Bled - Jede Sucht hat ihren Preis

Bled - Jede Sucht hat ihren Preis

Originaltitel: Bled - Every Addiction has its Price
Genre: Horror
Regie: Christopher Hutson
Hauptdarsteller: Jennifer Lee Wiggins
Laufzeit: ca. 91 Minuten
Label: MIG Filmgroup
FSK 16

Bled - Jede Sucht hat ihren Preis   10.02.2011 von CricketTomcat

Diesmal sind es wieder Vampire, die uns das Gruseln lehren sollen. Mit Bled – Jede Sucht hat ihren Preis kommt ein neuer Horrorfilm vom Produzenten von The Texas Chainsaw Massacre in den Handel. Doch wird dieser Film die Horrorgemeinde begeistern und erwartet uns mehr als nur „Sex, Drugs and Vampires“? Dies erfahrt Ihr hier…

Die Hauptperson Sai ist eine Künstlerin, lebt in New York und stellt dort auch ihre Gemälde aus. Eines Tages lernt sie Renfield kennen, der sich auch für Kunst interessiert und ihre düsteren Ausstellungsstücke bewundert. Schon nach kurzer Zeit gehört Renfield zum Freundeskreis von Sai und merkt, dass jeder von ihnen gerne einmal Drogen konsumiert. Renfield besitzt eine Rinde aus Osteuropa, dessen Harz man rauchen kann und somit in eine Art Traum versetzt wird. Er verspricht Sai, dass sie nur das erleben wird, was sie sich gerade vorstellt und jederzeit wieder aus ihrem Traum aussteigen kann. Die junge Künstlerin vertraut Renfield und inhaliert den Rauch des Harzes. Ihr Körper wird kalt, ihre Haut blass und Krämpfe machen sich in ihrem Körper breit. Nun ist es soweit und sie befindet sich in einer fantastischen Traumwelt. Ihr gefällt alles sehr gut, sie fühlt sich wohl und lässt sich von einem männlichen Vampir verwöhnen. Dies wird auch nicht die einzige Sexszene in diesem Film bleiben, denn irgendwie stellt sich jeder der Gruppe so etwas vor.

Auch Sais Freunde wollen nun diese Droge gerne ausprobieren, doch nicht jeder fühlt sich so wohl, wie Sai sich gefühlt hat. Das ist auch kein Wunder, denn was noch niemand der Gruppe weiß: Ein interdimensionaler Vampir, welcher in dieser Traumwelt gefangen ist, wartet nur auf sie. Trotzdem kann niemand der jungen Leute die Finger von der Droge lassen und alle wollen diesen Rausch immer und immer wieder erleben. Erst nachdem Sai den Tod einer ihrer Freunde miterleben musste, plagt sie ein schlechtes Gewissen.

Können Sai und ihre Freunde der Droge widerstehen und der Traumwelt entfliehen? Wusste Renfield von dem interdimensionalen Vampir und wollte die Gruppe in diese Falle jagen?



Genau genommen spielt Bled – Jede Sucht hat ihren Preis in nur zwei Räumen: Auf der einen Seite ein Zimmer, in dem die Gruppe die Droge konsumiert und auf der anderen Seite die Traumwelt. Diese Traumwelt ist sehr trist, einfallslos und lieblos gestaltet. Der Zuschauer sieht einen Wald, wuchernde Sträucher, Laub am Boden und alles mit Nebel durchzogen. Alles sieht sehr ähnlich aus und kann nicht überzeugen. Die Vampire sehen aus wie Monster aus anderen Horrorfilmen, aber nicht wie man sich eigentlich einen Vampir vorstellt, was ja auch nicht so schlimm wäre, wenn die Maskenbildner ihren Job besser gemacht hätten. Dafür sieht der interdimensionale „Vampir“  sehr gut und furchteinflößend aus. Technisch gesehen braucht man auch nicht sehr viel erwarten. Die Bildqualität ist zwar für ihre vielen dunklen Szenen akzeptabel, aber auch nicht ohne störendes Geflimmer. Der Ton ist nichts Besonderes und auch nicht erwähnenswert. Kommen wir einmal zu den Schauspielern, deren Leistungen besser hätten sein können. Wir hören monotone Dialoge und können uns nicht gerade mit den Personen anfreunden oder in sie hineinversetzen. Man könnte meinen, den Schauspielern war beim Dreh so langweilig wie mir beim Ansehen dieses Filmes. Die Extras sind sehr mager ausgefallen und bieten euch nur eine Trailershow. Wenigstens ein Wendecover ist vorhanden und lässt das große FSK-Logo verschwinden.


Das Fazit von: CricketTomcat

CricketTomcat

Laaaaaaaaangweilig! Dies ist der beste Ausdruck, der mir für Bled – Jede Sucht hat ihren Preis einfällt. Ich habe mich schon lange nicht mehr so gelangweilt, wie bei diesem Film. Die 90 Minuten Spielzeit kamen mir vor wie eine Ewigkeit. Gegruselt habe ich mich bei diesem „Horrorfilm“ kein einziges Mal. Monotone Dialoge kombiniert mit tristen und einfallslosen zwei Schauplätzen erwarten den Zuschauer in diesem Film. Man muss bedenken, dass es sich hier um eine Low-Budget-Produktion handelt, doch gibt es durchaus auch weitaus bessere. Als Einschlafhilfe kann ich diesen Film getrost empfehlen, ansonsten solltet Ihr einen großen Bogen um Bled machen, denn eine gute Abendunterhaltung sucht Ihr hier vergebens.


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