Battlefleet Gothic: Armada 2 Beta

Battlefleet Gothic: Armada 2 Beta

Publisher: Focus Home Interactive
Entwicklerstudio: Tindalos Interactive
Genre: Strategie
Sub-Genre: Echtzeitstrategie
Art: Midprice
Erscheinungsdatum: 05.12.2018

Battlefleet Gothic: Armada 2 Beta   17.12.2018 von VanTom

Wieder wird der Gothic Sektor im Warhammer 40.000-Universum von Kämpfen erschüttert. Im Rahmen der Preorder ist eine spielbare Beta-Version von Battlefleet Gothic: Armada 2 erschienen. Beta-Lordadmiral VanTom hat wieder das Kommando übernommen und erläutert seine Eindrücke vom kommenden Strategiespiel...

 

Der Nachfolger von Battlefleet Gothic: Armada, welches eine 8er-Wertung abgeräumt hat, spielt natürlich wieder im Warhammer 40.000-Universum. Direkt nach dem Start erscheint der Beta-Disclaimer und klärt den geneigten Spieler der Beta darüber auf, dass dies eine Beta-Version ist und mit welchem Funktionsumfang der Spieler denn rechnen kann. So erfahre ich, dass zwei Missionen aus dem Prolog spielbar sind, welche auch das Tutorial bilden. Weiter sind alle 12 Fraktionen aus der finalen Version bereits spielbar, welche in 1 gegen 1 oder 2 gegen 2-Kämpfen mit einem Computergegner oder menschlichen Gegnern eingesetzt werden können. Und ich kann lesen, dass das Spiel am 24.01.2019 erscheinen wird. Als alter Singleplayer-Veteran schaue ich mich natürlich als erstes die beiden Missionen an und wähle eine neue Campaign. Hier kann ich nur die Kampagne The Battle of Cadia auswählen. Warhammer 40.000-Fans wissen natürlich direkt, dass Cadia eine imperiale Festungswelt am Rande des Wirbels des Chaos ist. Der Wirbel des Chaos ist eine Überlappung von Realraum und Warp. Die Mächte des Chaos haben hier ihre Machtbasis und die Verräterlegionen sind zum großen Teil hierher geflohen um den Zorn des Imperiums zu entgehen.

 

Der Beschreibungstext sagt, dass die Legionen des Chaos Cadia belagern. Noch hält die Verteidigung. Nach Klicken auf „Play the Campaign“ wird der Spieler direkt von einer beeindruckenden Sequenz begrüßt, welche den Spieler in die Situation einführt. Die schwarze Flotte, bestehend aus Verrätern, Häretikern, Dämonen und Verrückten, ist unterwegs auf dem 13. schwarzen Kreuzzug. Die bedrängten Verteidiger sind mit einer Blackstone Fortress konfrontiert. In der ersten Mission übernimmt der Spieler die Rolle eines Space Marine-Kommandanten, Sven Bloodhowl, vom Orden der Space Wolves. Dieser befehligt mit der Firemane's Fang eine Battle Barge MK1. Im Rahmen des Tutorials bekommt der Spieler die Steuerungselemente als Missionsziele erklärt. Um diese Mission also abschließen zu können, muss er die einzelnen Steueraktionen zumindest einmal ausgeführt haben. So steuere ich mein Schiff durch ein Minenfeld und werde von feindlichen Schiffen es Chaos verfolgt, welche zu gerne ein Spacemarineschiff zerstören wollen. Ich kann das sichere Ende des Minenfelds erreichen, während die feindlichen Kräfte durch das Minenfeld vernichtet werden. Als nächstes prüfe ich die Identität eines nicht identifizierten Schiffes, welches sich als feindliches Schiff herausstellt. Dabei lerne ich weitere Möglichkeiten meines Schiffs kennen, z.B. einen Lighning Strike, welcher sich gegen die Verteidigungstruppen eines Schiffs richtet. Dabei gibt es drei Stufen. In der ersten Stufe hat das angegriffene Schiff 1/3 der Verteidiger verloren. Damit erleidet es einen kritischen Treffer und der Cooldown von Waffen und Skills dauern 10% länger. Bei schweren Verlusten erleidet das Schiffe zwei kritische Treffer und die Cooldown-Zeit verlängert sich um 20%. Sind alle verteidigenden Truppen eines Schiffs ausgeschaltet, treibt das Schiff unkontrolliert im All. Es ist nur noch eine treibende Schiffshülle. Nachdem Sieg über das einzelne Schiff, wird ein weiteres Schiff identifiziert. Dabei handelt es sich um ein imperiales Schiff. Die Crew reagiert nicht und das Schiff treibt nur im All. Ich schicke Truppe auf das Schiff um es wieder flugfähig zu machen. Mein Eisenpriester (Chefingenieur) teilt mir mit, dass das Schiffe schwer beschädigt ist und somit nicht von Nutzen sein kann. Ich schicke das Schiff aus der Kampfzone und erfahre so, dass Schiffe per Emergency Warp-Sprung sich aus dem Kamp zurückziehen können. Dabei besteht aber das Risiko, dass das Schiff beschädigt oder zerstört wird. Als nächstes muss ich mein Schiff gegen drei angreifende Schiffe verteidigen. Dabei merkt der Spieler deutlich, dass er es mit Raumschiffen zu tun hat. Wenn ein Schiff sich in eine Richtung bewegt, muss es wenn es in eine andere Richtung möchte erst mal Energie aufbringen um in diese Richtung zu wechseln. Der Spieler klickt also nicht einfach und das Schiff bewegt sich, sondern eine Richtungsänderung will gut geplant sein. Als nächstes trifft mein einzelnes Schiff auf die Festung - ein tödlicher Kampf beginnt...

 

In der zweiten Mission bekommt der Spieler schon das Kommando über mehr als ein Schiff der imperialen Flotte... Wie schon im Vorgänger ist der Spieler eher Kommandant einer Flotte als nur eines einzelnen Schiffes. Dabei setzt er fest, welche Schiffe wo am Rand des Schlachtfeldes aufgestellt werden. Dabei kann der Spieler dann seine gesamte Flotte steuern oder auch nur das einzelne Schiff. Letzteres wird aber im unübersichtlichen Kampfgeschehen doch sehr mühsam. Alles in allem spielen sich die beiden ersten Missionen sehr ähnlich zum ersten Teil. Die Videopräsentationen vor oder nach den Missionen machen aber einen guten Eindruck und sind sehr bombastisch. Der Spieler kann sehr nah an das Spielgeschehen heranzoomen und somit auch Details der Schiffe erkennen. Die Missionen sind spannend aufgebaut und vermitteln die Spielsteuerung gut. Ich bin sehr gespannt, welche Geschichte dem Einzelspieler erzählt wird.

 

Bildergalerie von Battlefleet Gothic: Armada 2 Beta (11 Bilder)

Im Mehrspieler-Teil kann der Spieler sich einer der 12 Fraktionen anschließen. Diese unterscheiden sich ebenfalls in Unterfraktionen, was aber mehr kosmetische Gründe hat. Wählt der Spieler also die Spacemarines aus, so kann er aus verschiedenen Orden auswählen. Ähnlich ist es bei den Kräften des Chaos. Anschließend kann er Skills und Upgrades eines Kommandanten auswählen. z.B. 1st Company Terminators. Diese verstärken den Lightning Strike für das Flaggschiff. Als Flotte kann der Spiele verschiedene vordefinierte Flotten nehmen oder sich selbst eine Flotte zusammenstellen, welche durch eine Anzahl von Punkten begrenzt wird. Jedes Schiff kostet eine gewisse Anzahl von Punkten. Anschließend kann einer oder mehrere Gegner und Mitspieler gesucht werden und die Schlacht beginnt mit dem Aufstellen der Schiffe im Kampfgebiet.

 

Die Musik, Sound und die Grafik sind angemessen und machen Spaß. Wie es sich für ein Warhammer 40.000-Spiel gehört ist es düster gehalten. Man spürt förmlich der Verzweiflung der Verteidiger der Menschheit gegen die Horden des Chaos. Die Möglichkeiten über Skills und Upgrades seinen Kommandanten anzupassen ist im Mehrspieler-Teil auch sehr interessant und bietet taktische Möglichkeiten. Alles im allem kann man sehr gespannt auf den Release sein.


Das Fazit von: VanTom

VanTom

 

Für eine erste Beta macht Battlefleet Gothic: Armada 2 schon einen sehr guten Eindruck, auch wenn überall "Work in Progress" steht. Sicherlich wird sich das Ein oder Andere noch ändern, aber der jetzige Stand machen schon Spaß und vor allem Lust auf mehr. Ich war richtig traurig, dass ich nach dem Ende der zweiten Mission nicht weitermachen konnte. Es ist zu hoffen, dass die hohe Qualität der Einzelspieler-Missionen gehalten und natürlich auch noch weiter ausgebaut wird. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt auf die Vollversion!


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