Imhotep

Imhotep

Genre: Familienspiel
Autor: Paul Walker-Harding
Spieleverlag: Kosmos
Empfohlenes Alter: 10+
Spieldauer: 40min
Anzahl Spieler: 2-4

Imhotep   24.10.2016 von Dante

"Imhotep war der erste und berühmteste Baumeister Ägyptens. Er gilt als eines der ersten Universal-Genies der Menschheitsgeschichte. So soll er für den Bau der allersten Pyramide Ägyptens verantwortlich sein – der Djoser-Pyramide in Sakkara. Kannst du es Imhotep gleichtun und Monumente für die Ewigkeit erschaffen?“ Dante hat sich für Euch als ägyptischer Baumeister versucht und ob es ihm gelungen ist, seine Konkurrenten mit architektonischen Meisterwerken auszustechen, erfahrt Ihr im Artikel.

 

Spielmaterial

 

Imhotep wird in einem quadratischen Karton geliefert, dieser hat die üblichen Maße für die Brettspiele von Kosmos. Auf der Rückseite sieht man das Spielfeld aufgebaut, sowie eine kleine Beschreibung des Spieles. Inhaltlich ist es gut ausgestattet, es gibt kleine Würfel aus Holz in vier verschiedenen Farben, für jeden Spieler einen. Das Spielfeld besteht aus fünf Einzelteilen, die jeweils eine A- und eine B-Seite besitzen und beliebig kombiniert werden können. Des Weiteren gibt es kleine Boote, Marktkarten, Rundenkarten, Vorratsplättchen, sowie eine Wertungstafel. Alle Materialen sind qualitativ hochwertig, besonders von den Holzwürfeln bin ich sehr angetan. 

 

Aufbau

 

Für Euch habe ich die Anleitung grob zusammengefasst, um einen Überblick über den Spielablauf zu gewähren. Zuallererst der Aufbau. In der Anleitung wird empfohlen, die Ortsplättchen für das erste Spiel mit der A-Seite nach oben zu benutzen. Dies erleichtert einem das Spiel, da die Regeln für die Punktevergabe weniger komplex gestaltet sind. Sollte man dies nicht wünschen, kann man natürlich auch die B-Seiten benutzen, ob ganz oder in Kombination ist jedem selbst freigestellt. Anschließend sucht man je nach Anzahl der Spieler die richtigen Rundenkarten aus, diese sind durch Kopfsymbole auf den Karten gekennzeichnet. Auf die Wertungstafel werden Steine (Holzwürfel) mit der Spielerfarbe auf die Null gestellt. Anschließend werden die restlichen Steine zu einem Steinbruch aufgehäuft. Fehlt nur noch das Mischen und Verteilen der Marktkarten, welche je nach Spielfeldart offen und/oder verdeckt auf dem Markt platziert werden. Außerdem erhält der Starspieler zwei Steine auf sein Vorratsplättchen, sowie jeder Spieler, der nach ihm dran ist, einen weiteren Stein hinzu. So hat der zweite Spieler drei Steine und der dritte Spieler vier. Anschließend kann es mit der ersten Runde losgehen.

 

Rundenablauf

 

Der Startspieler beginnt die Runde, er kann zwischen einer von vier Aktionen wählen. Er kann sich neue Steine besorgen, das heißt, er kann sich drei neue Steine aus dem Steinbruch nehmen, allerdings kann er nie mehr als fünf auf seinem Vorratsplättchen haben. Eine andere Möglichkeit wäre das Platzieren eines Steines von seinem Vorrat auf einem der Boote. Diese haben einen bis vier freie Slots und können beliebig beladen werden, allerdings darf immer nur ein Stein pro Slot platziert werden. Die dritte Option ist das Bewegen eines Bootes zu einem Hafen, dabei gibt es aber zwei Regeln zu beachten. Erstens: das Boot muss die Mindestanzahl an Steinen geladen haben und Zweitens: es darf nur an einem Hafen anlegen, der in dieser Runde noch nicht angefahren wurde. Natürlich darf auch ein Boot gesteuert werden, auf dem gar kein eigener Stein liegt, erweckt allerdings oft den Unmut anderer Mitspieler. Zu guter Letzt darf als vierte Option eine blaue Marktkarte gespielt werden, allerdings kann man dies frühestens ab der zweiten Runde, da man dafür den Markt anfahren muss und Glück haben muss, dass dort eine blaue Karte liegt. Die Runde endet, wenn alle Boote ihr Ziel erreicht haben. Welche Boote pro Runde genutzt werden sollen, sagt Euch die Rundenkarte an.

 

Ziel      

 

Um zu gewinnen muss man am Ende des Spieles die meisten Punkte haben. Dies erreicht man durch das Abladen der Steine in den verschiedenen Häfen. Dort generieren Eure Steine Punkte, entweder sofort, am Ende der Runde oder erst am Ende des Spieles. Die genaue Punktevergabe ist auf den Ortsplatten beschrieben. Der Clou des Ganzen ist, dass man nicht entscheiden kann, wie die Steine vom Boot abgeladen werden, dies geschieht der Reihe nach. Auch kann man nicht wissen, ob eines der Boote mit dem eigenen Stein von einem Mitspieler an einen ungewollten Ort gelenkt wird. Daher kann der Gegner einem da gerne einen Strich durch die Rechnung machen. Das Spiel endet, wenn die letzte Rundenkarte aufgedeckt und das letzte Boot angelegt hat.

 

Bildergalerie von Imhotep (13 Bilder)

Inhalt

 

  • 5 zweiseitege Orts-Tafeln
  • 1 Wertungs-Tafel
  • 8 Boots-Plättchen
  • 4 Vorrats-Plättchen
  • 21 Runden-Karten
  • 34 Markt-Karten
  • 1 Spielanleitung
  • 120 Holzwürfel

Das Fazit von: Dante

Dante

Imhotep hat mich als Spiel echt begeistert. Ich bin ein großer Fan von griffigen Materialien wie zum Beispiel Holz, denn das gibt dem Ganzen doch eine gewisse Wertigkeit. Die Anleitung ist sehr detailliert, daher muss man sich etwas länger damit auseinandersetzen. Hat man dies einmal gemacht, ist das Spiel kinderleicht. Das Ganze ist als Familienspiel konzipiert und erfüllt die Erwartungen für ein solches auf jeden Fall. Der Spielspaß steigt signifikant mit drei bis vier Spielern, bei zwei Spielern ist die Planbarkeit doch recht hoch, was Überraschungen eher ausbleiben lässt. Nominiert wurde das Spiel zum Spiel des Jahres 2016. zu Recht wie ich finde. Daher bekommt das Spiel von mir 9 von 10 Punkten.    


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