Der dunkle Kristall

Der dunkle Kristall

Originaltitel: The Dark Crystal
Genre: Fantasy • Science-Fiction • Puppenfilm
Regie: Jim Henson • Frank Oz
Hauptdarsteller: Jim Henson (Jen • Hohenpriester)
Laufzeit: BD (93 Min)
Label: Sony Pictures Entertainment
FSK 12

Der dunkle Kristall   13.03.2018 von Panikmike

Jim Henson war ein bekannter amerikanischer Puppenspieler, der vor allem durch die Muppet Show weltweit Berühmtheit erlangte. Er hatte viele Auftritte im TV und schuf eine Miniserie, bevor sein großer Durchbruch mit den bekannten Figuren Miss Piggy und Kermet der Frosch kam. Zusätzlich drehte er aber zusammen mit seinem Kollegen Frank Oz einen Fantasy-Spielfilm namens Der dunkle Kristall, den es nun nach 35 Jahren in 4K zu bestaunen gibt…

 

Inhalt

 

Der Gelfling Jen ist der einzige seiner Art. Alle anderen seiner Gattung wurden von den bösen Skeksen ausgelöscht, welche wegen dem dunklen Kristall viel Macht besitzen. Sie sahen in den friedlichen Kreaturen eine Gefahr und töteten in einem grausamen Krieg alle, außer Jen, der danach von den weißen Zauberern aufgenommen wurden. Die Urus sind sehr hilfsbereit und zogen Jen auf, bis an dem Tag an dem sein Mentor starb. Kurz zuvor teilte er ihm noch mit, dass er einen Kristallsplitter suchen muss, um damit die ganze Welt zu retten. Die Prophezeiung muss wahr werden und daher macht sich Jen auf den Weg zur Astronomin Aughra, welche ihm mehr über seine Mission sagen kann…

 

Jim Henson war ein begnadeter Puppenspieler. Sein Talent konnte er mit der Sesamstraße oder auch mit der Muppet Show unter Beweis stellen, um nur zwei Beispiele zu nennen. Mit seinem ersten Fantasyfilm Der dunkle Kristall schuf er ein unvergessliches Abenteuer, welches von der Story zwar wenig originell ist, dafür aber durch die Puppentechnik und auch den Kulissen punkten kann. Die Landschaften und auch die Orte beinhalten viele Details, welche man beim ersten Sichten sicherlich nicht alle entdecken wird. Der Film ist zwar ein wenig chaotisch und irgendwie wird der rote Faden mehrmals unterbrochen, dennoch kann das Gesamtwerk überzeugen. Die meisten Puppen und auch die Sprechrollen wurden von Jim Henson und seinem Kollegen Frank Oz übernommen, welche beide auch die Regie übernahmen.

 

Technisch gesehen waren die Puppen auf sehr hohem Niveau. Neben den typischen Handpuppen kamen auch sogenannte Animatronics zum Einsatz, welche man heutzutage überall in Geisterbahnen oder an Halloween finden kann. Mit einer damals neuen Latexschaumtechnik hauchte Henson den Puppen bessere Gesichtsausdrücke und mehr Leben ein, ebenso kamen aber Schauspieler zum Einsatz, welche in den Puppenkonstruktionen steckten.

 

Bildergalerie von Der dunkle Kristall (6 Bilder)

Details der 4K UHD

 

Sony veröffentlichte nun nach 35 Jahren die 4K UHD, welche zusammen mit einem Digital Code für Ultraviolet daherkommt. Pünktlich zum Jubiläum erscheint der Film in Deutschland mit einer unvergleichlichen Qualität in der Anniversary Edition. Auch wenn ein paar Szenen verrauscht und zu dunkel sind, so kann die Gesamtumsetzung überzeugen. Das Alter des Films von über 35 Jahren kann nicht im Verborgenen bleiben, Sony hat aber sichtlich viel in die Restauration gesteckt. Die Farben sind ein wenig blass aber sehr natürlich, die Details der Puppen sind sichtbar und nicht so verwaschen wie bei den vorherigen Veröffentlichungen und generell gibt es bis auf ein paar Szenen kein Bildrauschen oder gar störende Artefakte. Besser wird man den Film sicherlich nicht zu Gesicht bekommen, die Restauration hat sich gelohnt. Dazu gibt es natürlich massig Tonspuren, die zwar Dolby Digital 5.1 vorweisen, denen es aber an Dynamik fehlt. Bei dem Alter ist dies kein Wunder, dafür gibt es eine klare Kanaltrennung und auch die hinteren Lautsprecher der Dolby-Digital-Anlage werden in manchen Szenen beansprucht. Leider gibt es keinerlei Extras, was besonders bei so einem Film sehr schade ist.


Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

 

Die Muppet Show war in meiner Kindheit etwas ganz Besonderes, daher war für mich der Film Der dunkle Kristall natürlich auch Pflicht. Inhaltlich eher schwach präsentiert sich dafür die 4K UHD in einer feinen Qualität, der man die Restauration ansieht. Ohne störende Artefakte und mit einem lebendigen Bild veröffentlichte Sony nun den Kultfilm in 4K, sodass man nun viele Details erkennen kann, die man vorher nicht gesehen hat. Besser wird der Film sicherlich nicht mehr kommen, Fans müssen zugreifen!


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