X-Men: Dark Phoenix

X-Men: Dark Phoenix

Originaltitel: Dark Phoenix
Genre: Action-Science-Fiction
Regie: Simon Kinberg
Hauptdarsteller: James McAvoy
Laufzeit: DVD (110 Min) • BD (114 Min)
Label: Fox Deutschland
FSK 12

X-Men: Dark Phoenix   17.10.2019 von Panikmike

Vor über drei Jahren erschien X-Men Apocalypse von Regisseur Bryan Singer, der beim neuen Teil aber nicht mehr die Finger im Spiel hatte. Drehbuchautor und Produzent Simon Kinberg setzte sich bei X-Men Dark Phoenix auf den Regiestuhl und wir schauen mal, ob sich der Film und zugleich der Abschluss der X-Men Saga lohnt…

 

Inhalt

 

Anfang der 1990er werden die X-Men von den Menschen geschätzt und gefeiert, Charles Xavier (James McAvoy) hat es nach langer Zeit geschafft, eine Akzeptanz in der Gesellschaft zu schaffen. Eines Tages bekommt Xavier einen Anruf vom Präsidenten, mit der Bitte, bei einer Weltraummission zu helfen. Ein Raumschiff befindet sich in Not und nur die X-Men könnten nun noch helfen. Ohne zu überlegen schickt der Professor seine besten Männer und Frauen ins All, darunter Beast (Nicholas Hoult), Raven (Jennifer Lawrence), Storm (Alexandra Shipp) und auch Jean Grey (Sophie Turner), die sich aber noch sehr unsicher ist. Kurz bevor alle Insassen des Raumschiffs gerettet sind und die Mission abgeschlossen wäre, passiert eine Katastrophe: Jean kollidiert mit einer unbekannten Energiequelle und scheint zu sterben. Minuten später stellt sich aber heraus, dass sie überlebt hat und ihre Kräfte steigen, was sie aber nicht kontrollieren kann…

 

X-Men Dark Phoenix hatte und hat es nicht leicht, viele Fans und auch Kritiker auf unserem Erdball waren vom Abschluss der X-Men Geschichte enttäuscht. Dies liegt zum einen am dünnen Drehbuch, denn es gibt wenig Raum für Charakterzeichnungen und so manche Dialoge sind eher zum Lachen als zum Unterhalten. Zum anderen gibt es einige Unlogiken und auch eine seltsame Geschichte, die vielen Fans nicht schmeckte. Dass Mutanten gegen Mutanten kämpfen und sich für bzw. gegen die Übermacht stellen war Bryan Singer anscheinend nicht genug, denn er führte noch eine Alienrasse ein, die leider sehr farblos und unbedeutend bleibt. Die Herkunft stammt zwar aus einer Comic-Vorlage, wurde hier aber etwas seltsam ein- bzw. umgesetzt. Generell fehlt es dem Film an Tiefe, dennoch gibt es auch viel Positives zu berichten. Die Schauspieler machen allesamt eine gute Figur, einzig und allein Sophie Turner kommt in manchen Szenen nicht so rüber, als man es sich gerne gewünscht hätte. Dazu kommen sehr schöne CGI-Effekte und auch neue Ideen, die in den Szenen sehr gut platziert wurden. Die Action kommt nicht zu kurz und auch die Kampfchoreografien sind gelungen, leider wurde der Fokus daraufgelegt und nicht – wie es eigentlich sein sollte – auf die Charaktere und die Geschichte der einzelnen X-Men.

 

Bildergalerie von X-Men: Dark Phoenix (11 Bilder)

Details der Blu-ray

 

Die Qualität kann sich sehen und auch hören lassen. Besonders die Weltraum- und CGI-Szenen sehen fantastisch aus und kommen ohne Makel daher. Die Farben sind sehr natürlich und an Kontrast mangelt es nicht. Dabei kann die Dolby-Digital-Anlage sehr gut unterstützen, die Musik passt gut zu den Szenen und schallen dynamisch und voller Druck aus den Boxen. Dabei darf der Bass auch kräftig mitmischen, die Stimmen sind aber zu jederzeit gut zu verstehen. An Extras gibt es neben einem Audiokommentar vom Regisseur auch noch entfallene Szenen, ein Making of und noch mehr.


Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Ich mag die Mutanten und auch jeden einzelnen Film, im Vorgänger X-Men Apocalypse allerdings war für mich alles zu dick aufgetragen. Daher habe ich X-Men Dark Phoenix genossen und ehrlich gesagt hat er mir auch besser gefallen. Dass der Film anfangs ein wenig unlogisch ist, wenn man das Ende von Apocalypse betrachtet war mir egal, viele haben dies aber bemängelt. Ebenso finde ich es nicht so tragisch, dass Sophie Turner sich in ihrer Figur nicht so entfalten konnte. Ich mag sie dennoch und auch ihre schauspielerischen Qualitäten. Für mich ist Dark Phoenix ein gelungener Abschluss, der mir wirklich Spaß gemacht hat – sogar besser als Apocalypse!


Die letzten Artikel des Redakteurs:




Kommentare[X]

[X] schließen