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My Bloody Valentine 3D Uncut
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BEWERTUNG |
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Der aktuelle Trend geht die letzten Jahre eindeutig in Richtung 3D. Warum dann auch nicht mal einen Splatterfilm in 3D drehen? „My Bloody Valentine 3D“ stellt dabei das Remake des Trash-Klassikers „My Bloody Valentine“ von 1981 dar. Nun gibt es von Studiocanal eine ungeschnitte Fassung des Films und das sogar dreidimensional, wenn man die dazugehörige Hardware zu Hause stehen hat. Ob das ganze Spektakel sein Geld wert ist?
Die Story ist wie üblich in diesem Genre relativ simpel gestrickt. In der idyllischen Bergwerkstadt "Harmony" kommt es zu einem schweren Grubenunglück, bei dem fünf Menschen ihr Leben verlieren. Traumatisiert von diesem Unglück beginnt der einzige Überlebende namens Harry Warden, ausgerüstet mit Spitzhacke und Gasmaske, eine Mordserie, die seines gleichen sucht. 22 Leute verlieren in einer Nacht ihr Leben,
Was erwartet der Zuschauer von diesem Film? Natürlich viele fiese Mordsequenzen, welche durch das verwendete 3D-Verfahren spektakulärer denn je daher kommen sollen. Und genau das ist auch der Fall. Was hier auf den Zuschauer losgelassen wird, macht einfach nur Spaß. Der Film ist extrem blutig und man fragt sich, wie es dafür nur eine Freigabe geben konnte. Selbst der aktuelle „Freitag der 13te“ musste ja schon zensiert werden, bevor er ins amerikanische Kino kam. Und dieser besitzt nicht mal ansatzweise die Härte von „My Bloody Valentine 3D“ und durch das verwendete 3D-Verfahren fliegt dem Zuschauer dann auch mal dass ein oder andere Körperteil entgegen. Es ist einfach extrem lustig, wie man selbst versucht „in Deckung“ zu gehen. Und man kann sich nur wundern, wozu eine Spitzhacke so verwendet werden kann. Alles in allem ist Regisseur Patrick Lussier, der als Cutter unter Kultikone Wes Craven bekannt wurde, ein tolles Stück Film gelungen, welcher mit einem sehr guten Cast aufwarten kann. Die Horrorfans unter uns werden das eine oder andere Gesicht sogar wieder erkennen. So spielt z.B. Tom Atkins („The Fog“, „Maniac Cop“ und „Die Nacht der Creeps”) einen alternden Polizisten und Kerr Smith („Final Destination“ und „Dawsons Creek“) den Sheriff der Stadt. Wie erwartet wird hier das Rad nicht neu erfunden, aber mit ein paar Freunden und einem Sixpack Bier ist der Spaß definitiv vorprogrammiert. Und für die Herren unter uns gibt es definitiv auch was fürs Auge, denn die gute Betsy Rue („Nach 7 Tagen ausgeflittert“) rennt die ganze Zeit nackt rum. Prost! Das Fazit von: Tobi
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