G.I. Joe: Die Abrechnung

G.I. Joe: Die Abrechnung

Originaltitel: G.I. Joe – Retaliation
Genre: Action
Regie: Jon M. Chu
Hauptdarsteller: Dwayne Johnson
Laufzeit: DVD (116 Min) • BD (123 Min)
Label: Universal Pictures
FSK 16

G.I. Joe: Die Abrechnung   01.08.2018 von Xthonios

Nachdem der erste Teil von G.I. Joe zwar nicht besonders erfolgreich war, trotzdem aber weltweit über 300 Millionen Dollar eingespielt hat, war es klar, dass irgendwann ein zweiter Teil kommen wird. Bruce Willis und Dwayne ´The Rock´ Johnson retten als Elitesoldaten erneut die Welt vor ihrem Erzfeind – der Geheimorganisation Cobra…

 

Inhalt:

 

Nachdem die Elitesoldaten von G.I. Joe im ersten Teil (hier unser Review) gefährliche Nanobots unschädlich gemacht hatten, steht ein neuer Auftrag vor der Tür. Doch spulen wir zunächst ein paar Wochen zurück! Die Terrorgruppe Cobra ist wieder aktiv und hat das Weiße Haus samt Präsidenten (Jonathan Pryce) eingenommen. Während er im Keller gefoltert wird, verkleidet sich der Bösewicht Zartan (Arnold Vosloo) als Präsident und kann dank neuer Technologie nicht vom Original unterschieden werden. Sein Ziel ist es, seinen Anführer Cobra Commander (Luke Bracey) zu befreien und die G.I. Joes endgültig zu töten. Tage später geht der Plan auf: In Pakistan wird das Lager der Joes komplett ausgelöscht.

 

Doch Cobra weiß nicht, dass drei der Soldaten überlebt haben und nach Rache schreien. Roadblock (Dwayne Johnson), Flint (D.J. Cotrona) und Lady Jaye (Adrianne Palicki) versuchen, nach Amerika zurückzukommen und sich zu rächen. Währenddessen versuchen Snake Eyes (Ray Park) und seine neue Partnerin Jinx (Elodie Yung), die Wurzel der Verschwörung in Asien zu finden…

 

Wer beim zweiten Teil von G.I. Joe viel Action und eine Hammerstory erwartet, sollte gleich wegklicken und gar nicht erst weiterlesen. Es gibt zwar ein paar actionreiche Szenen, die man sich ansehen kann, aber so richtig fetzen auch diese nicht. Einzig und allein die Gebirgsszene, in der es eine Massenbewegung mit einigen Ninjas gibt, sieht echt mega aus! Ansonsten gibt es in dem Film keine Highlights, doch diese wären dringend nötig gewesen. Auch der Schlusskampf ist sehr simpel gestrickt und in meinen Augen mehr als enttäuschend. Schauspielerisch sind zwar einige Stars geboten, die aber nicht wirklich aufblühen können. Channing Tatum spielt nur die ersten Minuten mit, Bruce Willis hat sehr kurze Auftritte und Dwayne Johnson reißt das Ruder nicht herum. Alles in allem ist der Film für Actionfans sicherlich interessant, aber nur, wenn wenig erwartet und nicht wirklich auf die Geschichte geschaut wird.

 

Bildergalerie von G.I. Joe: Die Abrechnung (8 Bilder)

© Paramount Pictures. Alle Rechte vorbehalten

 

Details der 3D Version:

 

Auch wenn sich die Story nicht wirklich blicken lassen kann, so kann es zumindest die Qualität der Blu-ray. Wie man es von Paramount gewohnt ist, wurde der Film glasklar auf die Disk gebannt. Die gezeigten Bilder sind scharf, detailreich und komplett rauschfrei. Selbst in dunklen Szenen stimmen der Kontrast und der Schwarzwert. Noch ein paar Worte zur 3D-Version des Films. Wer den 3D-Trend mag, sollte sich diesen Film auch in 3D ansehen. Mit den Effekten wurde nicht übertrieben, es gibt zwar kaum Pop-Out-Effekte, aber die Tiefenschärfe ist durchaus gegeben. Alleine die Gebirgsszene sieht in 3D echt geil aus, hier haben die Produzenten eine geniale Optik erschaffen. Paramount liefert den Film als Blu-ray und als 3D-Blu-ray. Letztere hat den Film in 2D und auf DVD als Bonus dabei. Apropos Bonus: Für Fans gibt es jede Menge Specials zu sehen, die sich auch lohnen. Neben den entfernten Szenen gibt es Kommentare und einige Informationsvideos.

 

Die Rezension der 3D-Fassung erfolgte durch den Redakteur Panikmike.

 

Details der 4K UHD:

 

G.I. Joe - die Abrechnung lag uns als Presse-Disc ohne weitere Ausstattung zum Review vor, daher sind Angaben zu Extras ohne Gewähr. Bildtechnisch bietet uns die 4K UHD Version ein recht sauberes Bild im 16:9 Format 2.40:1. Allerdings finden wir auch hier kein natives 4K Bild, sondern ein gut abgestimmtes 2K Bild vor. Der Schwarzwert ist sehr ordentlich und auch die Farbsättigung kann sich durchweg sehen lassen. Entgegen unseren Erwartungen haben wir jedoch immer wieder ein leichtes Bildrauschen feststellen können, vorrangig im Hintergrund bei Nahaufnahmen. Unschärfen konnten wir gegenüber dem ersten Teil nicht wirklich feststellen. Tontechnisch sind wir jedoch erneut etwas enttäuscht worden. So müssen die deutschen Zuschauer wieder mit einer komprimierten Dolby Digital 5.1 Tonspur Vorlieb nehmen, während uns Universal Pictures die englische Originaltonspur in TrueHD 7.1 präsentiert. Den Unterschied bekommt man vor allem bei den actiongeladenen Szenen (ca. 60% des Films?) mit, wenn es eben deutlich mehr zur Sache geht. Auch wirkt die deutsche Tonspur bei gleicher Lautstärke leiser und etwas altersschwach. Das ist ziemlich schade und führt mit dem Bildrauschen bei mir zu einer Abwertung. Ansonsten sind die Dialoge trotz allem klar verständlich und auch der Bass zeigt z.B. gerade in den Anfangszenen durchaus einen guten Einsatz. 

 

Die Rezension der 4K UHD-Fassung erfolgte durch den Redakteur Xthonios.


Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Ich weiß nicht was ich von diesem Film halten soll, denn wirklich unterhaltsam war er in meinen Augen nicht. Ich fand den ersten Teil von G.I. Joe schon eher lahm als spaßig, beim zweiten Teil ging es mir ähnlich. Klar sind das Schauspieleraufgebot groß, die Action fett und auch die verschiedenen Locations richtig toll, aber diese positiven Faktoren machen noch keinen guten Film aus. Mir fehlen hier Highlights, lange und gnadenlose Action und fetzige Sprüche – doch leider findet man davon kaum etwas. Regisseur Jon Chu schlug zwar eine komplett andere Richtung ein, wie Stephen Sommers im ersten Teil, dennoch wurde immer noch verdammt viel falsch gemacht. So gerne ich Channing Tatum, Bruce Willis und Dwayne ´The Rock´ Johnson mag, aber mehr als 5 von 10 Punkten sind nicht drin!


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Das Fazit von: Xthonios

Xthonios

 

Die 4K-Fassung bietet uns ein recht sauberes Bild und eine sehr gute englische Tonspur. Die deutsche Tonspur fällt deutlich in der Wertung zurück, sodass ein möglicher Kaufgrund für die 4K Version eher eine Grundentscheidung jedes Einzelnen sein wird. Wer den Film bisher noch gar nicht besitzt, muss selbst abwägen, ob ein Film mit viel Explosionen (nein kein Michael Bay) und geringer Story den Preisunterschied zum 4K Update wert ist.


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