Outcast - Die letzten Tempelritter

Outcast - Die letzten Tempelritter

Originaltitel: Outcast
Genre: Action
Regie: Nick Powell
Hauptdarsteller: Hayden Christensen
Laufzeit: DVD (95 Min) • BD (99 Min)
Label: Universum Film
FSK 16

Outcast - Die letzten Tempelritter   29.04.2015 von Assimilator

Im Film Outcast - Die letzten Tempelritter kämpft Nicolas Cage zusammen mit Hayden Christensen in Asien. Wir haben uns den Film angeschaut und sagen Euch mehr ...
 
Der Ritter Jakob (Hayden Christensen) hat im Namen der Kirche während der Kreuzzüge viele Schlachten geschlagen. Um diese Zeit hinter sich zu lassen, versucht er seine Gedanken und Erlebnisse in Asien mit Opium zu betäuben. Eines Tages trifft er dort in einer Bar auf die könglichen Geschwister Lian (Yifei Liu) und Zhoa, welche vor ihrem Bruder flüchten. Dieser hat gerade den Kaiser ermordet und ist auf der Suche nach einem könglichen Siegel, welches Lian und Zhoa bei sich haben. Durch seine Vergangenheit angetrieben, hilft er Lian und Zhoa im Kampf gegen die schwarzen Wachen, welche der Bruder ausgesandt hat. Zusammen machen sie sich auf eine gefährliche Reise.
 
Outcast - Die letzten Tempelritter ist ein Film, der nicht so recht in eine Schublade passen will. So versucht einem bereits die Hülle mit zwei großen Namen weis zu machen, dass es sich hierbei um einen Film der Extraklasse handelt. Welcher Hayden Christensen dabei in Star Wars Episode 1 mitgespielt haben soll, ist bis zum Schluss ein Rätsel. Genauso fragt man sich, warum mit Nicolas Cage geworben wird, der im Film insgesamt eine Screentime von gerade einmal rund zehn Minuten hat. Generell fragt man sich des öfteren, ob sich der Film wirklich selbst ernst nimmt. Dies liegt nicht zuletzt an der extrem überspitzen Musik, welche die jeweilige Stimmung zwar einfängt, diese jedoch so übertreibt, dass man es kaum aushält. Das gleiche trifft auch auf die Christensen und Cage stehenden Schauspieler zu. Wenn der böse General Thing im Raum steht und schreit klingt dies nicht realistisch sondern einfach nur komisch. Das krasse Gegenteil hierzu sind Cage und Christensen, welche von jeder Handpuppe an die Wand gespielt werden würden. Einzig die Choreografie der Schwerkämpfe kann hier überzeugen. Die Kamera versucht all dies mit schnellen Bewerbungen zu kaschieren, sodass dem Zuschauer bisweilen schwindelig wird. Das Resultat ist ein Film, welcher auf absurde Weise Spaß macht. Die Blu-ray bringt den Film in deutscher und englischer Sprache daher, wobei es nur deutsche Untertitel gibt. Als Extras locken Interviews, ein Making Of sowie eine B-Roll. 
 

Bildergalerie von Outcast - Die letzten Tempelritter (10 Bilder)


Das Fazit von: Assimilator

Assimilator

Oh mein Gott, was ist das denn? Dass der Charakter von Hayden Christensen selbst stoned noch kämpfen kann wie kein Zweiter lässt sich durch die Macht in seinen Adern erklären. Dass Nicolas Cage als dominante Person auf dem Cover am Schluss nur zehn Minuten zu sehen ist, ist dafür umso komischer. Wenn ich dies beiseite lasse, könnte Outcast - Die letzten Tempelritter ein wunderbarer Trashfilm sein, auch wenn ich nicht beantworten kann, ob dies beabsichtigt ist oder nicht. Am Schluss hat man einmalig ein wenig Spaß beim Schauen, mehr wird es jedoch nicht. Zwar wird man als Zuschauer unterhalten, für mehr als 6 Punkte reicht es jedoch nicht.


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