Cabin Fever - The New Outbreak

Cabin Fever - The New Outbreak

Originaltitel: Cabin Fever - Reboot
Genre: Horror
Regie: Travis Zariwny
Hauptdarsteller: Matthew Daddario
Laufzeit: DVD (95 Min) • BD (98 Min)
Label: Tiberius Film
FSK 18

Cabin Fever - The New Outbreak   06.10.2016 von Panikmike

Der amerikanische Horrorfilm Cabin Fever aus dem Jahre 2002 erntete bei RottenTomatoes.com ganze 63%, was gar nicht mal so schlecht ist. Es war der fünfte Film von Eli Roth, der mittlerweile fast nur noch Filme produziert und nicht mehr auf dem Regiestuhl sitzt. Ob das Remake von 2016 ebenso gut wie das Original ist oder eher abstinkt, klären wir hier…

 

Eine Gruppe Studenten will nach dem Lernstress eine Auszeit genießen und fährt mit dem Auto in eine abgelegene Hütte mitten im Wald. Dort wollen sie am Tag die Ruhe am See genießen und abends am Lagerfeuer ein wenig feiern. Die Idylle wird allerdings schon kurz nach ihrer Ankunft gestört, als ein Fremder plötzlich vor der Tür steht und ihre Hilfe braucht. Er ist voller Blut und scheint krank zu sein, doch voller Angst hauen sie dem Fremden die Tür vor der Nase zu. Als dieser dann das Auto klauen und sich in Sicherheit bringen möchte, spitzt sich die Lage zu…

 

Die Handlung des Films ist dem Original (hier unser Review zu Cabin Fever 2002) nachempfunden, natürlich gibt es ein paar unterschiedliche Szenen und Dialoge. Der Grundtenor ist allerdings anders, denn wo das Original noch sehr ernst war und versuchte, mit den Shockern und Effekten zu punkten, geht Eli Roth mit seiner Neuinterpretation einen anderen Weg. Zum einen sind einige Lacher eingebaut und die Charaktere nehmen sich selbst untereinander nicht bierernst, zum anderen ist die Geschichte teilweise logischer aufgebaut. Dennoch gibt es auch viel Blut und Gore zu sehen, daher ist die Freigabe ab 18 absolut gerechtfertigt. In Deutschland kommt der Film ungekürzt daher, was für Fans eine Freude ist. Cabin Fever hat trotzdem viele Klischees, die auch im Remake bedient werden und dadurch gibt es auch keine großartigen Überraschungen oder aber Highlights. Die Schauspieler sind dabei relativ gut und bringen die Grundstimmung sehr gut zum Zuschauer. Die Effekte können sich sehen lassen und das Setting ist sogar besser als im Original.

 

Bildergalerie von Cabin Fever - The New Outbreak (12 Bilder)

Qualitativ kann sich das Remake mehr als nur sehen lassen. Es gibt kein Bildrauschen zu sehen und die Bilder sind glasklar und detailreich. Besonders die Farben und das helle Bild kommen sehr gut zur Geltung. Selbst bei den dunklen Szenen in der Nacht oder auch abends am Lagerfeuer ist das Bild sehr klar und es gibt an dieser Stelle nichts zu meckern. Leider kann man das zum 3D nicht sagen, denn irgendwie gilt dort das Motto: Masse, statt Klasse. Das Bild ist zwar schön plastisch und teils sieht der 3D-Effekt sehr tief aus, die meiste Zeit gibt es aber kaum einen Unterschied zum normalen 2D-Bild. Fans können dennoch zur 3D-Version greifen, denn auf der Blu-ray befindet sich zusätzlich auch der Film in 2D. Tontechnisch gibt es wieder bessere Worte meinerseits, denn da hat Tiberius alles richtig gemacht. Die deutsche Synchronisation ist gelungen, wenn auch einer der Charaktere eine sehr eigenartige und leicht piepsige Stimme hat, die im englischen Original ganz anders ist. Ansonsten gibt es nichts zu meckern, die Dolby-Digital-Anlage bekommt ständig Futter in Form von einer guten musikalischen Untermalung und ein paar Schreckeffekten.


Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Das Original ist gut, das Remake ist aber besser. Auch wenn viele Klischees bedient werden und die Geschichte an sich nichts Neues bringt, so hat sich Eli Roth mit dem Remake in meinen Augen verbessert. Das Setting sieht besser aus, die Effekte sind natürlicher und wirken professioneller als im Original und auch die Schauspieler machen ihre Sache besser. Ob Cabin Fever ein Remake brauchte, kann und will ich an dieser Stelle nicht beantworten, aber eines ist sicher: Mir gefällt er. Wer das Original mochte, der sollte auf die Neuinterpretation auf alle Fälle einen Blick werfen. Wer aber nichts mit dem Film anfangen konnte, sollte sich das Remake ebenso schenken.


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