Bad Moms

Bad Moms

Originaltitel: Bad Moms
Genre: Komödie
Regie: Jon Lucas. Scott Moore
Hauptdarsteller: Mila Kunis
Laufzeit: DVD (98 Min) • BD (101 Min)
Label: Tobis
FSK 12

Bad Moms   24.01.2017 von Panikmike

Wer Komödien aus Amerika mag, der sollte sich den neuen Partyspaß der Macher der Hangover-Trilogie nicht entgehen lassen. Bad Moms richtet sich zwar eher an das weibliche Geschlecht, doch auch Männer haben was zu lachen. Ob der Film wirklich überzeugen kann, oder ob Redakteur Panikmike vor Schluss sein Heimkino verlassen hat, könnt Ihr hier nachlesen…

 

Amy Mitchell (Mila Kunis) ist eine junge Mutter, die ihr Leben durch ihren Alltag aber nicht auf die Reihe bekommt. Selbst wenn der Tag 30 Stunden hätte, würde sie ihre Termine nicht pünktlich wahrnehmen können. Ihr Mann ist ein faules Stück, ihre Kinder sind im anstrengenden Schulkindalter, in ihrem Job arbeitet sie wöchentlich unentgeltlich Überstunden ab und Freizeit ist für sie ein Fremdwort. Als sie eines Tages herausfindet, dass sie ihr Mann Mike (David Walton) seit über 10 Monaten mit einer Internetbekanntschaft betrügt, ist für sie der Ofen aus. Gleichzeitig lernt sie die brave Kiki (Kristen Bell) und die etwas schlüpfrige Carla (Kathlyn Hahn) kennen und lässt es mit ihren neuen Freundinnen von nun an absolut krachen. Als die unverschämte Gwendolyn (Christina Applegate) dann auch noch ihre Macht an der Schule ausspielt und Amys Tochter aus der Startaufstellung des Fußballteams nehmen lässt, gibt es für sie nur einen Ausweg: das Battle of the Moms…

 

Jon Lucas und Scott More konnten mit der Hangover-Trilogie schon ihren Humor beweisen, auch wenn der dritte Teil bei den Fans nicht mehr wirklich ankam. Daher musste auch etwas Neues her und es war naheliegend, Frauen als Hauptcharaktere einzusetzen. Storytechnisch bietet Bad Moms kaum Abwechslung zu herkömmlichen Komödien, was aber auch nicht sein muss.  Die geballte Frauenpower und die unterschiedlichen Charaktere passen gut zusammen und wurden von Mila Kunis, Kristen Bell und Kathlyn Hahn gut umgesetzt. Besonders Letztere kann durch ihren etwas schroffen Ton und ihre perversen Aussagen überzeugen. Dabei sind die Tonart und die Wortwahl nie komplett unter der Gürtellinie, wobei diese durchaus in manchen Situationen angekratzt wird. Alles ist aber in Maßen vorhanden, was auch gut so ist.  Christina Applegate als Schulsprecherin macht im Film ebenso eine gute Figur, ihre Zeiten als Dumpfbacke sind ja schon lange vorbei. Alles in allem lieferte das Regie-Duo eine solide Komödie ab, welche gute Schauspieler, viele Gags und auch eine nachvollziehbare aber übertriebene Story liefert.

 

Bildergalerie von Bad Moms (10 Bilder)

Die Blu-ray kommt dabei mit sehr guten Bildern daher, alles ist stets scharf und auch voller Kontrast. Schwarz ist auch schwarz und die Farben kommen in den meisten Szenen auch sehr natürlich zur Geltung. Tontechnisch darf man sich als Fan allerdings keine Wunder erwarten. Wie bei einer Komödie üblich spielt sich vieles im vorderen Bereich ab, doch auch die hinteren Boxen der Dolby-Digital-Anlage dürfen in manchen Szenen mitspielen. Der Bass hat die meiste Zeit seine Ruhe, doch besonders in der Party-Szene bei Amy zu Hause kann man sich vor Brummen und Wumms kaum noch retten. An Extras spendierten die Macher sehr viele Infos rund um den Film, ein Making Of, Interviews und vieles mehr.


Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Als Bad Moms damals im Kino lief, habe ich im Radio des Öfteren einen Trailer gehört und war ehrlich gesagt wenig begeistert. Für mich hat sich alles wie ein billiger Abklatsch von Hangover oder einem Film dieser Art angehört, und auch die Wortwahl ging in Richtung unterste Schublade. Dennoch hat mich der Film irgendwie interessiert, sodass ich ihn an einem Abend im Heimkino zum Blu-ray Start ansehen musste. Auch wenn er für mich nur im Mittelmaß anzusiedeln ist, so macht er die meiste Zeit dennoch Spaß und man kann auch des Öfteren lachen. Wer die Schauspielerinnen mag und generell auch die Filme von Jon Lucas und Scott Moore, der sollte auch einen Blick darauf werfen. Ich selbst hätte 6 von 10 Punkten vergeben, pendle mich aber aufgrund der Meinung meiner beiden Mädels auf 7 von 10 Punkten ein. Da es in meinen Augen eher ein Frauenfilm ist, gibt es dieses Mal eine Ausnahme, dass ich andere Wertungen miteinfließen lasse.


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