The Last: Naruto The Movie

The Last: Naruto The Movie

Originaltitel: The Last - Naruto The Movie
Genre: Anime • Action
Regie: Tsuneo Kobayashi
Laufzeit: DVD (108 Min) • BD (112 Min)
Label: KSM Film
FSK 12

The Last: Naruto The Movie   03.12.2016 von LorD Avenger

Zwei Jahre sind nach dem vierten Shinobi Weltkrieg vergangen und unsere Helden finden sich zu Feierlichkeiten zusammen. Doch schon wartet eine neue Bedrohung auf sie: Der Mond ist dabei, alles Leben auf der Erde zu zerstören, und wie sich herausstellt, kommt die Gefahr nicht von ungefähr. Der geheimnisvolle, hasserfüllte Toneri Ōtsutsuki hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Menschheit auszulöschen. Als er Hinatas Schwester entführt, machen Naruto und sein Team sich auf, sie zu retten. Doch wie es scheint, hat er es eigentlich auf Hinata selbst abgesehen, die er die Byakugan-Prinzessin nennt. Nachdem Naruto und Hinata sich über Umwege ihre Liebe gestehen, ist für Naruto klar: das kann er nicht zulassen! Actionreich, dramatisch und mit einer guten Portion Humor, sowie dem Herzen am rechten Fleck, so kämpfen Naruto und seine Freunde für Gerechtigkeit und Frieden.

 

Wow. Ich erwartete guten Durchschnitt wie bei den anderen Naruto-Filmen ebenfalls (mit Ausnahme von Movie 3 vielleicht), aber das würde The Last nicht gerecht werden. Angesetzt nach der bereits beendeten Serie, bzw. vor dem allerletzten Kapitel, ist Kakashi Hokage und Naruto samt Freunden sind allesamt erwachsen und angesehen im gesamten Dorf. Schnell wird klar, dass der Fokus des Films auf einem ganz klassischen Thema liegen wird: Der Liebe. Wer die Serie noch nicht beendet hat und nicht gespoilert werden möchte, der sollte spätestens hier aufhören zu lesen und die Bewertung oben rechts für sich sprechen lassen. Nachdem Naruto ja viele hundert Folgen nur Augen für die unerreichbare Sakura hatte, schockte man uns im glorreichen Ende damit, dass er schließlich jemand völlig anderen abbekommt: Die schüchterne Hinata, die wiederum seit Urzeiten auf Naruto steht und bei der man sich dann im Finale wundert: Wie zum Geier ist das denn jetzt zustande gekommen?! Eine totale Harry Potter-Ginny Weasley-Situation, nur mit noch weniger Andeutungen im Vorfeld. Dieser Film allerdings klärt uns auf - und er macht es verdammt gut.

 

Auch brauch man keine Angst vor der Love-Story zu haben. Ja, sie schwimmt unterschwellig die ganze Zeit mit und mündet in ein kitschig-schönes Happy End, aber alles dazwischen ist so Naruto, wie es die letzten 100 Folgen der Serie nicht geschafft haben. Viele Charaktere, ein wirklich interessanter, übermächtiger Feind, der die ganze Menschheit auszulöschen droht und wegen dem diese sich zusammenschließen muss. Alle wichtigen Charaktere sind dabei, alle haben ihren Auftritt und im Mittelpunkt der neue, schon lange nicht mehr trottelige Naruto, der vom verstoßenen Kind zum Volkshelden aufgestiegen ist und sich langsam über seine Gefühle gegenüber der Frau klar wird, die immer für ihn da war. Das wird übrigens mit zahlreichen Flashbacks aus der ganzen Serie unterstrichen, allerdings nicht mit gewöhnlichen langweiligen Flashbacks, wie wir sie als Filler in Anime-Serien kennen, sondern aus clever durchdachten surrealen Rückblenden. Naruto und Hinata durchlaufen ihre Erinnerungen an gemeinsame Ereignisse erneut, wobei Vergangenheit und Gegenwart aber auf äußerst interessante Art und Weise miteinander verschmelzen und das Altbekannte fast so spannend machen wie die apokalyptische Haupthandlung, um den auf die Erde stürzenden Mond. Überhaupt nimmt der Film Dimensionen an, die man so in der Serie nie zuvor gesehen hat und die alle hervorragend passen und funktionieren.

 

Bildergalerie von The Last: Naruto The Movie (5 Bilder)


Das Fazit von: LorD Avenger

 LorD Avenger

Für mich, den das Ende der Serie sehr enttäuschend getroffen hat, der aber auch schon viele Folgen zuvor bereits sehr unzufrieden mit der sich hinziehenden Geschichte war, ist The Last wirklich genau das: Nicht das Letzte, sondern das wahre Ende von Naruto. Alle sind erwachsen, haben sich quasi fertig entwickelt, finden zueinander und kämpfen gegen einen letzten übermächtigen Feind, der nicht nur machtvoll ist, sondern auch interessant und facettenreich. Die Liebesgeschichte wird so großartig in die actionreiche Rahmenhandlung eingebunden, dass einen nicht einmal Flashbacks stören und dass selbst ich am Ende, der sie nie wirklich leiden konnte, Hinata meinen Segen gebe. Ein absolutes Muss für jeden Fan!


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