Candice Renoir - Staffel 1

Candice Renoir - Staffel 1

Originaltitel: Candice Renoir
Genre: Krimiserie
Regie: Nicolas Picard • Christophe Douchand
Hauptdarsteller: Cécile Bois
Laufzeit: DVD (416 Min)
Label: Edel Germany GmbH
FSK 12

Candice Renoir - Staffel 1   10.03.2016 von Born2bewild

Candice Renoir - Staffel 1 ist eine französische Krimiserie, die den Leidensweg einer alleinerziehenden Mutter zurück in den Polizeidienst beschreibt. Ob die Serie eher Leid oder Freude war, erfahrt Ihr in unserem Review…

 

Aller Anfang ist schwer, so auch für Candice Renoir, die aus ihrem zehnjährigen Urlaub zurück in den Dienst kommt. Sie kommt aus Paris und fängt in einem kleinen Provinznest neu an. Da sie einen wichtigen Termin hat, putzt sie sich fein raus, vertut sich aber gleich bei der Uhrzeit und kommt eine halbe Stunde zu spät. Ihrer Vorgesetzten fällt das gleich auf. Sie klärt sie darüber auf, dass der Termin ausfällt und schickt sie direkt zu ihrem ersten Tatort.

 

Am Tatort angekommen, passt ihre Ausgehuniform natürlich nicht zum Außeneinsatz und sie ihrem neuen Team, das sie als Commandant anführen soll, fällt das sofort auf. Doch Candice kann gleich mit ihrer Menschenkenntnis und fakten zum Opfer punkten. Der vorübergehende Teamleiter Capitaine Dumas (Raphaël Lenglet) hat die größten Schwierigkeiten mit ihr, denn er hatte gehofft mit einer Beförderung der neue Teamleiter zu werden. Doch dann kam Candice mit ihrer merkwürdigen Art.

 

Während das Team versucht, nach den gewohnten Ermittlungsmethoden vorzugehen, setzt sich Candice durch und stellt klar, dass sie die neue Cheffin ist und passt die Ermittlungen ihren Erkenntnissen an - mit relativ gutem Erfolg! Zwar sind ihre neuen Kollegen wieder einmal nicht begeistert, aber sie kommen gut voran.

 

Wird es Candice gelingen, als Neuling im neuen Team anzukommen? Wird ihr erster Fall mit ihren Ermittlungsmethoden ein Erfolg, oder wird Capitaine Dumas mit seiner gewohnten Methode ans Ziel gelangen?

 

Candice zehnjährige Abstinenz vom Polizeidienst bringt sie vor allem am Anfang immer wieder in Schwierigkeiten, die ihre Teamkameraden ausnutzen um sich über sie lustig zu machen. Im späteren Verlauf der Staffel stellt sich noch heraus, warum gerade Dumas ihr gegenüber so feindselig ist. Durch eine Wette schafft sie es dann aber, sich den Respekt ihres Teams zu erarbeiten. Schnell wird dann ihr heimlicher Spitzname Barbie dann verworfen und das Team beginnt ihre ungewöhnlichen und intuitiven, vom Mutterinstinkt geprägten Ermittlungsmethoden immer mehr zu achten. So helfen sie ihr auch mit ihren immer mal wieder auftretenden Computerproblemen.

 

Candice erinnert mich ein wenig an Columbo, manchmal stellt sie sich etwas dumm dar und ist häufig schwer zu durschauen, was gerade für ihre Kollegen frustrierend ist. Aber genau ihre unüblichen Methoden führen immer wieder zum Erfolg. Hierbei hilft der alleinerziehenden Mutter auch immer wieder die Erfahrung, die sie mit ihren Kindern gesammelt hat.

 

Technisch gesehen ist die DVD-Box recht gut gelungen. Das Bild ist gut und der Zweikanalton insgesamt auch. Allerdings sind die deutschen Dialoge zum Teil recht merkwürdig und wirken billig und erinnern eher an eine Erotikproduktion als an eine ernstzunehmende Serie. Extras gibt es leider keine.

 

Bildergalerie von Candice Renoir - Staffel 1 (10 Bilder)

Abschließend noch die Episodenliste:

 

  • Folge 01: Alles auf Anfang
  • Folge 02: Wenn alle verrückt sind, ist niemand verrückt
  • Folge 03: Was zählt ist der Rausch
  • Folge 04: Ehre, wem Ehre gebührt
  • Folge 05: Wer anderen eine Grube gräbt
  • Folge 06: Reich ist, wer anderen nichts schuldet
  • Folge 07: Wehe dem, der das Unglück bringt
  • Folge 08: Der Zweck heiligt die Mittel

Das Fazit von: Born2bewild

Born2bewild

Alex:

Ich finde die Serie insgesamt ganz nett. Die Entwicklung von Candice ist gut gelungen, sie beginnt mit der recht verzweifelten Mutter, die erstmal keinen Schritt vorwärts in ihrem Beruf schafft. Doch sie lässt sich nicht unterkriegen und kämpft tapfer weiter. Zu dem eigentlich recht ernsten Thema kommt neben dem natürlichen Charme der Hauptdarstellerin noch ein gewisser Humor, der das Gesamtpaket abrundet. Negativ aufgefallen ist mir allerdings zum Teil die Synchronisation, die irgendwie stellenweise etwas billig wirkt. Eigentlich schade, denn wäre sie durchgehend gut, hätte ich statt sechs Punkte einen mehr vergeben. Insgesamt ist es eine solide Krimiserie mit Charme, Witz und Alltagsproblemen, die mal etwas Neues bietet.


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