Dead Heat

Dead Heat

Originaltitel: Dead Heat
Genre: Horror-Komödie
Regie: Mark Goldblatt
Hauptdarsteller: Treat Williams
Laufzeit: DVD (80 Min) • BD (84 Min)
Label: Edel Germany GmbH
FSK 18

Dead Heat   26.05.2014 von GloansBunny

Heute rotiert mit Dead Heat mal wieder ein digital herausgeputzter Actionfilm aus den 1980er Jahren in unserem Blu-ray-Player. Aber ist Dead Heat auch wirklich so hitzig wie sein Titel? Die Sofahelden recherchieren natürlich für Euch ...

 

Bei einem Überfall auf die Nationalbank werden die Täter im scharfen Feuergefecht getötet - doch eigentlich sind sie schon tot! Das jedenfalls schwört die Gerichtsmedizinerin, die behauptet, die Ganoven schon einmal auf ihrem Seziertisch zerlegt zu haben. Die Police-Detectives Roger Mortis (Treat Williams) und Doug Bigelow (Joe Piscopo) werden auf den Fall angesetzt. Das dieser Auftrag nicht ganz ungefährlich ist, merken die beiden sofort, denn Mortis wird bei der ersten heißen Spur getötet. Und was macht ein soeben erschossener Cop, der dank modernster Technik wieder zum Leben erwacht und vergnügt mit seiner MG rumfuchtelt? Klar doch, er sucht seinen Mörder! Frei nach dem Motto: Ein toter Cop ist ein noch besserer Cop, gehen Mortis und Bigelow im Verbrecherdschungel von Los Angeles auf Großwildjagd ...

 

Bildergalerie von Dead Heat (14 Bilder)

Dead Heat ist ein kleiner, feiner B-Movie, der 1988 von Regisseur Mark Goldblatt zur Leinwand gebracht wurde. Inhaltlich sollte man sich von der Mixtur aus Action-, Zombie- und Buddy-Komödie nicht allzu viel erwarten, da sich Dead Heat bewusst nicht allzu ernst nimmt. Die etwas wirre, aber abgefahrene Story rund um die zwei Cops, die die Machenschaften eines Zombies erschaffenden Chemiekonzerns aufdecken wollen und dabei am eigenen Leib erfahren, wie es ist, von den Toten aufzuerstehen, ist etwas flach, erhält aber durch die herrlich parodistisch agierenden Darsteller und die trashigen Effekte eine angenehm charmante Note. Zwar sind manche Wortwitze etwas arg plump, aber in sich stimmig und durchaus unterhaltsam. Auch Splatterfans kommen mit Dead Heat auf ihre Kosten: für einen Film aus den 1980ern bietet diese Trash-Perle die ein oder andere blutige Szene.

 

Technisch gesehen präsentiert sich Dead Heat in passabler Verfassung. Das Bild schwankt von scharf bis wüst und wird oft von deutlichem Rauschen durchzogen. In Anbetracht des Alters und der Sparte Trash geht das Bild aber in Ordnung. Das Sounddesign der digital überarbeiteten Version ist gut gelungen, wenngleich auch das Stereo-Format stellenweise gut gespitzte Ohren voraussetzt. Die deutsche Synchronisation passt zu den Szenen am Bildschirm und wurde gut portiert. Besonders positiv fallen die zahlreichen Extras auf: neben einem Audiokommentar und einer englischsprachigen Langfassung befinden sich nämlich auch Deleted Scenes, mehrere Trailer, das Presse-Kit und eine Mifed-Promo mit auf der BluRay. Schön, wenn das so oft mit einem schnöden Wendecover abgespeiste Filmfanherz endlich mal wieder mit zahlreichen Extras belohnt wird!


Das Fazit von: GloansBunny

GloansBunny

Dead Heat dürfte manchen Genrefans ein Begriff sein, wenn sie in den 1980ern nach B-Movies Ausschau gehalten haben. Die etwas seichte, aber durchaus unterhaltsame Mischung aus Zombie-, Action-, und Buddy-Komödie liefert viel Witz, Charme und trashige Effekte. Dass sich diese kleine Film-Perle selbst nicht allzu ernst nimmt, merkt man ihr an, ebenso wie das Alter, welches sich trotz digitaler Überarbeitung in verschmerzbaren, aber deutlich sichtbaren Bildfehlern wie etwa Rauschen zeigt. Zahlreiche Extras und teils extrem witzige Szenen (ich sag nur "Kampf gegen ein gegrilltes Spanferkel"!) machen Dead Heat aber zu einem Pflichtkauf für Liebhaber des 1980er-Jahre-Films und alle treuen Trash-Fans.


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