Agatha Christie - Hercule Poirot: The London Case

Agatha Christie - Hercule Poirot: The London Case

Publisher: Microids
Entwicklerstudio: Blazing Griffin
Genre: Point-and-Click-Adventure
Art: Midprice
Erscheinungsdatum: 29.08.2023
USK 12

Agatha Christie - Hercule Poirot: The London Case   13.10.2023 von Born2bewild

Hercule Poirot ist Rätsel- und Krimifans ganz sicher ein Begriff. Er ist der berühmteste Inspektor in ganz Belgien und auch darüber hinaus. In London Case geht es dieses Mal allerdings nicht um einen Mord, sondern ein Gemälde…

 

Der Einstieg - Prolog

 

Wir befinden uns auf einem kleinen Schiff, das von Eindhoven nach Denver übersetzt. Auf dem Deck halten wir Ausschau nach einem uns unbekannten Kontakt, mit dem wir uns hier treffen sollen. Plötzlich spricht uns ein gut aussehender junger Mann an. Es handelt sich um Arthur Hastings, einen „Versicherungsexperten“ wie wir später erfahren. Und ja, er ist unser Kontakt, aber auch das erfahren wir erst später. Es geht um das wertvolle Gemälde „reumütige Magdalena“, das in London ausgestellt werden soll. Es ist das Herzstück der Ausstellung. Plötzlich gibt es einen weiblichen Schrei im Hintergrund. Eine Dame streitet anschließend mit einem Schiffsangestellten und der Inhalt ihres Koffers ist auf dem Deck verteilt. Ihr ist ein wichtiger Gegenstand abhandengekommen und schon haben wir unseren ersten „Fall“. Einer Dame in Not muss man schließlich Hilfe anbieten. Miss Florence Farquhar ist sehr erleichtert, dass wir ihr helfen wollen. Auch eine geheimnisvolle junge Russin namens Anastasia Babanin bietet ihre Hilfe an. Nach einigen kleinen Einführungen in die Spielmechanik, vor allem das Kombinieren und Auswerten der Beweise, taucht das Etui zufällig wieder auf. Wir wissen nicht genau, wem wir jetzt trauen dürfen, aber lassen wir uns doch überraschen und gehen mit dem von Hercule Poirot gewohnten Scharfsinn an die Sache…

 

Das Spiel

 

Der Einstieg hat uns jetzt alle wichtigen Komponenten des Spiels gezeigt, die wir in den anschließenden Kapiteln anwenden müssen. Hier gibt es das Inventar, das an gewissen Stellen genutzt werden kann. Das ist immer dann der Fall, wenn ein Gegenstand nicht nur untersucht, sondern mit Rechtsklick der Maus auch mit ihm interagiert werden kann. Einige Gegenstände oder kleine, begrenzte Orte (wie zum Beispiel ein Schreibtisch) müssen genauer untersucht werden. Dann hat man die Angabe wie viele Hinweise gefunden werden müssen, um auch hieraus gewisse Schlüsse ziehen zu können. Wir haben zudem noch oben rechts neben dem Inventar einen weiteren Button, der uns zu den Zielen führt. Hier können wir zum Beispiel sehen, welche Aufgaben wir aktuell erledigen sollten. Außerdem sind dort alle Gedankenkarten, die für die Kombinationen je Aufgabe zuständig sind. Es wird immer die Anzahl der möglichen Kombinationen angezeigt, wenn man über die Gedankenkarte fährt oder sie öffnet. Aus jeder hergestellten Verbindung ergibt sich immer ein neuer Hinweis, der ggf. wieder kombiniert werden kann mit den vorhandenen.

 

Es geht also ganz generell um das Lösen von Rätseln unter Zuhilfenahme der Kombinationsfähigkeit eines hochdekorierten Ermittlers.

 

Bildergalerie von Agatha Christie - Hercule Poirot: The London Case (5 Bilder)



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Das Fazit von: Born2bewild

Born2bewild

Josi:

Ich habe das Spiel bisher nicht zu Ende gespielt, aber mir gefällt die Idee mit den Gedankensträngen und dem Neuknüpfen der Hinweise sehr interessant. Schon immer waren Point-and-Click-Adventure meine Favoriten am PC (Erst Monkey Island, dann Baphomets Fluch). Zuletzt habe ich auch die Verfilmungen von Agatha Christie gesehen und fand sie wirklich fabelhaft. Die grafische Umsetzung des Spieles ist für mich in Ordnung, ein typischer klassischer Stil in meinen Augen. Ansonsten sind die Rätsel und das Finden von Hinweisen nicht extrem anspruchsvoll, die Verknüpfungen manchmal schon - das Spiel hilft einem dann aber weiter. Eine solide Leistung mit einem Highlight, daher 8/10 Punkte von mir dafür.


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