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Private Property
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BEWERTUNG |
26.04.2026 von MarSMit Private Property - Somebody´s Always Watching veröffentlicht Busch Media Group das Remake zum seinerzeit schockierenden Thriller Privatbesitz aus dem Jahr 1960. Wir haben uns den (vermeintlichen) Erotik-Thriller für Euch angesehen...
Die bislang erfolglose Schauspielerin Kathryn Carlyle (Ashley Benson) ist gelangweilt von ihrer Ehe mit dem erfolgreichen Filmproduzenten Richard (Jay Pharoah), der ihr zwar ein Luxusleben in den Hollywood Hills ermöglicht, jedoch kaum selbst Zuhause ist. Da kommt Kathryn ihr neuer Gärtner Ben (Shiloh Fernandez) gerade recht, der sich ganz offensichtlich nicht nur für ihre Pflanzen, sondern auch für sie zu interessieren scheint. Trotz ihres unterschiedlichen gesellschaftlichen Standes kommen sich die beiden schließlich näher, doch Ben ist nicht der, für den er sich ausgibt...
Ein aufreizendes Covermotiv mit Ashley Benson (bekannt aus Pretty Little Liars) in Bikini-Großaufnahme, dazu beworben als Erotik-Thriller. Sex Sells wie es so schön heißt. Nur dass in Private Property - Somebody´s Always Watching ungefähr so viel Erotik steckt wie in eine Folge Desperate Housewives. Mit dem Unterschied, dass Desperate Housewives zumindest unterhaltsam und witzig ist und sogar eine gelungene Haupthandlung liefert, wogegen Private Property ein Klischee nach dem anderen abspult, und dadurch trotz der bemüht aufgebauten Erzählstruktur keinerlei Spannung aufzubauen weiß. Stattdessen läuft hier alles absolut vorhersehbar ab, und wirkt wie der hundertste Aufguss bekannter Elemente - wofür übrigens auch der aufdringliche Soundtrack spricht, der direkt einem 80er-Jahre Film entsprungen sein könnte. Schauspielerisch bewegt sich in Private Property alles auf solidem TV-Niveau, ohne dass irgendjemand positiv oder überaus negativ hervorstechen würde, was nur weiterhin unterstreicht, dass man es hier mit einem simplen Film von der Stange zu tun hat. Das Original aus dem Jahr 1960 galt seinerzeit als verstörend und zählte lange Zeit als "Lost Film". Das Remake dagegen ist banale und austauschbare Thrillerkost nach Schema F, bei dem es wohl niemanden stören würde, wenn er ebenfalls zu einem "Lost Film" werden würde...
Details der Blu-ray
Die Blu-ray liefert ein insgesamt sauberes, scharfes und detailreiches Bild mit satter, kräftiger Farbdarstellung und einem ausgewogenen Kontrastumfang. Der Schwarzwert ist ebenfalls gut eingestellt. Nur selten brechen die sehr guten Gesamtwerte ein wenig ein, dies betrifft aber überwiegend einige absichtlich stilisierte Sequenzen. Die Tonspur bleibt recht frontlastig und allgemein frei von Dynamik oder Raumwirkung, während die Dialoge zwar klar und gut verständlich wiedergegeben werden, dabei aber ein wenig dumpf klingen. Cover & Bilder © Busch Media Group GmbH Das Fazit von: MarS
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