The Last Stand

The Last Stand

Originaltitel: The Last Stand
Genre: Action
Regie: Kim Jee-woon
Hauptdarsteller: Arnold Schwarzenegger
Laufzeit: Ca. 103 Minuten (DVD)
Label: Splendidfilm
FSK 18

The Last Stand   12.06.2013 von Panikmike

2003 sah man Arnold Schwarzenegger das letzte Mal als Schauspieler in Terminator 3 – Rebellion der Maschinen. 10 Jahre später erscheint nun endlich wieder ein Film mit dem bekannten Actionstar. Und obwohl Arnie alt geworden ist, kann er den Zuschauer dennoch unterhalten. Ob jedoch The Last Stand als Gesamtwerk überzeugen kann?

 

Sheriff Owens (Arnold Schwarzenegger) ist ein erfahrener Cop, der sich nach einem Massaker bei der LAPD zurückgezogen hat. Nun ist er in der kleinen Provinzstadt Sommerton und genießt dort seinen Job als Sheriff. Viele Verbrechen passieren dort nicht, die meiste Zeit schreibt er Strafzettel für Falschparker und kümmert sich um Lewis Dinkum (Johnny Knoxville), der antike Waffen sammelt und diese immer wieder zum Spaß illegal abfeuert.

 

Eines Nachts allerdings wendet sich das Schicksal. Der Drogenboss Gabriel Cortez (Eduardo Noriega) entkommt spektakulär dem FBI und wird dann unter der Führung von Agent John Bannister (Forest Whitaker) verfolgt. Cortez hat zusammen mit seinen Männern einen intelligenten Fluchtplan entwickelt und muss dafür durch die Stadt Sommerton fahren. Zusammen mit einer Geisel und einer 1.000 PS starken Corvette C6 ZR1 rast er durch die Straßen, um schnellstmöglich an die mexikanische Grenze zu gelangen. Dort wird von seinen Komplizen eine mobile Brücke gebaut, die Cortez nach Mexico bringen soll.

 

Owens und seine Deputies entschließen sich, die Stadt zu verbarrikadieren, zusammen mit Lewis starke Waffen zu organisieren und somit Cortez einen Strich durch die Rechnung zu machen. Eine Schlacht beginnt, die nicht nur einen toten Deputy fordert…

 

Eines muss man Arnie lassen: Auch wenn er mittlerweile alt ist und seit 10 Jahren nicht mehr auf der Leinwand zu sehen war, kann er trotzdem noch den Actionstar ausleben. The Last Stand ist zwar in meinen Augen kein wirklich guter Film, dennoch ist ein Unterhaltungswert gegeben, der bis zum Ende anhält. Der Charakter des Sheriffs ist allerdings nicht im Vordergrund, die Rolle von Arnie geht ein wenig unter. Man hätte ihn zu jederzeit austauschen können, dennoch bringt er den gewollten Humor und auch die Actionszenen gut rüber. Der restliche Cast ist gelungen, Johnny Knoxville ist wieder einmal ein kleiner Verrückter, der FBI-Agent wir gut von Forrest Whitaker gespielt und auch der Bösewicht kann überzeugen. Alles in allem ist The Last Stand kein Pflichtfilm, aber ein Werk, das man zumindest als Arnie-Fan gesehen haben sollte.

 

Bildergalerie von The Last Stand (10 Bilder)

Qualitativ gibt es bei der DVD kaum etwas Negatives zu berichten. Das Bild kann sich sehen lassen, es gibt kaum Artefakte und die Farben sind sehr natürlich. Beim Ton ist es ein wenig anders: Ich hätte mir mehr Effekte aus meiner Dolby-Digital-Anlage gewünscht. Dafür ist aber die Kanaltrennung sauber und die Stimmen sind jederzeit verständlich. Fans sollten sich die Extras nicht entgehen lassen, denn neben gelöschten und erweiterten Szenen sind auch das Interview mit Arnie und das Making Of sehr interessant.


Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Ich habe mir ehrlich gesagt von dem Film nichts erwartet und das war auch gut so. Arnie ist alt geworden, dennoch macht er seine Sache gut und spielt gekonnt den Sheriff.  The Last Stand ist voller Action, toller Schauspieler und schöner Settings. Die Geschichte ist zu vernachlässigen, denn was wirklich Neues wird an dieser Stelle nicht geboten. Aber die Mischung machts, der Zuschauer wird die komplette Zeit unterhalten - alleine Johnny Knoxville ist wieder einmal grandios. Der Fan sollte sich beim Kauf aber vergewissern, dass es sich um die ungekürzte Version handelt. Auch wenn in der FSK 18-Version nur 22 Sekunden mehr zu sehen sind, so sind diese auf alle Fälle lohnenswert. Wer Arnie mag und sein Comeback sehen möchte, der sollte sich The Last Stand auf alle Fälle zu Gemüte führen.


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