Geostorm

Geostorm

Originaltitel: Geostorm
Genre: Science-Fiction-Thriller • Katastrophenfilm
Regie: Dean Devlin
Hauptdarsteller: Gerard Butler
Laufzeit: DVD (105 Min) • BD (109 Min)
Label: Warner Home Video
FSK 12

Geostorm   09.04.2018 von Panikmike

Wenn jemand auf dieser Welt das Wetter kontrollieren könnte, dann wäre dies eine unaussprechlich große Macht, welche für gute, aber auch für böse Zwecke genutzt werden könnte. Der eigentliche Sinn der Wetterkontrolle liegt beim neuen Katastrophenfilm Geostorm darin, der Welt zu helfen und den Planeten mitsamt seinen Einwohnern zu schützen. Doch was passiert, wenn die falsche Person die Kontrolle über das Wetter erhält…?

 

Inhalt

 

In naher Zukunft hat die Menschheit mit dem Wetter ein großes Problem. Viele Menschen sterben durch eine Hitzewelle, Fluten und anderen Naturkatastrophen überall auf der Welt. Jake Lawson (Gerard Butler) ist einer der besten Konstrukteure und baut ein Netzwerk aus vielen Satelliten, welches der Menschheit von nun an helfen soll, das Wetter zu kontrollieren. Es sollen keine Naturkatastrophen mehr passieren, dafür sorgt das System welches die Regierung „Dutch Boy“ nennt. Doch eines Tages gibt es in einem Satelliten eine Fehlfunktion und alles gerät außer Kontrolle…

 

Der gut 120 Millionen Dollar teure Film kann zwar gute Schauspieler und wahnsinnig gute Effekte vorweisen, dafür ist das Drehbuch nicht gut und zieht somit den ganzen Streifen in den Keller. Die Figuren sind irgendwie aus dem Nichts gezogen, haben keinerlei Charakteristik und sind irgendwie alle austauschbar. Die beiden Brüder Jake und Max (Gerard Butler und Jim Sturgess) sind permanent am Streiten und die Macher haben sich so darauf gestürzt, dass alles um sie herum schier egal erscheint. Städte werden in Schutt und Asche gelegt und niemanden interessiert das, denn die Geschichte rund um den Zoff der beiden Brüder scheint ja wichtiger zu sein. Dies wird in dieser Form dem Zuschauer suggeriert, sodass er keinerlei Gefühl dafür bekommt, dass im Hintergrund gerade unzählig viele Menschen gestorben sind.

 

Die Effekte sind dabei sehr fulminant, ohne dabei aber ein wirkliches „Ah“ und „Oh“ ins Gesicht des Zuschauers zu zaubern. Katastrophenfilme wie beispielsweise 2012, The Day after tomorrow und San Andreas haben ähnliche Szenen enthalten, einzig und allein der Wumms und auch die Kraft der Zerstörung wird in Geostorm besser gezeigt. Dennoch fragt man sich, warum gerade nun das passiert und nicht gleich mehr, als beispielsweise in Hong Kong nur die Straßen aufreißen und nicht auch die ganzen Seitenstraßen mitsamt der Wohnhäuser – denn im Film wird es als Gasleck erklärt und dass macht es einfach sehr seltsam und nicht nachvollziehbar. Generell fehlt es dem Film an Substanz, die man nachvollziehen kann!

 

Bildergalerie von Geostorm (10 Bilder)

Details der Blu-ray

 

Die Blu-ray zaubert gestochen scharfe Bilder auf den Fernseher, dabei ist der Kontrast sehr gut und die Farben sehr natürlich. Selbst in den dunklen Szenen gibt es kein Bildrauschen zu sehen, ebenso keine störenden Artefakte. Die Qualität ist besonders in den CGI-Sequenzen nahezu perfekt, dazu passend gesellt sich ein ohrenbetäubender Sound. Die Effekte kommen aus allen Boxen und auch der unterstützende Soundtrack schallt dem Zuschauer um die Ohren. An Extras gibt es die Entstehungsgeschichte des Films, ein Featurette über die Zusammenarbeit und eine Art Dokumentation über die CGI-Effekte und der modernen Technik.

 

Bilder © 2017 Warner Bros. Entertainment Inc., Skydance Productions, LLC and RatPac-Dune Entertainment LLC


Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

 

Eigentlich mag ich Katastrophenfilme, weil man den Kopf ausschalten und die Effekte genießen kann. Geostorm hat mich aber nicht wirklich beeindruckt, dafür ist das Drehbuch wirklich zu schlecht und die Charakteristik der beiden Hauptdarsteller zu betont. Alles in allem bekommt der Fan viele CGI-Effekte und auch Actionszenen fürs Auge, wer nur ein wenig mitdenkt und eine Geschichte möchte, die nicht aus lauter Blödsinn besteht, der wird sehr enttäuscht sein. Sorry Mr. Butler, das war nichts!


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