtet Literatur an der Universät. In der Nacht zieht es Jim jedoch immer wieder in die illegalen Spielhallen von Mister Lee (Alvin Ing), demJim bereits 240.000 Dollar schuldet. Um eine Schulden zu begleichen, leiht er sich von Kredithai Neville Baraka (Michael K. Williams) nochmals 50.000 Dollar. 40.000 gibt er davon an Mister Lee, die restlichen 10.000 verspielt Jim jedoch innerhalb weniger Minuten. Sowohl Lee als auch Baraka geben Jim Bennett sieben Tage, um das Geld aufzutreiben. Am Tag darauf entdeckt er Amy (Brie Larson) in seiner Klasse und stellt fest, dass sie von allen Studenten die einzige mit Potenzial ist und freundet sich mit ihr an. Um seine Schulden zu begleichen überlegt Jim, sich Geld beim Kredithai Frank (John Goodman) zu leihen, dieser lehnt jedoch entschieden ab. In seiner Not wendet sich Jim an seine Mutter Roberta (Jessica Lang), welche ihm das Geld tatsächlich gibt. Während einer Nacht mit Amy verspielt Jim jedoch das komplette Geld seiner Mutter.

Kann Jim Bennett das Geld auftreiben?
 
The Gambler ist ein Film, der durch seine Ruhe besticht. Die Kamerafahrten sind ruhig, die Schnitte sind ruhig, die Musik ist ruhig. Leider wird dadurch der ganze Film sehr ruhig, um nicht zu sagen langweilig. Das Problem ist einfach, dass es an Tiefgang fehlt. Ich erfahre nichts weiter über den Charakter Jim Bennett, ich weiß nicht, warum Amy die einzige begabte Studentin ist … Alle Charaktere und Figuren im Film sind nur da, um ihren Zweck in der Story zu erfüllen, inklusive des Hauptcharakters. Dies wiederum macht es fast unmöglich die Charaktere zu mögen oder ein gewisses Mitgefühl für Jim und seine Spielsucht zu entwickeln. Mark Wahlberg schafft es dabei leider nicht einmal, diese Spielsucht vernünftig rüberzubringen. Warum das Geld der Mutter verspielt wird und Amy dies auch noch zulässt ist in diesem Film einfach unlogisch. Damit verkommt The Gambler relativ schnell zu einer Farce der Langeweile und man quält sich zum Ende. Hier hofft man, dass doch noch ein Zeichen gesetzt wird, aber auch das funktioniert nicht. Stattdessen gibt es ein klischeehaftes Happy End. So macht The Gambler einfach keinen Spaß.
 

Bildergalerie von The Gambler (18 Bilder)

Hierzulande erschien der Film auf DVD und Blu-ray. Letztere liefert dabei scharfe Bilder ohne irgendwelche störenden Partikel. Der Sound ist sehr frontlastig, kann aber dennoch überzeugen. Großes Lob gebührt Paramount für den Umfang des Films mit Sprachen und Untertiteln, da heute nur noch wenige Blu-rays so viele Möglichkeiten bieten. Außerdem gibt es diverse Special Features. 

Das Fazit von: Assimilator

Assimilator

Als ich das erste Mal von The Gambler hörte war mir sofort klar, worauf ich mich einlasse. Es handelt sich natürlich um einen Film über Spielsucht. Dieser ist jedoch anders als viele andere Filme einfach langweilig umgesetzt und die Charaktere lassen jeglichen Tiefgang vermissen und da die Schauspieler es nicht schaffen, diese Lücke zu füllen, wird der Film irgendwann langweilig. So erwischte ich mich selbst ein ums andere Mal dabei, wie ich dachte, dass Baraka Jim endlich umbringen soll, damit der Film vorbei ist. Wie der Film endet, soll natürlich nicht verraten werden - nur, dass das Ende sehr klischeehaft ist. Am Schluss gibt es von mir 5/10 Punkten, wobei nur die Namen auf dem Cover den Film vor der Bedeutungslosigkeit retten.


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