The House

The House

Originaltitel: House
Genre: Horror / Thriller
Regie: Robby Henson
Hauptdarsteller: Michael Madsen • Leslie Easterbrook • Bill Mose
Laufzeit: ca. 88 Minuten

The House   28.12.2009 von Panikmike

Jack und Stefanie sind auf dem Weg nach Hause. Doch wie es der Zufall so will, haben sie in einem abgelegenen Waldstück einen Autounfall und werden gezwungen, in einem nahe gelegenen Hotel eine Nacht zu verbringen. Doch „Das Haus“ ist nicht so, wie man sich eine Unterkunft vorstellt, eine Person namens Tin Man möchte ihnen an den Kragen…

Ein Ehepaar ist mit dem Auto unterwegs. Alles läuft super bis sie an eine Unfallstelle kommen, bei dem ein Polizist (Michael Madsen) und ein anderes Fahrzeug samt Insassen zu finden sind. Beide können aber nicht helfen und wollen schnellstmöglich nach Hause. Der Bulle gibt ihnen den Rat, sie sollen die Abkürzung durch den Wald nehmen. So fährt das Ehepaar nach dem Rat des Ordnungshüters, doch weil sie nicht aufpassen, bauen sie selbst einen Unfall. Das Auto kann nicht mehr weiterfahren, so müssen sie zu Fuß Hilfe holen. Da das Handy mitten im Wald auch nicht funktioniert, bleibt ihnen nichts anderes übrig. So gehen beide wieder zurück und finden dann eine kleine Villa am Stadtrand. Glücklicherweise ist es ein Hotel und so versuchen sie natürlich, einen Abschleppwagen zu organisieren. Das ist in dieser Gegend jedoch nicht ganz so einfach, sie stellen fest, dass dieser erst am darauffolgenden Tag kommen kann. So müssen sie wohl oder übel dort eine Nacht verbringen. Ein anderes Paar hatte ebenso einen Unfall und auch sie sind für eine Nacht im Hotel.

Das Personal des Hotels ist anfangs zwar seltsam, dennoch aber nett und freundlich. Doch relativ schnell entpuppt sich das Haus als ein Mysterium. Während des Abendessens mit den Hotelbesitzer versucht der legendäre „Tin Man“ ins Hotel einzudringen. Beide Paare werden aus Sicherheitsgründen etwas forsch von den Hoteliers in den Kühlraum gesperrt, jedoch ist die ganze Situation keinem der Vier koscher und sie beschließen kurzerhand den Spieß umzudrehen. Ergo schnappen sie sich Waffen und sperren die Besitzer in den Raum, um aus dem Hotel zu kommen und zu fliehen. Doch so leicht macht es der Tin Man niemanden, denn wenn er bis zum Sonnenaufgang eine Leiche bekommt, so tötet er alle, die auf dem Anwesen sind.

Die Geschichte ist nichts Neues, jedoch ist sie erfrischend und ein wenig anders. Der Film selbst lebt nicht von Gore- oder Splattereffekten, sondern von dem Mysterium und den Thriller-Elementen. Leider wird Michael Madsen auf dem Cover groß angepriesen, er selbst spielt jedoch nur eine kleine Rolle. Die Location im Film ist fast ausschließlich das Haus selbst, hier wurde alles unheimlich gestaltet. Das Bild ist zwar etwas grobkörnig, jedoch ist es im Gesamtbild absolut in Ordnung. In meinen Augen ist es zwar kein Film, den man auf Blu-ray kaufen muss, da hier das Bild besser sein hätte müssen, aber eine Verbesserung zur DVD sieht man auf jeden Fall. Natürlich ist der gesamte Film in 1080p, wie es sich für eine Blu-ray Veröffentlichung gehört!

Die Musik passt sehr gut zum gesamten Film, natürlich ist alles in einer gewissen Horroratmosphäre. Die deutschen Stimmen sind in Ordnung, beide Tonspuren (Deutsch und Englisch) werden in DTS-HD Master Audio 5.1 präsentiert.

Leider sind die Extras extrem mager ausgefallen, auf der blauen Scheibe befindet sich lediglich eine Trailershow und das Cover ist zum Wechseln gedacht, da innenliegend kein FSK Logo drauf ist. Mehr gibt es leider nicht, Sunfilm hat an dieser Stelle ein wenig gespart.


Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Schon nach wenigen Minuten hatte ich eine geteilte Meinung. Zum einen ist der Film gut, die Atmosphäre sehr gelungen und auch die Spannung wird in einem schönen Bogen erzählt. Auf der anderen Seite ziehen sich manche Szenen unnötig in die Länge, wobei der gesamte Film nur 88 Minuten hat. Ich hab die Filmvorlage (ein Roman von Frank Peretti und Ted Dekker) nicht gelesen, allerdings wenn man den Film gesehen hat, wird man auch auf das Buch neugierig. Alles in allem ist der Film trotzdem sehr gelungen, man ist gefesselt und wird sehr gut unterhalten.


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